Freitag, 17. Januar 2014
US-Immobilien: Kältewellte sorgt für Dämpfer auf Häusermarkt - Immobilien - Finanzen - Handelsblatt
Samstag, 4. Januar 2014
US-Immobilien: Luxushäuser in den USA wieder gefragt - Immobilien - Finanzen - Handelsblatt
US-Immobilien: Luxushäuser in den USA wieder gefragt - Immobilien - Finanzen - Handelsblatt
Luxus-Immobilien in New York Nach oben keine Grenzen
Donnerstag, 28. Juli 2011
Amerikaner stinksauer: Anti-Washington-Hetze auf Twitter, in Blogs & Co.
Schuldenstreit geht weiter ++ Obama schmiedet Plan B
„#Fuckyouwashington“ – mit diesem Schlagwort hat der amerikanische Netzaktivist und Medienexperte Jeff Jarvis im Internet-Dienst Twitter eine Revolte gegen das politische Washington losgetreten.
Die Entrüstung fand ein zehntausendfaches Echo, schnell war dafür der Hashtag (Stichwort) #fuckyouwashington gefunden.
Unter diesem Stichwort kritisieren die Twitter-Anwender nun vor allem die Republikaner, die im Streit um das Schuldenlimit jede Form von Steuererhöhungen – auch für Superreiche – prinzipiell ablehnen. Aber auch der demokratischen Partei und US-Präsident Barack Obama werden in vielen Tweets Versagen vorgeworfen.
„Das ist explodiert, wie ich es nie hätte vorhersagen können“, schrieb Jarvis in seinem Blog buzzmachine.com.
Gegen konservative Kritik an der drastischen Sprache verteidigte sich Jarvis über Twitter: „Das 'fuck' in #fuckyouwashington ist politische Sprache, höchst angemessene politische Sprache.“
Vulgär sei es nicht, diesen Begriff zu verwenden, sondern die Wirtschaft um politischer Interessen willen zu ruinieren.
Doch nicht nur in den USA, auch in Deutschland schlägt die US-Schuldenkrise inzwischen Wellen.
Im BILD.de-Forum schreiben Leser wütende Kommentare – eine Auswahl:
• pitpanther: „Die Amis haben von jeher immer auf großem Fuß gelebt. Nun wird die Rechnung präsentiert. Aber nicht den Verursachern, nämlich den Reichen und Superreichen, sondern denjenigen, die am Wenigsten zu diesem Zusammenbruch getan haben, nämlich der brav arbeitenden Bevölkerung.“
• Contrazynis: „Die Republikaner wollen mit ihren Forderungen erreichen, dass die Schuldendebatte auch das Wahljahr 2012 beherrscht: Das würde Obamas Chancen auf eine Wiederwahl deutlich schwächen. Zudem verweigern sie stur höhere Steuern für Reiche, um das Defizit abzubauen. Einsparungen sollen vor allem durch harte soziale Einschnitte erfolgen. Alles in allem ein widerliches Schauspiel der Republikaner, die unter Bush durch Kriegführung diese gigantische Verschuldung selber aufgebaut haben! Obama kann einem Leid tun!“
• Alpenbazi: „Die Amis sind Pleite, da hilft auch kein virtuelles Schönrechnen, nur weil die anstelle mal Vernunft zu zeigen, immer nur ihre Gelddruckmaschinen anschmeißen und damit die Weltwirtschaft noch mehr ins trudeln bringen.“
Fakt ist: Falls es bis zum 2. August keine Einigung über die Erhöhung des Schuldenlimits von derzeit 14,3 Billionen Dollar (zehn Billionen Euro) geben sollte, droht den USA die Zahlungsunfähigkeit.
Das sind nur noch fünf Tage!
WEISSES HAUS BASTELT AN PLAN B
Die Fronten sind inzwischen so verhärtet, dass weder Demokraten noch Republikaner nachgeben wollen. Nun arbeitet man im Weißen Haus offenbar an einem Plan B.
Das US-Finanzministerium will in den kommenden Tagen Auskunft über das Vorgehen der Regierung im Falle einer fehlenden Einigung im Schuldenstreit geben.
Ob der Schuldendienst in diesem Fall Vorrang vor den Sozialausgaben haben soll, ist aber bislang nicht bekannt.
Obamas Sprecher Jay Carney rief erneut zu Kompromissbereitschaft in der Auseinandersetzung auf. Eine Einigung sei „unumgänglich und möglich“.
