Posts mit dem Label Obamas Rede zur Lage der Nation "Der Schatten der Krise liegt hinter uns” - President Obama's 2015 State of the Union Address werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Obamas Rede zur Lage der Nation "Der Schatten der Krise liegt hinter uns” - President Obama's 2015 State of the Union Address
Obamas Rede im Wortlaut:Die Ansprache des US-Präsidenten zum Nachlesen:
Washington (USA) – Zwei Jahre vor dem Ende
seiner Amtszeit sprach US-Präsident Barack Obama (53) vor dem Kongress
seine Rede zur Lage der Nation. In dieser stellt er klar: „Ich muss
keine Wahlkämpfe mehr bestreiten. Ich weiß das, weil ich beide von ihnen
gewonnen habe.” Seine einzige Agenda für die nächsten zwei Jahre sei
die gleiche wie bei seiner Vereidigung. – Und er reicht den
Republikanern die Hand für den Rest seiner Amtszeit.
Um
21.06 Uhr Ortszeit (3.06 Uhr MEZ) betrat Obama den Saal. Die
Abgeordneten stehen, Küsschen für viele Frauen, Umarmungen der Männer
seines Vertrauens. Die First Lady Michelle Obama (51) sitzt auf der
Besuchertribüne.
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Die First Lady, Michelle Obama, sitzt unter anderem mit
der Frau des Vize-Präsidenten, Jill Biden, auf der Besuchertribüne
Foto: AP/dpa
★ Kernthema seiner Rede: WIRTSCHAFT. „Der Schatten der Krise liegt hinter uns.“
★ Kernbotschaft seiner Rede: OPTIMISMUS. „Das sind gute Nachrichten, Leute!“
Die wichtigsten Themen
► Arbeitslosigkeit
Die
Arbeitslosigkeit sinke so schnell wie seit 1999 nicht mehr. Obama:
„Seit 2010 hat Amerika mehr Leute in Arbeit gebracht, als Europa, Japan
und alle Industrienationen zusammen.“ Millionen Amerikaner haben Jobs,
die es vor 20 Jahre nicht mal gegeben hat – wie bei Google, Ebay und
Tesla.
► Reformen
Sollte der Kongress
(Rublikaner in der Mehrheit) bereits umgesetzte Vorhaben zurücknehmen,
gibt's ein Präsidenten-Veto! Weder bei der Gesundheitsreform noch bei
den strengeren Regeln für die Wall Street oder seinen Schritten beim
Thema Einwanderung werde er einen an den US-Haushalt geknüpften Streit
zulassen. „Wenn ein Gesetz meinen Schreibtisch erreicht, das eines
dieser Dinge versucht, wird es mein Veto ernten.”
► Export
Obama
forderte vom Kongress freie Hand für „starke neue” Handelsabkommen mit
Europa und Asien. 95 Prozent der Konsumenten lebten außerhalb der
US-Grenzen und man dürfe diese Märkte nicht Anderen überlassen. „China
will die Regeln für die am schnellsten wachsende Region schreiben. Warum
sollten wir das zulassen? Wir sollten diese Regeln schreiben.”
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Obama begrüßt Außenminister John Kerry per Umarmung
Foto: AP/dpa
► Außenpolitik
Klares
Bekanntnis zum globalen Führungsanspruch der USA. Obama: „Die Frage ist
nicht ob Amerika führt, sondern wie.“ Dabei müsse militärische Macht
mit starker Diplomatie verbunden werden. Sein Land nehme sich weiter das
Recht heraus, auch im Alleingang gegen Terrornetzwerke vorzugehen, die
eine direkte Bedrohung für die USA oder Alliierte seien. Aber die
Möglichkeiten, internationale Koalitionen zu bilden, müssten genutzt
werden.
► Kuba
Die Annäherung war lange
überfällig gewesen. „Der politische Umgang mit Kuba hat sein Ablaufdatum
lange überschritten”. Nun soll das Handelsebargo gegen den Karibikstaat
aufgehoben werden.
Der jahrelang auf Kuba inhaftierten US-Bürger Alan Gross war während Obamas Rede im Kongress als Gast anwesend.
► Reichensteuer
Obama
will höhere Steuern für Superreiche! Das Steuerrecht sei „mit
Geschenken gespickt, die die Superreichen nicht brauchen”. Im Gegenzug
zu Steuererhöhungen für wohlhabende US-Bürger soll demnach die
Abgabenlast der Mittelschicht vermindert werden.
