Ist der US-Händler gefunden, von Deutschland aus eine Firma suchen, die das Auto per Schiff nach Deutschland bringt.
Dienstag, 16. Oktober 2012
Usa - Saisonarbeit: Amazon sucht 50.000 Weihnachtsarbeiter Jobs dann Vollzeit
Samstag, 6. August 2011
US-Arbeitsmarkt : Gute Job-Daten geben Börsianern Hoffnung ,Juli 2011 : 117.000 neue Jobs
US-Arbeitsmarkt
Gute Job-Daten geben Börsianern Hoffnung
Washington - Kleiner Lichtblick am US-Arbeitsmarkt: Im Juli kamen 117.000 neue Jobs hinzu, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank leicht von 9,2 auf 9,1 Prozent. Die Zahlen waren nach dem Absturz der Weltbörsen mit besonderer Spannung erwartet worden. Experten hatten nur mit einem Zuwachs von höchstens 85.000 Stellen gerechnet.
Gespannt hatte die Wall Street in dieser Woche die Arbeitslosenquoten erwartet. "Der Markt zittert", sagte Peter Coleman, Research-Direktor bei JMP Securities, dem "Wall Street Journal". "Die Arbeitslosenzahlen werden entscheidend sein, wollen wir Boden gewinnen."
Vor der Veröffentlichung standen die Zeichen noch schlecht. Die Zahl der Entlassungen war im Juli mit mehr als 66.000 so hoch wie in 16 Monaten nicht mehr. "Firmen stellen nicht mehr nur nicht ein", sagte Finanzanalystin Vera Gibbons, "sie feuern wieder." Auch Regierung und Behörden hatten seit Mai 2010 mehr als 900.000 Arbeitsplätze gestrichen. Selbst die Wall Street avisiert massive Stellenkürzungen.
Immer häufiger werden hier jetzt auch Vergleiche mit den dreißiger Jahren laut. Da schlitterten die USA nach dem Crash von 1929 in eine tiefe Depression - und zogen die Weltwirtschaft mit nach unten.
Nach der Zitterpartie um die US-Schuldenobergrenze und das 2,14-Billionen-Dollar-Sparpaket hatten sich die Märkte zunächst nicht beruhigt. Im Gegenteil: Neben der Schuldenkrise in Europa sorgte die Angst vor einer Rezession in den USA für heftige Turbulenzen an den Finanzmärkten . "War die Marktsituation in den letzten Tagen eher zermürbend, so ist die Stimmung nach den gestrigen herben Verlusten an den US-Börsen in Richtung Panik umgeschwenkt", sagte ein Händler.
Doch nach der Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktzahlen drehte zumindest der Dax prompt ins Plus. Nachdem der deutsche Leitindex mit minus vier Prozent in den Handel gestartet war, konnte er am Nachmittag zeitweise leichte Gewinne verzeichnen.
kra/cte/dpa
Freitag, 6. Mai 2011
US-Arbeitsmarkt kommt auf Touren
US-Arbeitsmarkt kommt auf Touren
Freitag, 06.05.2011, 16:38
BloombergArbeiter in einer amerikanischen Fabrik
Getragen von einem Einstellungsschub in der Privatwirtschaft hat sich der krisengeplagte US-Arbeitsmarkt deutlich belebt. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im April unter dem Strich um 244 000.
Der Stellenmarkt in den USA verzeichnete im April den stärksten Anstieg seit elf Monaten, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Der Privatsektor schuf mit 268 000 Arbeitsplätzen in einem einzigen Monat so viele Jobs wie seit Februar 2006 nicht mehr, während im öffentlichen Dienst Stellen wegfielen.
Die Anleger reagierten erleichtert auf die Zahlen, nachdem am Vortag ein starker Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe die Kurse belastet hatte. Trotz der positiven Tendenz ist der Stellenaufbau noch immer zu gering, um die Zahl der Arbeitslosen von 13,7 Millionen Amerikanern nennenswert zu verringern. Experten schätzen, dass pro Monat mindestens 250 000 neue Jobs geschaffen werden müssen, um die Erwerbslosigkeit spürbar abzubauen.
Expertenschätzung deutlich übertroffen
Dennoch lässt die kräftig gestiegene Stellenzahl aufhorchen – die Analysten hatten lediglich ein Plus von 186 000 erwartet. Die Arbeitslosenquote stieg unterdessen leicht auf neun Prozent. Die Entwicklung der Beschäftigung wird über eine Firmenumfrage ermittelt, während die Arbeitslosenquote per telefonischer Haushaltsbefragung erhoben wird. Halte der positive Trend an, werde auch die Quote bald sinken, sagte der Chefwirtschaftsberater von Präsident Barack Obama, Austan Goolsbee. Auch Analysten sind optimistisch. „Insgesamt hinterlässt der Arbeitsmarktbericht einen starken Eindruck“, meinte Thilo Heidrich von der Postbank.
„Sind noch weit von der Normalität entfernt“
Mit dem Stellenzuwachs erholt sich die weltgrößte Volkswirtschaft weiter von der schwersten Rezession seit den 1930er-Jahren. Die US-Wirtschaft wuchs in den ersten drei Monaten 2011 jedoch nur schleppend mit einer aufs Jahr hochgerechneten Rate von 1,8 Prozent. Die amerikanische Notenbank stützt die Wirtschaft daher weiter und wird vorerst auch wegen der noch immer angespannten Lage am Arbeitsmarkt an ihrer Nullzinspolitik festhalten. „Die hohe Arbeitslosenquote zeigt, dass noch lange nicht von Normalität gesprochen werden kann“, sagte Ökonom Heidrich. In der Rezession zwischen 2007 und 2009 sind in den USA mehr als acht Millionen Jobs abgebaut worden. Nur ein Bruchteil der Jobverluste konnte bislang wieder wettgemacht werden.