„Die Zeit läuft uns davon, wir müssen einander nun näher kommen“, sagte er. „Am 2. August um Mitternacht“ würden die USA ansonsten erstmals in ihrer Geschichte die Möglichkeit verlieren, sich auf den Finanzmärkten Geld zu leihen.
Eine Pleite könnte verheerende, globale Auswirkungen haben.
„Die Zahlungsunfähigkeit der US-Regierung würde die Unsicherheit an den Finanzmärkten schüren. Dies wäre eine große Gefahr für die Weltkonjunktur, die ohnehin gerade an Dynamik verliert“, fasst Prof. Dr. Gustav Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie an der Hans-Böckler-Stiftung, für BILD.de zusammen.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagte der „Passauer Neuen Presse“, er bleibe „zuversichtlich, dass eine tragfähige Lösung gefunden wird – wenn vielleicht auch erst in letzter Minute“.
Aber auch dann seien die Probleme Amerikas noch nicht gelöst. Die USA müssten „langfristige Lösungen“ für ihre „zu hohe Verschuldung und die wirtschaftlichen Perspektiven“ finden, sagte Schäuble. Auch müssten sie sich der Verantwortung für die Weltfinanzmärkte bewusst sein.
source: Bild
Twitter-Wutwelle in den USA
Twitter-Wutwelle in den USA
"Unser Land, unsere Wirtschaft, unser Geld"
Unter diesem Stichwort kritisieren Twitter-Anwender nun vor allem die Republikaner, die im Streit um das Schuldenlimit jede Form von Steuererhöhungen - auch für Superreiche - prinzipiell ablehnen. Aber auch der demokratischen Partei und US-Präsident Barack Obama werden in vielen Tweets Versagen vorgeworfen.
So schreibt der Nutzer "psychnurseinwi": "#fuckyouwashington, weil ihr die Kompromissfähigkeit eines dreijährigen Kindes habt". Der Twitterer "partygnome" ärgerte sich: "#fuckyouwashington, weil ihr Unternehmen mehr wertschätzt, als Menschen". Über die massive Beteiligung ist der Initiator selbst erstaunt: "Das ist explodiert, wie ich es nie hätte vorhersagen können", teilte Jarvis in seinem Blog buzzmachine.com mit.
Gegen konservative Kritik an seiner harschen Wortwahl verteidigte sich Jarvis: "Das 'fuck' in #fuckyouwashington ist politische Sprache, höchst angemessene politische Sprache." Es sei nicht vulgär diesen Begriff zu verwenden, sondern vielmehr sei es vulgär die Wirtschaft wegen politischer Interessen zu ruinieren.
Falls es bis zum 2. August keine Einigung über die Erhöhung des Schuldenlimits von derzeit 14,3 Billionen Dollar (zehn Billionen Euro) geben sollte, droht den USA die Zahlungsunfähigkeit .
lgr/dpa
source{ spiegel
Sonntag, 23. Mai 2010
Dollar top, Euro flop - USA-Europa-Vergleich
USA-Europa-Vergleich
Dollar top, Euro flop
Das ist natürlich zynisch, doch tatsächlich wächst in den USA die Sorge, dass die Finanznot den Kaliforniern über den Kopf wachsen könnte. "Die Lage in Europa", schreibt der Ökonom Alec Phillips von der Wall-Street-Bank Goldman Sachs in einem kürzlich veröffentlichten Bericht, "legt Vergleiche mit der Situation in den Vereinigten Staaten nahe".
Die "New York Times" beschwor bereits eine "griechische Tragödie", und das "Wall Street Journal" stellte offen die Frage, welcher Staat wohl zuerst die Zahlungsunfähigkeit erklären würde - Griechenland oder Kalifornien.
Voriges Jahr konnte der bevölkerungsreichste US-Staat seine gigantische Haushaltslücke gerade noch stopfen, mit Buchhaltungstricks, Notkrediten und einer Acht-Milliarden-Dollar-Spritze aus Washington. Gouverneur Arnold Schwarzenegger und sein Parlament feuerten Abertausende Lehrer, kürzten Sozialleistungen, schlossen Nationalparks, erhöhten Steuern. Doch schon klafft das nächste Loch im Budget - die Schätzungen reichen von 19,1 bis 19,9 Milliarden Dollar. Jetzt bettelt Schwarzenegger erneut um Staatshilfe aus Washington. Gleichzeitig haben die Kalifornier gegen eine höhere Grundsteuer gestimmt - damit hat der Staat kaum noch Möglichkeiten, seine Einnahmen zu steigern.