► Cyberkrieg
„Keine
fremde Nation, kein Hacker, sollte in der Lage sein, unsere Netzwerke
stillzulegen. Wenn wir nicht handeln, machen wir unsere Nation und
unsere Wirtschaft verwundbar. Obama rief den Kongress auf, endlich
entsprechende Gesetze zu verabschieden. Die USA würden Cyberangriffe
genauso bekämpfen wie Terrorismus.
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Obama unterstreicht gemeinsame Aufgaben und Ziele vor dem Kongress
Foto: AP/dpa
► Gutantánamo
Das
Gefangenlager Guantánamo muss geschlossen werden! Das war übrigens auch
Thema seines ersten Wahlkampfes. Seit diesem habe er daran gearbeitet,
die Zahl der Gefangenen zu halbieren. „Jetzt ist es Zeit, die Sache zu
Ende zu bringen. Und ich werde in meiner Bestimmtheit, es zu schließen,
nicht nachgeben. Es ist nicht, wer wir sind!”
► Russland
Die
USA stellen sich Russlands „Aggression” entgegen, wollen die Demokratie
in der Ukraine fördern und die Verbündeten in der Militärallianz Nato
unterstützen. „Heute ist es Amerika, das stark und vereint mit unseren
Verbündeten dasteht, während Russland isoliert und seine Wirtschaft
ruiniert ist.”
Obamas Rede an die WeltDie wichtigsten Fragen und Antworten
► ISIS
Obama:
„Wir führen eine breite Koalition, auch mit arabischen Nationen, um
diese terroristische Gruppe zu zersetzen und sie gänzlich zu zerstören.“
► Ebola
„Die Welt braucht diese Lektion, um eine effektiveren, globalen Ansatz zu entwickeln, um künftige Pandemien zu verhindern.“
►Klima
„Keine
Aufgabe stellt eine größere Bedrohung für künftige Generationen dar als
der Klimawandel.“ Obama sagt, er sei zwar kein Wissenschaftler, aber er
kenne gute von der Nasa & Co.
Obamas Reden zur Lage der Nation
Obamas Ansprache vor dem Kongress kurz nach seinem Amtstritt
ist offiziell noch keine „State of the Union”, sie hat aber denselben
Zweck. In einer mitreißende Rede zeigt er Gestaltungswillen und Ehrgeiz.
Wie in seinem spektakulären Wahlkampf zuvor stellt Obama zahlreiche
Initiativen vor. Nur in der Außenpolitik bleibt er vage.
Fazit: „Wir sind die Vereinigten Staaten von Amerika“
Obama
gibt sich als Präsident des gesamten Landes, wendet sich oft an die
Republikaner. „Es liegt nun an uns, zu wählen, wer wir in den nächsten
15 Jahren und in den kommenden Jahrzehnten sein wollen. Wir sind eine
starke, eng verknüpfte Familie, die es durch einige sehr, sehr harte
Zeiten geschafft hat. Uns gehörte eine bessere Zukunft, lasst uns
zusammen ein neues Kapitel beginnen.” Der US-Präsident: „Ich
glaube immer noch, dass wir ein Volk sind. Ich glaube, dass wir
gemeinsam große Dinge tun können, selbst wenn die Chancen schlecht
stehen.”
Doch er übt auch Selbstkritik: „Eine bessere Politik
ist eine, in der wir debattieren, ohne uns zu verteufeln, in der wir
über Themen und Werte und Prinzipien und Fakten sprechen, anstelle von
,Erwischt'-Momenten oder banalen Ausrutschern oder falschen
Kontroversen, die nichts mit dem Alltag der Menschen zu tun haben.” Obama:
„Wir sind immer noch mehr als eine Sammlung von roten Staaten und
blauen Staaten, wir sind die Vereinigten Staaten von Amerika.”
(CNN)As Prepared for Delivery
There
is a ritual on State of the Union night in Washington. A little before
the address, the White House sends out an embargoed copy of the
President's speech to the press (embargoed means that the press can see
the speech, but they can't report on it until a designated time). The
reporters then start sending it around town to folks on Capitol Hill to
get their reaction, then those people send it to all their friends, and
eventually everyone in Washington can read along, but the public remains
in the dark.
This year we change that.
For
the first time, the White House is making the full text of the speech
available to citizens around the country online. On Medium, you can
follow along with the speech as you watch in real time, view charts and
infographics on key areas, tweet favorite lines, and leave notes. By
making the text available to the public in advance, the White House is
continuing efforts to reach a wide online audience and give people a
range of ways to consume the speech.