Staatliche Sparzwänge reduzieren öffentliche Jobs
Der unter Sparzwängen ächzende Staat bremst die Belebung auf dem Arbeitsmarkt: Im Öffentlichen Dienst wurden den sechsten Monat in Folge Stellen abgebaut – das Minus belief sich im April auf 24 000. Bedenklich stimmt auch, dass in der vorigen Woche so viele Amerikaner Arbeitslosenhilfe beantragten wie seit acht Monaten nicht mehr. Der kräftige Anstieg der Erstanträge war eine große Überraschung für Konjunkturexperten, die von einem Rückgang ausgegangen waren.
Dennoch werde sich die Lage am US-Arbeitsmarkt weiter aufhellen, sagte Unicredit-Ökonom Harm Bandholz voraus: Die härtesten Kostensenkungsprogramme der Firmen seien weitgehend abgeschlossen. Die Zuwächse in der Produktion dürften nun zu verstärkter Arbeitskräftenachfrage führen: „Wir gehen daher davon aus, dass die US-Wirtschaft dieses Jahr bis zu 2,5 Millionen zusätzliche Stellen schaffen wird.“
Source: focus
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Dienstag, 26. April 2011
Auswanderer Porträts: Detlev von Kessel, prof. Fotos fuer real estate
Visueller Mensch: Detlev von Kessel entwickelt innovative Marketing-Produkte für die Immobilienbranche.
Also: Geboren ist Detlev von Kessel in Mexiko als Spross einer bekannten Adelsfamilie (seine Cousine ist die Schauspielerin Sophie von Kessel). Er wächst in der Nähe von Düsseldorf auf, die niederrheinische Landschaft weitet den Blick. Alles geht seinen geregelten Gang, von Kessel macht Abitur, studiert Volkswirtschaft in Heidelberg, wird Personalleiter am Johanniter-Krankenhaus in Rheinhausen, später Verwaltungsleiter des Rotkreuzklinikums in München.
So weit, so zielgerichtet. Doch dann – zehn Jahre ist das jetzt her – spürt von Kessel plötzlich, dass er raus will aus dem Hamsterrad von Aufstiegsdenken und Karrierestress. »Ich merkte: Das konnte es nicht gewesen sein!« Gemeinsam mit seiner damaligen Frau entschließt er sich, nach Florida zu ziehen, »weil es uns hier bei unseren Besuchen prächtig gefallen hatte«.
Die von Kessels kaufen ein Haus – und Detlev nimmt erst mal eine Auszeit. »Ich musste meinen Kompass neu einstellen.« Er beginnt zu fotografieren, »ich hatte schon immer eine visuelle Ader«, wie er sagt. Innerhalb weniger Jahre avanciert der Deutsche zu einem der begehrtesten Architekturfotografen an Floridas Golfküste. Kaum jemand versteht es, luxuriöse Anwesen so ins rechte Licht zu setzen wie Detlev von Kessel.
»Irgendwann hatte ich sieben Mitarbeiter, wir haben Tausende und Abertausende von Villen und Appartements fotografiert.« Er entwickelt anspruchsvolle Produkte für jeden, der Immobilien professionell vermarkten will: von virtuellen Rundgängen über aufwändige Luftaufnahmen vom Helikopter bis hin zu Broschüren und Büchern. Inzwischen ist die Firma DK Consulting Group – der Wirtschaftsabschwung ist auch hier nicht spurlos vorübergegangen – wieder auf drei Mitarbeiter geschrumpft.
Aber Detlev von Kessel ficht das nicht an: »Wir sind momentan voll ausgebucht.« Und er bleibt innovativ: So lässt er Makler neuerdings vor dem Bluescreen im Studio ihre Objekte beschreiben und kopiert sie anschließend in die multimedialen Präsentationen. Oder stattet per »Virtual Staging« leere Räume am Computer mit Mobiliar aus.
Mit seiner neuen Lebensgefährtin hat von Kessel auch privat wieder sein Glück gefunden. Und einmal im Jahr ist es fast wieder so wie in alten Zeiten – dann nämlich wenn er sich mit einigen seiner Studienkollegen aus Heidelberg fünf Tage lang zum Pokern trifft. Zuletzt war Detlev von Kessel der Gastgeber. Und als die fröhliche Runde dann beim zünftigen Barbecue unterm Eichenbaum saß, wusste jeder, dass es ihr alter Kommilitone hier nicht ganz so schlecht getroffen hat.
Source: flsun
Dienstag, 5. April 2011
McDonald's: 50 000 neue Jobs an einem Tag!
50 000 neue Jobs an einem Tag! McDonald's startet Fastjob-Aktion
Schneller als jeder Burger: Der Fastfood-Riese stellt am 19. April
50 000 Leute auf einen Schlag ein.
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| McDonald's Plans To Add 50,000 Jobs On 'Hiring Day' |
Der Hunger auf Big Mac's scheint in den USA unstillbar: Jetzt sucht der Fastfood-Riese McDonald's gleich 50 000 neue Mitarbeiter!