Kalifornien ist viel leistungsfähiger als Griechenland
Natürlich spielt der sonnige US-Staat in einer anderen Liga als Griechenland. Die wirtschaftliche Gesamtleistung beträgt locker das Siebenfache von der des Mittelmeerstaates. Und die kalifornischen Schulden belaufen sich nur auf zehn Prozent der Wirtschaftsleistung. Dies ist wenig im Vergleich zu Griechenland: Hier entspricht der Schuldenstand 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Andererseits gibt es große Gemeinsamkeiten. Denn rein statistisch ähneln sich die EU und die USA verblüffend:
- Das Bruttoinlandsprodukt der Europäer betrug 2009 umgerechnet rund 14,5 Billionen Dollar, das der USA 14,3 Billionen Dollar.
- Euro und Dollar galten lange als fast gleichwertige Leitwährungen.
- Die Folgen der Kreditkrise sind in beiden Währungsräumen fast identisch, wenn auch leicht zeitversetzt.
Der Grund ist ein entscheidender Unterschied: In den USA gibt es eine starke Zentralregierung, in Europa nicht. Die EU ist nur eine Wirtschafts- und Währungsunion, keine politische Union wie die US-Bundesstaaten - mögen manche auch die Vision der "Vereinigten Staaten von Europa" beschwören. Damit haben die USA gegegenüber Europa einen riesigen Vorteil.
Washington ist mit den Regierungen der Bundesstaaten viel enger verbunden als Brüssel mit den EU-Ländern. Zentrale Regierungsfunktionen der Bundesstaaten - Bildung, Gesundheit, Infrastruktur, Justizwesen - finanziert Washington mit. Und toleriert schweigend, dass einzelne Staaten bisweilen ein paar Millionen abzweigen, um Haushaltslöcher zu stopfen.
Diese Nachsicht sorgt dafür, dass die globalen Finanzmärkte nicht gleich ausflippen, wenn ein US-Bundesstaat in die Krise schlittert.
In Europa dagegen ist das Miteinander der Mitgliedstaaten von nationalen Reflexen geprägt. Brüssel wird nur als bürokratische Instanz wahrgenommen - da ist uneigennützige Hilfe schwer zu vermitteln. Die europäische Identität ist eben nicht so ausgeprägt wie die amerikanische.
Washington wird alles tun, um den Ernstfall zu verhindern
So gibt es in den USA auch klare Gesetze, die als Sicherung gegen den "worst case" dienen sollen. Die Pleite eines einzelnen Bundesstaats ist demnach ausgeschlossen. Eine Vorschrift, die aus der Wirtschaftskrise der dreißiger Jahre stammt, sieht vor, dass die Zentralregierung einspringt, wenn es einem Staat nicht gelingt, seinen Haushalt auszugleichen. Im vergangenen Jahr zum Beispiel gestand Washington den Bundesstaaten allein 140 Milliarden Dollar aus dem Konjunkturpaket zu. Europa hingegen leistete sich eine monatelange Hängepartie, als es um die Hilfen für Griechenland ging.
Was also geschieht, wenn Kalifornien seine Rechnungen tatsächlich nicht zahlen kann? Im Notfall, erklärt Bill Watkins, der Chef des Centers for Economic Research and Forecasting, dürfte ein staatlicher Finanzverwalter die Zügel übernehmen. Wie ein Insolvenzverwalter könnte er drastische Sparmaßnahmen verordnen. Ein Schock für die Märkte wäre dies trotzdem - weswegen man davon ausgehen kann, dass Washington alles tun wird, um diesen Fall zu vermeiden.
Allerdings gibt es immer wieder Stimmen, die Washington auffordern, sich aus der Haushaltspolitik der Bundesstaaten herauszuhalten. Denn die US-Regierung steckt mittlerweile selbst tief im Schuldenloch. Schon 2008 titelte die konservative Boulevardzeitung "New York Post": "Kauft die Staaten nicht frei. Die Verschwender haben sich selbst reingeritten."
Hawaii kann sich nur Briefwahl leisten
Wie ernst die Lage ist, zeigt eine Untersuchung des Center on Budget and Policy Priorities. Es identifizierte 48 US-Staaten mit Finanzlücken (siehe Grafiken oben in der Fotostrecke): In den kommenden zwei Haushaltsjahre summieren sich die Löcher demnach auf rund 300 Milliarden Dollar. Die einzigen zwei Staaten, die solide Haushalte aufweisen: Montana und North Dakota.
Groteske Beispiele für ihre Finanznot liefern fast alle Bundesstaaten:
- Hawaii ist so arm, dass es sich die Nachwahl für einen vakanten Kongresssitz nur leisten kann, weil unerwartet 1,3 Millionen Dollar frei wurden. Und auch jetzt darf es nur eine Briefwahl sein - Wahllokale wären zu teuer.
- Oregon hat gerade noch genug Geld, um sich über die kommenden zwei Jahre zu retten.
- Arizona erwägt, die staatliche Krankenversicherung für Kinder abzuschaffen.
- South Carolina will als erster Staat sämtliche Gelder für HIV- und Aidsprogramme streichen.
source: spiegel
Donnerstag, 22. April 2010
Neue 100 Dollar-Note faelschungssicherer neuer Super-Schein
Fälschungssichere 100 Dollar-Note Das ist der neue Super-Schein
Mit neuen High-Tech-Sicherheitsmerkmalen soll der 100 Dollar-Schein der USA vor Fälschungen geschützt werden. Die neuen Funktionen stellten die US-Notenbank (Fed) und das Finanzministerium in Washington vor.
Künftig wird die Banknote ein dreidimensional scheinendes blaues Band tragen. Wer den Schein in der Hand hält, soll je nach Blickwinkel wechselnde Bilder von Glocken und der Zahl 100 sehen können.
Auf der Vorderseite wird eine Glocke zu sehen sein, deren Farbe von kupferrot zu grün wechseln kann. Außerdem wird ein Sicherheitsdraht durch den Geldschein gezogen.
Das Porträt von Benjamin Franklin, einem der Urheber der US-Verfassung, wurde vergrößert, außerdem gibt es im Gesicht ein zusätzliches Wasserzeichen. Damit haben es Fälscher ab Februar 2011 deutlich schwieriger.
„Dieser Schein beinhaltet die neueste Technologie, um sicherzustellen, dass wir den Fälschern voraus bleiben“, sagte Finanzminister Timothy Geithner. Die alten Scheine könnten natürlich auch nach Einführung weiter benutzt werden.
Fed-Chef Ben Bernanke zufolge hat sich der Kreislauf des amerikanischen Geldes aus der Heimat fortbewegt. Bis zu zwei Drittel der ausgegeben Scheine im Wert von 890 Milliarden Dollar seien außerhalb der USA unterwegs.
Seit ein paar Jahren bereiten Fahndern nahezu perfekt gefälschte 100-Dollar-Scheine Kopfzerbrechen. Sie kommen vermutlich aus Nordkorea! Die so genannte „Supernote“ ist für fast alle Währungsexperten nicht zu erkennen.
Der Hunderter ist außerhalb der USA der am häufigsten gefälschte Dollar-Schein. Die neue Note kommt im Februar kommenden Jahres. Auf www.newmoney.gov wird der Schein in einem Video vorgestellt.
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Donnerstag, 11. März 2010
Obama: USA zum Exportschlager
Masterplan für Aufschwung
Obama will USA zum Exportschlager machen
Washington - Die USA haben gewaltige Probleme - und die will Barack Obama jetzt mit einer ebenso gewaltigen Reform lösen. Der US-Präsident hat eine Exportinitiative ins Leben gerufen, mit der die Ausfuhren der USA in den kommenden fünf Jahren verdoppelt werden sollen.Das Projekt ist auf höchster Regierungsebene angesiedelt. Der Präsident unterschrieb am Donnerstag eine Exekutivorder, mit der ein "Kabinett zur Förderung der Exporte" geschaffen wird, dem unter anderem die US-Außenministerin, der Finanz- und der Handelsminister angehören. Er nannte die Initiative eine "ehrgeizige Anstrengung, die vollen Ressourcen der US-Regierung hinter amerikanischen Unternehmen zu bündeln, die ihre Güter und Dienstleistungen im Ausland verkaufen wollen". Er wolle das Vorhaben "persönlich als Präsident anführen".
Samstag, 26. Dezember 2009
Rente unter Palmen
Rente unter Palmen So klappt es mit dem Traum vom Ruhestand im Ausland!
Sand, Palmen, immerwährendes Meeresrauschen – der Traum vom Ruhestand im Süden ist für viele Deutsche Wirklichkeit. Immer mehr Pensionäre lassen sich ihre Rente ins Ausland überweisen.