Der Clou: So schnell wie der Burger in die Tüte kommt, will auch McDonald's die neuen Mitarbeiter „im Sack“ haben!An nur einem Tag (nämlich dem 19. April) sollen 50 000 neue McJobber verpflichtet werden.
KARRIERE-CHANCE ODER BILLIGER WERBETRICK?
Kritiker spotten, es handele sich um einen ganz billigen Werbetrick.
Aber McDonald's selbst macht auch gar keinen Hehl daraus, dass es darum geht, das Ansehen des Bulettenbraters zu verbessern. „Die Leute sollen begreifen, dass ein McJob eine Arbeit mit Aufstiegschancen und endlosen Möglichkeiten ist“, sagte US-Chefin Jan Fields. Sie selbst habe ganz unten angefangen.
McDonald's ist die weltgrößte Schnellimbisskette mit 32 000 Filialen in 117 Ländern. Weltweit arbeiten 1,7 Millionen Menschen für das Unternehmen.
McDonald's will weg vom Image des Dickmachers und bietet deshalb seit einiger Zeit verstärkt Salate an, aber auch Kaffee und Kuchen. Das trifft den Geschmack der Kundschaft. Das Unternehmen wächst.
Auch in Deutschland legt McDonald's zu. Hierzulande gibt es annähernd 1400 Filialen. Dieses Jahr sollen 20 bis 30 neue hinzukommen. Die hiesige Mannschaft von aktuell rund 62 000 soll um 2000 aufgestockt werden.
Deutschland ist für McDonald's weltweit der viertgrößte Markt hinter den USA, Japan und Frankreich. source: Bild
Samstag, 26. Februar 2011
Oscar-Verleihung Hollywood - Video- : Seatfiller - Als Normalsterblicher bei der Oscar-Verleihung
Hollywood: Als Normalsterblicher bei der Oscar-Verleihung - Video-
Was tun, wenn die Klogänger und Raucher unter den Gala-Gästen kurzzeitig leere Plätze in den Sitzreihen hinterlassen? Kein Problem, für solche Fälle hat das Hollywood den begehrten Job des „Seat-Filler“ parat.
Samstag, 20. März 2010
US Jobs : Tanning Butler in Miami Beach Ritz-Carlton
Professioneller Eincremer
Den vermeintlichen Traumjob jedes pubertierenden Teenagers dürfte Leo de la Hoz haben. Mit Sonnenmilch und Lotionen bewaffnet streift der 23-Jährige um den Pool des "Ritz-Carlton South Beach" in Miami: De la Hoz ist der weltweit einzige Bräunungs-Butler (Tanning Butler) und darf den Gästen beim Einschmieren helfen. Vor allem die weiblichen Gäste nehmen die Dienste des Hobby-Models gerne in Anspruch. weiterlesen
Mittwoch, 10. Februar 2010
Reiseverkaeufer - ein lukrativer Nebenjob?
AZ: Reisen an Freunde und Verwandte verkaufen und dabei Geld verdienen. Wie geht das?
Sonntag, 20. Dezember 2009
Rekordumsatz Amerikaner kaufen an einem Tag für 913 Millionen Dollar online ein
Rekordumsatz
Amerikaner kaufen an einem Tag für 913 Millionen Dollar online ein
New Yorik - In den USA ist ein Rekordumsatz beim Onlinehandel an einem einzigen Tag erzielt worden. Wie die Internetstatistiker Comscore am Sonntag mitteilten, wurden am Dienstag vergangener Woche 913 Millionen Dollar (etwa 636 Millionen Euro) im Netz ausgegeben. Der bisherige Rekord hatte bei 900 Millionen Dollar gelegen.
Insgesamt wurden laut Comscore bei Internetkäufen an 48 Tagen in der Vorweihnachtszeit im November und Dezember 24,8 Milliarden Dollar ausgegeben, dies entspreche einem Anstieg um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Auch in Deutschland boomt der E-Commerce in diesem Jahr. Nach Schätzungen des Versandhandelsverbandes werden Internet-Händler 2009 fast 22 Milliarden Euro umsetzen - mehr als jemals zuvor.
source: spiegel
Dienstag, 1. September 2009
Work & Travel in Australien Striptease für die Urlaubskasse
Work & Travel in Australien
Striptease für die Urlaubskasse
Ungeschminkt, in Turnschuhen, Jeans und Kapuzenpullover verlässt Kate um neun Uhr abends ihre Jugendherberge in Sydney und macht sich auf den Weg zur Arbeit. Eine halbe Stunde später trägt die 19-jährige Abiturientin aus Bremen dunkles Make-up, einen Minirock im Schottenmuster, ein schwarz-rotes Bikinioberteil und Wollstulpen über den schwarzen Lackledersandalen. Auf 15 Zentimeter hohen Absätzen stöckelt die 1,80 Meter große junge Frau über den schwarzgold gemusterten Teppichboden des Nachtclubs "Dreamgirls" in Sydneys Rotlicht- und Partyviertel Kings Cross. Das Licht ist gedämpft, eine Diskokugel dreht sich an der niedrigen Decke, es läuft schnelle Musik.
Ein festes Gehalt bekommen sie und ihre Kolleginnen in rosa Spitzenunterwäsche und High-Heels hier nicht. Lediglich das Trinkgeld von der Bühne und einen Teil der Einnahmen aus den zehnminütigen Privattänzen in den Separees im hinteren Teil des Clubs dürfen sie behalten.