Im vergangenen Jahr waren es 191 730 Versicherte, die ihren Ruhestand in anderen Ländern genießen. Ein Anstieg um 3,15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Kann das jeder? Was ist zu beachten? die wichtigsten Fragen:
1. Darf sich jeder Arbeitnehmer seine Rente ins Ausland überweisen lassen?
Ja, die Deutsche Rentenversicherung zahlt die Rente auch aus, wenn der Wohnsitz im Ausland liegt.
2. Gibt es besondere Voraussetzungen?
Nein, es gelten die gleichen Bedingungen wie beim Rentenbezug im Inland. Zum Beispiel muss, wer mit 65 Jahren eine Altersrente bekommen will, mindestens fünf Versicherungsjahre auf dem Rentenkonto haben.
3. Wie alt muss ich sein?
Eine Altersgrenze gibt es nicht. Es gilt das gleiche Renten-Eintrittsalter wie in Deutschland – derzeit im Normalfall 65 Jahre, ab 2012 steigt es stufenweise bis auf 67 Jahre.
4. Ist Auslandsrente auch bei Erwerbsminderung möglich?
Grundsätzlich ja, außerhalb der EU-Länder können aber deutsche Gesetze greifen, nach denen die Rente dorthin nicht in voller Höhe ausgezahlt wird. Jeder Fall muss einzeln geklärt werden.
5. Wo muss ich den Antrag stellen?Teilen Sie dem Rentenversicherungsträger, von dem Sie die Rente erhalten, am besten so früh wie möglich mit, dass Sie ins Ausland gehen – inklusive der neuen Adresse und der neuen Bankverbindung.
6. Was für ein Konto muss ich haben?
Die Rente wird auf das Konto überwiesen, das Sie angeben. Sie können Ihr bisheriges Konto in Deutschland weiter nutzen oder eins im Ausland eröffnen.
7. Zahle ich genau so viel Renten-Steuer wie in Deutschland?
Ob Sie Steuern zahlen müssen, wird vom Finanzamt aufgrund der Einkommensteuererklärung geprüft. Genauere Auskünfte dazu gibt das bundesweit zuständige Finanzamt Neubrandenburg (Postfach 110164 - 17041 Neubrandenburg - www.steuerportal-mv.de).
8. Darf ich mir auf Mallorca auch als Gärtner oder Haushaltshilfe etwas dazu verdienen?
Ja, wenn Sie 65 Jahre alt geworden sind, dürfen Sie unbegrenzt zuverdienen. Davor gelten individuelle Hinzuverdienstgrenzen. Ohne Auswirkungen auf die Rente ist ein Betrag von bis zu monatlich 400 Euro erlaubt.
9. Wie bin ich als Rentner im Ausland krankenversichert?
Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie weiterhin in Deutschland pflicht-, freiwillig oder privat krankenversichert bleiben – das hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. dem neuen Wohnort. Näheres erklärt die eigene Krankenkasse.
10. Wo bekomme ich Unterstützung bei weiteren Fragen?
Die Deutsche Rentenversicherung hilft mit Infobroschüren, dem Servicetelefon 0800 / 10 00 4800 und der Webseite www.deutsche-rentenversicherung.de. Oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin in den Auskunfts- und Beratungsstellen der Rentenversicherung.
Freitag, 31. Juli 2009
Rezession in den USA bald vorbei
+++ Krisenticker +++ Rezession in den USA schwächt sich ab
TOPMELDUNG 1 – Neuer Lichtblick für die US-Konjunktur: Die Talfahrt der größten Volkswirtschaft der Welt hat sich im zweiten Quartal deutlich verlangsamt. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte aufs Jahr hochgerechnet nur noch um ein Prozent, wie das US-Handelsministerium am Freitag mitteilte. In den ersten drei Monaten hatte das Minus nach revidierten Zahlen noch 6,4 Prozent betragen. Ökonomen hatten für das zweite Quartal im Schnitt ein Minus von um die 1,5 Prozent prognostiziert. Der Rückgang ist der vierte in Folge und damit die längste Abwärtsbewegung seit Einführung der quartalsweisen BIP-Berechnung 1947. Seit 1957 war die US-Wirtschaft nicht mehr so stark geschrumpft wie in dieser Rezession, die offiziell im Dezember 2007 begonnen hatte. „Wir sehen ganz bestimmt eine Wende, aber die Erholung wirdlangs am und quälend werden“, sagte der Chefökonom der US-Bank Wells Fargo, John Silvia, der Fachagentur Bloomberg.source: bild
Donnerstag, 7. Mai 2009
US-Immobilien Der Tiefpunkt scheint erreicht
US-Immobilien
Der Tiefpunkt scheint erreicht
Die Blase platzte vor zwei Jahren – und riss die Welt in den Abgrund. Finanzjongleure hatten die windigen Hypotheken zu Wertpapieren verpackt und rund um den Globus verteilt. Der US-Häusermarkt war der erste Dominostein, der alles ins Wanken brachte: die Banken, die Börsen, die Industrieproduktion, den Welthandel. Um 30 Prozent haben sich US-Immobilien seit Mitte 2006 im Schnitt verbilligt. Nun keimt erstmals Hoffnung: Die Schockwellen, die aus dem Epizentrum der Finanzkrise um den Globus jagen, schwächen sich offenbar ab. „Erstmals verlangsamt sich das Tempo des Preisverfalls“, meldete vergangene Woche die Rating-Agentur S&P, die den führenden Case-Shiller-Hauspreisindex ermittelt.