Kate, die eigentlich anders heißt, arbeitet seit gut einem Monat als Stripteasetänzerin - der einzige Job, den sie bislang in Sydney finden konnte. Anfang Juli kam die junge Deutsche für ein Jahr mit einem "Working Holiday" Visum nach Australien, um die Zeit bis zum angestrebten Medizinstudium "sinnvoll" zu überbrücken. Ihre Familie und Freunde in Deutschland wissen nicht, wie sie hier ihr Geld verdient. "Meine Großeltern würden einen Herzinfarkt bekommen."
Deutlich weniger Jobs für Ausländer
Seit der Einführung des deutsch-australischen Visaabkommens im Jahr 2000 galt das zwölf Monate gültige "Working Holiday" Visum als Garantie für Aushilfsjobs, Reisen und Spaß. Mittlerweile bekommen die jungen Reisenden die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise auch in Down Under zu spüren. "Dieses Jahr gibt es circa fünf bis zehn Prozent weniger Arbeitsplätze in Australien", sagt Mike Parsons, Geschäftsführer der Arbeitsvermittlungsagentur Work and Travel Company (WTC) in Sydney.
Gleichzeitig steigt die Zahl der Visaanträge kontinuierlich an. So wurden für das Jahr 2008 rund 180.000 Arbeitsurlaubs-Visa an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren ausgestellt, über 30.000 mehr als noch im Jahr zuvor. Deutsche bilden hinter Engländern und Koreanern die drittgrößte Gruppe. "Die jungen Leute müssen sich jetzt mehr anstrengen und engagierter suchen als noch vor 12 oder 18 Monaten", sagt Parsons.
Die WTC versorgt die Reisenden mit Angeboten für Aushilfsjobs, vorzugsweise als Erntehelfer, Hilfsarbeiter oder im Gaststättengewerbe. Kate vermittelten sie einen einwöchigen Job in einer Fabrik, Billigware aus China neu verpacken und umetikettieren. Danach blieben die Angebote aus. "Die Agentur hat mir nichts gebracht. Da muss man dann eben erwachsen sein und selber gucken", sagt die 19-Jährige, die in ihrer Freizeit Kafka und griechische Sagen liest. So klapperte sie sämtliche Bars und Restaurants in Sydney ab - ohne Erfolg. Im "Dreamgirls" wurden auch keine weiteren Kellnerinnen gesucht, doch der Manager musterte sie von oben bis unten und sagte: "Du könntest hier tanzen."
Auch in unbeliebten Städten arbeiten
Es reiche nicht mehr, nur den Lebenslauf bei einer Arbeitsagentur abzugeben, sagt Tanja Kuntz von TravelWorks, einer der größten deutschen Organisationen für Australien-Aufenthalte. "Man muss bereit sein, sich die Hände schmutzig zu machen und nicht nur in den schönen Städten, sondern auch in unattraktiven Orten zu arbeiten."
Damit hatten die 21-jährige Sandy, Bäckereifachverkäuferin aus Sachsen, und ihre drei Freundinnen auch gerechnet. Um dennoch keine bösen Überraschungen zu erleben, zahlten sie im Vorfeld rund 1500 Euro an die Organisation Stepin. Neben Hin- und Rückflug verspricht Stepin dafür unter anderem Hilfe bei der Jobsuche durch ihre Partneragentur, die WTC in Sydney. Im selbst gekauften Auto fuhren die vier Freundinnen umher, die Ostküste hoch, durchs Outback zum Ayers Rock und wieder zurück nach Sydney - auf der Suche nach Abenteuer und Arbeit. "Wir waren bereit, jede Art von Job zu machen", erinnert sich Anna, 20, aus dem Schwarzwald.
Nur fünf Wochen haben die Freundinnen in sechs Monaten gearbeitet, pflückten als Erntehelferinnen eimerweise Weintrauben und Tomaten oder füllten in einer Fabrik Gesichtspuder ab. Die 3000 Euro Startkapital, die jeder, der mit einem Working Holiday einreist, vorweisen muss, haben sie komplett verbraucht. "Wir haben verzweifelt bei der WTC angerufen und als Antwort bekommen, dass wir uns selbst kümmern sollen", sagt Sandy.
"Wir versprechen keine Traumjobs am Strand", betont Marisa de Luca, Pressesprecherin von Stepin. Ob ein Arbeitsverhältnis zustande komme, hänge von den Sprachkenntnissen, den Erfahrungen und der Flexibilität der Bewerber ab. "Das ist wie in Deutschland. Arbeit zu finden ist nirgendwo einfach."
Aus Bundaberg, einer Hochburg für Erntehelfer an der Ostküste, reisten die vier nach einer Woche wieder ab - zu viele andere warteten bereits auf Jobs. "Einige Backpacker sind früher als geplant wieder nach Hause gefahren, weil sie kein Geld mehr hatten", erinnert sich Sandy. Und rund um die Bananenplantagen im Nordosten wurde die Mädelsclique bereits von Schildern mit der Aufschrift "Gebt Backpackern keine Jobs, gebt sie den Australiern" begrüßt. "Einige Stellen werden derzeit lieber an arbeitslose Australier vergeben", bestätigt Parsons.
"Nehmt genug Geld mit!"
Auch Chris aus England hört immer wieder in Bewerbungsgesprächen, dass Arbeitgeber zurzeit lieber Einheimische einstellen. Der EDV-Techniker war bereits im Jahr 2000 für einige Monate in Sydney. "Damals gab es noch vergleichsweise gut bezahlte Jobs wie Sand am Meer", erinnert sich der 32-Jährige.
Nachdem die Softwarefirma, für die er in England arbeitete, den größten Kunden verloren hatte, kündigte er und ging zurück nach Australien. "Ich bin lieber hier arbeitslos als in England." Um Geld zu sparen, nutzt Chris das kostenlose Internet sowie die Tageszeitungen in der öffentlichen Bibliothek und hat aufgehört zu rauchen. "Zur Not würde ich meine Eltern um Geld bitten", sagt er. Aber auf keinen Fall würde er früher zurückfahren. "Ich liebe dieses Land."
Auch Sandy und ihre Freundinnen würden die Reise jederzeit noch mal machen. "Es war 'ne geile Zeit", sind sie sich einig. Ihr Rat an zukünftige Reisende: "Nehmt genug Geld mit und geht in Bezug auf die Arbeitssuche vom Schlimmsten aus."
Ungefähr 110 Euro hat Kate verdient, als sie um fünf Uhr morgens in das Zehn-Bett-Zimmer der Jugendherberge zurückkommt. Eine durchschnittliche Nacht. Wenn es gut läuft, verdient sie um die 150 Euro und mehr. "Irgendwie macht mir der Job auch Spaß", sagt sie. Die 19-Jährige will noch so lange im "Dreamgirls" tanzen, bis sie einen neuen Job findet oder genug Geld gespart hat, um ihr Glück woanders in Australien zu versuchen. Ganz nach dem Motto, das auch auf dem Totenkopfemblem ihres Minirocks steht: "Let's hope for the best."
source: spiegel
Mittwoch, 22. Juli 2009
Die größten US-Schnäppchen
Importautos lohnen sich wieder
Die größten US-Schnäppchen
Bis zu 40 % sparen
Preis USA: 18 500 €, Importpreis (jeweils ausstattungsbereinigt, Auto zulassungsfertig) 27 300 €, dt. Preis (Überführung inkl.): 45 600 €
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source: bild
Dienstag, 23. Juni 2009
Vorstellungsgespräch Let’s switch to English
Vorstellungsgespräch
Let’s switch to English
Vor allem bei deutschen Tochterunternehmen US-amerikanischer Konzerne und bei Mittelständlern, die international tätig sind, müssen Job-Anwärter häufig zeigen, was sie sprachlich draufhaben. Werden in der Stellenanzeige fließende oder sogar verhandlungssichere Sprachkenntnisse verlangt, ist das ein Indiz dafür, dass die eine oder andere Frage auf Englisch gestellt werden könnte.
Nur keine falsche Bescheidenheit
Mit Sprachkenntnissen allein ist es allerdings nicht getan. Die Fragen sind auf den ersten Blick zwar nicht anders als die hierzulande üblichen. Dennoch haben sie – vor allem in US-amerikanisch geprägten Unternehmen – einen anderen Fokus. „Englische Vorstellungsgespräche sind sehr stark tätigkeits- und referenzbezogen“, sagt Karriereberater Christian Püttjer. Mit akademischen Titeln und klangvollen Berufsbezeichnungen kommt niemand weiter.
Die Personalverantwortlichen interessiert viel mehr, was der Bewerber den lieben langen Tag als Managing Director oder Key Account Manager tatsächlich gemacht hat und welche Erfolge er vorzuweisen hat. Auch Beziehungen und Kontakte spielen eine große Rolle: „Name-Dropping wird erwartet. Bewerber sollten kein Geheimnis daraus machen, mit welchen Kunden und Lieferanten sie besonders gut zusammengearbeitet haben“, rät Püttjer.
„Ich“ statt „Wir“
Eine weitere Besonderheit im englischen Jobinterview ist das Selbstmarketing, das in US-Firmen ganz ungeniert betrieben wird. Was zählt, sind die individuellen Erfolge, die ehrgeizige Arbeitnehmer jederzeit abrufbar in Prozent und Dollar beziffern können. „Ein Team macht keine Karriere“, erinnert Püttjer. Daran sollten auch zurückhaltende Bewerber denken, die ihren persönlichen Beitrag hinter der Abteilungsleistung verstecken. Das ist ehrenwert, aber nicht zielführend. Schließlich will der Arbeitgeber ja nicht das gesamte alte Team einstellen, sondern nur die Person, die vor ihm sitzt.
Auf dem US-amerikanisch geprägten Arbeitsmarkt ist eine starke „Hands-on-Mentalität“ gefragt. Wie wendet der Bewerber das Wissen aus seinem Studium in der Praxis an? Verfügt er neben fachlicher und sozialer auch über methodische Kompetenz? Diese Macherqualitäten wollen Recruiter bei ihren Bewerbern in einem knackigen Auftreten mit selbstbewusster Körpersprache manifestiert sehen. Das gilt auch für Naturwissenschaftler und Ingenieure, die sich in deutschen Vorstellungsgesprächen häufig verlegen auf ihrem Stuhl lümmeln und sich auf ihre guten Zeugnisse verlassen.
Natürlich gelten die Besonderheiten des englischen Jobinterviews auch für Bewerbungsgespräche bei internationalen Unternehmen, die in deutscher Sprache geführt werden. Außerdem lassen sich auch Personaler in deutschen Unternehmen gern durch einen konkreten Tätigkeitsbezug und die Betonung der Eigenleistung überzeugen. „Wer also bei der Vorbereitung die anglo-amerikanische Variante berücksichtigt, liegt auf jeden Fall richtig“, sagt Püttjer.