Verlangsamter Preisverfall
Zwar rutschten die Immobilienwerte nach den neuesten Zahlen auch im Februar gegenüber Januar ab – um 2,2 Prozent. „Aber zum ersten Mal seit Oktober 2007 markiert der Index gegenüber dem Vorjahr keinen Rekordverlust mehr“, erläuterte David Blitzer, Vorsitzender des Index-Ausschusses von S&P. Der Preiseinbruch hatte im Januar im Jahresvergleich noch 19 Prozent betragen – im Februar schwächte sich das Minus in den zwanzig wichtigsten Ballungsräumen auf 18,6 Prozent ab. „Wir brauchen aber einige Monate, um zu sehen, ob die Häuserpreise endgültig drehen“, sagte Blitzer.
| Ballungsraum | Veränderung Vorjahr in Prozent | Veränderung Vormonat in Prozent |
| Phoenix | -35,2 | -1,6 |
| Las Vegas | -31,7 | -3,6 |
| San Francisco | -31,0 | -3,3 |
| Miami | -29,5 | -3,0 |
| Los Angeles | -24,1 | -2,0 |
| Detroit | -23,6 | -3,8 |
| Chicago | -17,6 | -3,4 |
| New York | -10,2 | -1,6 |
| Boston | -7,2 | -1,3 |
| Dallas | -4,5 | -0,3 |
| Stand: Mai 2009 | Quelle: S&P Case-Shiller | |
„Der Kundenverkehr bei unseren Mitgliedern nimmt spürbar zu“, berichtet Lawrence Yun, Volkswirt der NAR. Die Organisation strahlt landesweit Radiospots aus, die ein Ende der Krise verkünden: „Was machst du denn da, Schatz?“, fragt eine Frau ihren Mann, der im Garten gräbt. „Ich suche den Boden.“ Als er mit dem Spaten den unterirdischen Schlauch der Sprinkleranlage durchschlägt, lacht die Frau höhnisch. Die Botschaft ist klar: Wer zu lange auf den Tiefpunkt wartet, steht bald im Regen.
Klopfen im Keller
Die Immobilienhändler versuchen, den Markt hochzureden – die wahre Lage bleibt aber brisant. Die jüngsten Erfolgsmeldungen sind ein Lebenszeichen, ein Klopfen im Keller – aber noch keine Wende. Der Abschwung verliert in Teilen des „Sun Belt“ an Fahrt, also in den Sonnenstaaten Kalifornien, Florida, Nevada und Arizona, die bisher am stärksten litten. Die drei Städte mit dem größten Preisverfall im Jahresvergleich liegen zwar weiter im Südwesten und Westen – Phoenix (-35 %), Las Vegas (-32 %) und San Francisco (-31 %).
>Das Tempo des Einbruchs schwächte sich aber im Februar ab. Viel heiße Luft ist hier schon entwichen. In Arizonas Wüstenmetropole Phoenix, der fünftgrößten Stadt der USA, halbierten sich die Preise seit Ende 2006. Ein Eigenheim kostet im Schnitt nur noch zwölf Prozent mehr als zu Beginn des Booms. „Die Häuserverkäufe bewegen sich vor allem in den am härtesten getroffenen Regionen nach oben“, beobachtet Mark Vitner, Ökonom der US-Bank Wachovia.