Wie sich Bewerber vorbereiten
Für einen Crashkurs Business-Englisch ist es zu spät, wenn die Einladung zum Vorstellungsgespräch auf dem Tisch liegt. Als Last-Minute-Maßnahme empfiehlt Püttjer die sorgfältige Ausformulierung und Verinnerlichung der Selbstpräsentation. Bei teilweise auf Englisch geführten Vorstellungsgesprächen ist sie Pflichtprogramm. Außerdem lernt der Bewerber bei der Vorbereitung gleich die Vokabeln für das berufliche Aufgabengebiet mit. Wer etwas mehr Zeit hat, sollte sich englische Antworten für die Klassiker zurechtlegen: Dazu gehören die Erfolge, Stärken und Schwächen sowie der Umgang mit Misserfolg.
Die Karriere-Experten Christian Püttjer und Uwe Schnierda haben 200 Beispielfragen mit jeweils 200 guten und 200 schlechten Antworten gesammelt. Die folgenden acht Fragen sind ihrem Ratgeber „Das überzeugende Vorstellungsgespräch auf Englisch“ (Campus Verlag 2009, 22,90 Euro) entnommen. Die Beispiele vermitteln einen Eindruck, mit welcher Art von Antworten Bewerber Punkte sammeln und mit welchen sie sich aus dem Rennen kicken.
Negativbeispiel:
When I finished school, I didn’t really know what I wanted to do. Luckily, my parents talked me into starting an apprenticeship. The things we had to do in training weren’t always very interesting, though. I remember how we had to spend hours filing bits of metal, until one of the older apprentices came up with the idea of doing them on the lathe. Well, some of the things you have to do as an apprentice are a bit pointless... All the same, I passed my final exam. The company couldn’t give me a permanent position, but they kept me on for a while. Then I started looking for another job.
Bei dieser Schilderung erfährt der Personalverantwortliche nichts über das berufliche Profil des Bewerbers. Der Kandidat hätte auf konkrete Tätigkeiten innerhalb der einzelnen Beschäftigungsverhältnisse eingehen müssen. So liefert er nur Anekdoten und Allgemeinplätze mit wenig Aussagekraft – und wirkt unentschlossen und antriebslos.
Positivbeispiel:
After I finished school, I decided to do an apprenticeship as an industrial mechanic. Even as an apprentice I was able to accompany installation teams on site. I also learned PLC programming with the company. When I finished my apprenticeship, I stayed with the same company for a while, then I moved over to the machine tools sector. At the moment I’m responsible for plant commissioning. Close liaison with the client and developing tailored solutions are important aspects of my work. Your job advertisement also mentioned preparing documentation and training colleagues – those are already parts of my duties.
Der Bewerber stellt in dieser Selbstpräsentation die Schnittpunkte seiner bisherigen Tätigkeiten mit den Aufgaben in der neuen Stelle heraus. Er erwähnt seine Branchenerfahrung, lässt zentrale Schlagworte fallen und signalisiert damit, dass er nötige Know-how mitbringt.
Weitere Fragen zum Werdegang:
– What made you apply for this job in particular?
– Could you summarize your background in a few sentences?
– What makes you stand out from the other applicants?
– Is there a common thread to your CV?
Negativbeispiel:
I think I’ve always been able to keep on top of my work. There haven’t really been many problems. When they have occurred, we’ve always solved them as a team. Our department has always achieved good results, and I’ve been able to make my own modest contribution to that success.
Dieser Bewerber verkauft sich unter Wert und versteckt sich hinter der Abteilungsleistung des Teams. Es ist zwar ehrbar, dass er nicht übermäßig auftrumpfen will, leider liefert er aber kein einziges Beispiel für seine erfolgreiche Arbeit.
Positivbeispiel:
I successfully introduced new products to national and international markets. To achieve this, I worked closely with the product development, production and service departments to determine country-specific marketing strategies. I managed the product positioning and price positioning, based on market and competitive analyses. I was also involved in the design and implementation of appropriate marketing strategies.
Diesmal tappt der Bewerber nicht in die Teamfalle. Weder relativiert er seine Leistungen, noch gibt er sich zu großspurig. Stattdessen beschreibt er nüchtern, aber aussagekräftig, welche Aufgaben ihm übertragen wurden und welche Erfolge er erzielen konnte.
Mögliche Fragen zur Erfolgsbilanz:
– What are your strengths?
– What evidence can you provide of successful work?
– Which of your talents can you make use of in the advertised position?
– What have been your two greatest achievements?
Negativbeispiel:
It’s a slogan like so many others these days.The main thing is to do good work, then the customer will be happy. The customer doesn’t really know what he wants until you make him an attractive offer.
Mit dieser Antwort gibt der Bewerber zu verstehen, dass er den Kunden eigentlich für einen Störenfried hält. Dass unter dieser Voraussetzung keine langfristige Kundenbindung entstehen kann, ist dem Bewerber offenbar egal. Auch seine Einstellung zum Absatz von Produkten ist fragwürdig.
Positivbeispiel:
It suggests to me a lot of opportunities for companies. On your website I saw that you offer tailored solutions to customers. I think that’s a very promising approach. In marketing I’ve always focussed on developing offers which are tailored to the target group. To do that, I brought my colleagues from development, production and customer service to the table. By using interdepartmental project teams to improve our customer orientation we were able to focus the work of each department on the specific needs of the customer.
Mit dieser Antwort verdeutlicht der Bewerber, dass er Kundenorientierung lebt. Zudem stellt er heraus, dass er sich intensiv mit den Angeboten der neuen Firma beschäftigt hat. Diese Vorgehensweise wird die Personalverantwortlichen überzeugen, denn schließlich geht es auch in einem Vorstellungsgespräch darum, die eigenen Kenntnisse und Erfahrungen so zu präsentieren, dass der Nutzen für den neuen Arbeitgeber deutlich wird.
Typische Fragen zur Kundenorientierung:
– Which is more important: good marketing or good products?
– A customer complains to you about a faulty product from our company. How do you react?
– How can we win long-term customer loyalty?
– Which new sales channels should be leveraged to reach more customers?
Negativbeispiel:
Well, as a call centre operator I expect you make your money from customer calls. You’re a big name in this business. As companies are outsourcing more and more of their customer service, I expect you’re very busy. Every company plays to its strengths, and call centres are the experts in telecommunications.
Diese Antwort passt zu jedem Call-Center. Wer dem Firmenvertreter im Gespräch das Gefühl gibt, dass sein Unternehmen austauschbar ist, stört die Gesprächsatmosphäre nachhaltig. Eine schlampige Vorbereitung deutet darauf hin, dass der Kandidat auch bei seiner Arbeit öfter unvorbereitet agiert.
Positivbeispiel:
Yes. Your corporate website was my main source of information. Your biggest clients include Telecom International, United Telecom and Telecom Plus. You are the leading supplier of call centre solutions for telecoms companies. You don’t just offer a fault hotline, you provide a full service package. You ensure that faults are dealt with actively, by using the call centre to narrow down the problem before passing it on to technical subcontractors. On top of that you deal with upgrades of existing contracts, for example broadband for customers with dial-up or the Home Call option for mobile phone contracts.
Die Antwort verrät, dass der Bewerber sich aktiv mit seinem künftigen Arbeitgeber beschäftigt hat. Er kann die Besonderheiten im Service nennen und das Unternehmen von Konkurrenten abgrenzen. Damit weckt er Interesse an seiner Person und sichert sich die Aufmerksamkeit des Personalverantwortlichen im weiteren Gesprächsverlauf.
Weitere Fragen zum Unternehmen:
– Which of our locations would you most like to work at?
– What impression do you have of our company?
– Are you familiar with our competitors?
– What do you think could be improved about our business?
Negativbeispiel:
Of course. If anyone has a problem with me, they can tell me so face to face. I have years of expericence in my field, nobody can make a fool of me. I’ve never been afraid to speak my mind, and I never will.
Hier verwechselt der Bewerber Konfliktfähigkeit mit Durchsetzungsvermögen. Nicht jeder Konflikt lässt sich auflösen, indem man auf seiner Position beharrt. Der Rückzug auf die fachliche Autorität verdeutlicht dem Personalverantwortlichen, dass der Bewerber zwar ein Spezialist sein mag, der aber Schwierigkeiten haben wird, sich erfolgreich in ein Team zu integrieren.
Positivbeispiel:
There are always differences of opinion at work. The important thing is to use them productively. In the sales department there was a decision to introduce call flow scripts. We in the field sales team thought that the parameters were too rigid. After discussions with the sales manager and the training manager, we reached a compromise: experienced colleagues were allowed more flexibility, and beginners were given the scripts to help them find their feet.
Der Bewerber schildert einen typischen beruflichen Konflikt aus seinem Arbeitsfeld. Starren Haltungen, die zu einer Verhärtung der Fronten geführt hätten, gibt der er keine Chance. Alle Beteiligten können bei dieser Lösung ihr Gesicht wahren. Die Verantwortlichen für den neuen Gesprächsleitfaden können ihre Absichten dort verwirklichen, wo es wirklich sinnvoll ist – nämlich bei Berufseinsteigern, während die berufserfahrenen Kollegen ihre Freiräume behalten.
Typische Fragen zum Konfliktverhalten:
– How do you react if you are criticised unfairly?
– With which personality traits of your colleagues do you have real difficulty?
– What would make you leave our company?
– Who do you turn to for advice in potentially difficult situations?
Das Gleiche gilt auch für den Umgang mit nicht zulässigen Fragen, die ebenfalls als Stressfragen eingesetzt werden können: Fragen zu Kinderwunsch, Schwangerschaft, Vorstrafen, Lohnpfändungen oder zu Konfessions-, Partei- oder Gewerkschaftszugehörigkeit brauchen in Deutschland nicht beantwortet zu werden. Sie dürfen aber dann gestellt werden, wenn die Information für die zukünftige Arbeit unabdingbar ist.
Die Reaktionen auf Stressfragen zeigen schnell, wie es um die angeblich vorhandenen Soft Skills wie Belastbarkeit, Kommunikationsstärke oder Konfliktfähigkeit in der Praxis bestellt ist. Wer deshalb auf Stressfragen patzig reagiert, verbissen schweigt oder kämpferisch betont, die Frage sei schon aus arbeitsrechtlichen Gründen unzulässig, stellt sich selbst ins Abseits. Geschickter reagieren Bewerber mit einer diplomatischen und vor allem freundlichen Antwort.
Negativbeispiel:
As you know, that question is unlawful, so I’m not going to answer it.
Die Bewerberin um eine Stelle im Verkauf ist zwar im Recht, sollte sich aber dennoch versöhnlicher geben. So erweckt sie den Eindruck, dass sie zur Sturheit neigt – eine Eigenschaft, die wiederum kontraproduktiv im Umgang mit Kunden sein könnte.