Fast die Hälfte der Objekte, die landesweit auf den Markt kommen, stammt aus Notverkäufen. Diese Flut drückt die Preise. Wann sich der Markt stabilisiert, hängt davon ab, wie viele Häuser noch unter den Hammer kommen. Die gute Nachricht: Die Zwangsvollstreckungennehmen seit Sommer 2008 ab, von 668 000 auf 630 000 Ende 2008. Die schlechte Nachricht: Die Zahlen sind durch ein Moratorium für Zwangsverkäufe der staatlichen Finanzierer Fannie Mae und Freddie Mac verzerrt. Der Aufschub, den auch Großbanken ihren Kunden gewährten, lief zum 1. April aus. Ein Gutteil der Stabilisierung am Häusermarkt sei „auf den Vollstreckungsstopp zurückzuführen“, warnt die Investmentbank Goldman Sachs.
Denn das Heer der Hausbesitzer, die ihre Schuld nicht mehr bedienen können, schwillt weiter an. Im Februar waren 3,2 Millionen Hypothekenzahler mindestens 60 Tage in Verzug – 13 Prozent mehr als Ende 2008. Früher verloren säumige Eigentümer schnell ihre vier Wände. Inzwischen vergehen Monate, weil Banken eine Umschuldung versuchen. Im März legte Präsident Barack Obama ein Programm in Höhe von 75 Milliarden Dollar auf, das die Hypotheken notleidender Hausbesitzer bezuschusst. Das Hilfspaket werde „die Kredite von Millionen Familien umfinanzieren, die mit ihren Darlehen unter Wasser oder kurz davor sind“, versprach Obama. Für rund acht Millionen Besitzer hat das Verfahren allerdings kaum Sinn, weil auf ihrem Haus höhere Schulden lasten, als es noch an Wert hat.
Wende am Arbeitsmarkt
Die Hängepartie bis zum Notverkauf birgt aber Gefahren. „Es besteht das Risiko, dass einige Zwangsvollstreckungen nur aufgeschoben sind“, warnt Immobilienexperte Alec Phillips von Goldman Sachs. Beispiel Kalifornien: Die Zahl der nicht mehr bedienten Hypotheken erhöhte sich im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 19 Prozent, die Notverkäufe sanken aber um fast acht Prozent. Wenn kein Wunder passiert, wird diese aufgestaute Verkaufswelle den Markt im Sommer erreichen. Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat bereits einen neuen Vollstreckungsstopp erlassen, der Ende Mai für 90 Tage in Kraft tritt. „Wir bezweifeln, dass der Häusermarkt entscheidend dreht, bevor sich nicht die Arbeitslosenzahlen verbessern“, sagt Wachovia-Ökonom Vitner. Die Beschäftigung werde in den USA aber bis Mitte 2010 fallen. „Wir sehen keine echte Stärke auf dem Immobilienmarkt vor dem Jahr 2011.“
Mythos Immobilie
Warum sich Häuser in den USA überhaupt verteuern sollen, hinterfragt der Yale-Professor Robert Shiller in seinem 2008 erschienenen Buch „Subprime Solutions“. Shiller erfand den maßgeblichen S&P-Case-Shiller-Häuserindex. „Die jüngste Blase stützte maßgeblich den Glauben an den Mythos, dass Immobilienpreise steigen müssen, weil Bevölkerung und Wirtschaft wachsen und die Ressource Land beschränkt ist.“ Tatsächlich seien Häuser Gebrauchsgegenstände. Ihr Wert sinke wie der aller Produkte, die dem technischen Fortschritt unterliegen. Bautechnik und Materialien veralten. Und Zement, Glas oder Arbeitskraft seien fast unbeschränkt vorhanden – und damit der Nachschub an modernen Eigenheimen.
Shillers Erklärung für die wiederkehrenden Immobilienblasen ist bestechend: Im Boom verwechseln die Menschen das Haus mit dem Bauland, das sie für kostbar halten. So stieg der Anteil des Grundstücks am Häuserwert von früher 15 Prozent auf zuletzt 50 Prozent. Doch tatsächlich sei Land – bis auf einige City-Lagen – kein knappes Gut.
Städtische Flächen machen nur 2,6 Prozent der Vereinigten Staaten aus. Warum sollten deswegen Retortenheime in Suburbs oder in der Wüste Arizonas ihren Wert vervielfachen? „Da wir jeden Tag um uns herum Häuser sehen, ist die Ansteckungsgefahr in einer Blase groß, dass wir sie für die beste Geldanlage halten“, warnt Shiller.
source: focus
Donnerstag, 12. März 2009
"FORBES"-LISTE US-Milliardäre erobern Spitzenplätze in Reichenliste zurück
"FORBES"-LISTE
US-Milliardäre erobern Spitzenplätze in Reichenliste zurück
Inder und Russen steigen ab: Die globale Rezession hat den Reichtum auf der Welt neu verteilt - Superreiche aus Schwellenländern habe laut "Forbes" im vergangenen Jahr viele Milliarden verloren. Weniger schlimm erwischt hat es die Ultra-Vermögenden in den USA und die deutschen Gebrüder Albrecht.