Positivbeispiel:
That isn’t an issue for me, right now. I want to work in your sales department and advise your customers. That’s my top priority.
Diese Antwort ist viel geschickter als die schroffe Zurückweisung im Negativbeispiel. Mit wenigen Worten hakt die Bewerberin die Stressfrage ab und behält dabei gleichzeitig die Gesprächssituation im Blick.
Weitere Stressfragen:
– You still haven’t convinced me: why should we give you the job?
– Between you and me: they asked you to resign, didn’t they?
– Won’t you be out of your depth in this position?
– What things in your life are so important that they take precedence over your work?
Negativbeispiel:
I give clear and direct instructions. I avoid unnecessary discussion. At the end of the day, everyone has to recognise that their job depends on the good of the company.
Personalverantwortliche reagieren ungehalten, wenn sie aus den Antworten der Bewerber heraushören, dass über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg geführt wird. In Zeiten flacher Hierarchien und abteilungsübergreifender Projektarbeit sind selbstherrliche Abteilungskönige ein Störfaktor im Unternehmen. Da Führungsfehler zu Missstimmungen und einer hohen Mitarbeiterfluktuation führen, bedeuten sie zudem Mehrarbeit für die Personalabteilung.
Positivbeispiel:
It’s important for employees to understand the reasoning behind a decision. The individual needs to know and understand why I want him or her to do a particular thing. I’ve always found management by objectives to be an effective approach. I agree with clearly defined objectives for my people – taking their individual potential into account, so that I don’t ask too much or too little of them. I monitor their progress with interim reporting. When the opportunity arises, I use meetings to put their achievements into an overall context, so that they can see that their work is actually moving the company forward.
Der Bewerber schafft den schwierigen Spagat zwischen Autorität und Laissez-faire. Es wird deutlich, dass er darauf achtet, dass seine Mitarbeiter ihr individuelles Potenzial einbringen können. Der Bewerber ist nicht nur ein guter Kommunikator und Organisator, er steigert auch die Motivation seiner Mitarbeiter, indem er Teilerfolge in Meetings präsentiert.
Mögliche Fragen zum Führungsstil:
– What management principles do you apply?
– How to you motivate your staff?
– In what situations do you find it difficult to make a decision?
– What in your view are the differences between managing a department and managing a project?
Negativbeispiel:
I really can’t answer that question. It isn’t my decision, it’s my employer’s.
Mit seiner Antwort verspielt der Bewerber die Chance, zum Abschluss des Gesprächs noch einmal sein berufliches Profil in die Waagschale zu werfen. Er zeigt sich zudem schlecht vorbereitet, da er offensichtlich nicht den für die Position üblichen Gehaltsrahmen kennt.
Positivbeispiel:
I think so. After all, my salary request is in line with the usual remuneration for the position. I have a good grasp of routine marketing support duties, I’ve already updated catalogues and advertising materials, prepared sales statistics and been responsible for direct marketing campaigns. In addition, I also have experience in organising trade fair participation and promotional events.
Der Bewerber zählt noch einmal die Stärken seines Profils auf und betont, dass sein Gehaltswunsch im üblichen Rahmen für diese Position liegt.
Mögliche Fragen zum Thema Gehalt:
– The candidate who sat there before you asked for 20 per cent less than you. Why should we choose you?
– We definitely can’t pay you as much as your present employer. So why do you still want the job? Have you been asked to resign?
– We’ll offer you a company car for your private use, but you reduce your salary requirements by 10 per cent. How does that sound?
– You aren’t very good at judging your market value, are you?
source: focus
Mittwoch, 27. Mai 2009
Broadway feiert beste Saison aller Zeiten
Rekordumsatz:
Broadway feiert beste Saison aller Zeiten
Was für ein Theater: Trotz Wirtschaftskrise hat der New Yorker Broadway so viel Umsatz gemacht wie nie zuvor. Insgesamt setzten die Bühnen fast eine Milliarde Dollar um - und das bei einem sehr ehrgeizigen Spielplan.
Der New Yorker Broadway hat ungeachtet der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise die beste Spielzeit seiner Geschichte hinter sich. Der Verband der Besitzer, Manager und Produzenten von Theatern (Broadway League) gab am Mittwoch den Rekordumsatz von 943,3 Millionen Dollar (676 Millionen Euro) für die jüngste Saison bekannt. Diese war am Sonntag nach 52 Wochen offiziell zu Ende gegangen.
Allerdings ergab sich das Plus von sechs Millionen Dollar im Vergleich zum Vorjahr vor allem aus gestiegenen Eintrittspreisen. Die Zuschauerzahl an New Yorks Theatermeile fiel leicht von 12,27 auf 12,15 Millionen Personen.
Trotz des Einbruchs an der Wall Street hielt die Theaterwelt an ihrem ehrgeizigen Spielplan fest und stellte 43 neue Produktionen vor, ein Rekord seit der Spielzeit 1982/1983 mit 50 Premieren. Unter den Broadway-Neulingen der vergangenen Saison waren zehn Musicals, acht Theaterstücke, vier Musical-Revivals, 16 neuinszenierte Dramen und fünf Sonderveranstaltungen, teilte die Broadway League mit. Etliche der neuen Produktionen waren allerdings noch vor dem Einbruch der Märkte finanziert worden.
source: stern