New York - Der größte Absteiger ist der Aufsteiger des Vorjahres: Anil Ambani, indischer Multimilliardär, verlor in der Finanzkrise geschätzte 76 Prozent seines Vermögens - 32 Milliarden Dollar. Immerhin behält Ambani seinen Platz auf der Liste des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" - im Gegensatz zu 29 Landsleuten, die ihren Status als Milliardäre verloren.
Gleich vier Inder schafften es 2008 unter die Top Ten der "Forbes"-Liste, die größte Gruppe noch vor US-Amerikanern und Russen. In diesem Jahr sind es nur noch zwei. Die Gründe dafür sind vor allem im Einbruch der indischen Börse um 44 Prozent und in der Abwertung der heimischen Währung zu finden. Die Rupie verlor im Vergleich zum Dollar 18 Prozent ihres Wertes.
Neben den Indern gehören die russischen Superreichen zu den großen Verlierern der Krise. Im Vergleich zu 2008 verlor das Land 55 Milliardäre - nach 87 im Vorjahr schafften es 2009 nur 32 Russen auf die Liste.
Moskau verlor seinen Status als Stadt mit den meisten Milliardären an New York (55). Die russische Hauptstadt landete mit 27 Superreichen sogar hinter London (28). Russland leidet vor allem unter dem Absturz des Ölpreises. Der Ölexport hatte jahrelang für einen Boom gesorgt, der Preissturz führte nun zu einem rapiden Verfall der russischen Währung.
Die USA haben dagegen ihre Vormachtstellung unter den Reichsten der Welt zurückerobert. Die amerikanischen Multimilliardäre besitzen laut "Forbes" 44 Prozent des Reichtums und 45 Prozent der Plätze auf der Liste. Doch auch in den USA haben in diesem Jahr 110 ehemalige Superreiche ihren Platz auf der Liste eingebüßt.
Die größten Verlierer
Anil Ambani: Der Inder büßte im vergangenen Jahr 32 Milliarden Dollar ein. Die Anteile seine Konzerns Reliance verloren zwei Drittel ihres Wertes. Damit kommt der Inder im "Forbes"-Ranking jetzt noch auf ein Vermögen von rund zehn Milliarden Dollar.
Lakshmi Mittal: Auch der indische Stahlmagnat büßte über die Hälfte seines Vermögens ein. Er verlor 19,3 Milliarden Dollar, bleibt aber mit 25,7 Milliarden in der Top Ten von "Forbes".
Warren Buffett: Im vergangenen Jahr war der US-Investor der reichste Mann der Welt. Diese Rolle verlor er an Microsoft-Gründer Bill Gates, der schon von 1996 bis 2008 an der Spitze stand. Buffett verlor 25 Milliarden Dollar, steht mit einem geschätzten Vermögen von 37 Milliarden nun auf Rang zwei.
Berühmte Abgänge
Maurice Greenberg: Der Gründer des US-Versicherungskonzerns AIG verlor 1,8 Milliarden Dollar. Die Aktie verlor in den letzten zwölf Monaten 99 Prozent ihres Wertes.
Mark Zuckerberg: Im letzten Jahr stieg der damals 23-jährige Facebook-Gründer zum jüngsten Milliardär aller Zeiten auf. Er verlor mindestens 600 Millionen Dollar, ist nun "nur" noch ein jugendlicher Multimillionär.
Der Ex-Chef von Heinz, Anthony O'Reilly, litt vor allem unter dem Einbruch der irischen Wirtschaft. Aktien seiner Mediengruppe, Independent News & Media, verloren 90 Prozent. O'Reilly verlor 1,1 Milliarden Dollar - geschätzte 61 Prozent seines Vermögens.
Die Gewinner
Obwohl die Superreichen insgesamt 23 Prozent ihres Vermögens verloren, gab es auch Einzelne, die von der Krise profitierten. Der einzige in der Top 20, der Gewinn machte, war der New Yorker Bürgermeister und Finanznachrichtendienst-Besitzer Michael Bloomberg. Er steigerte laut "Forbes" sein Vermögen um 4,5 Milliarden auf 16 Milliarden Dollar.
John Paulson: Der Hedgefonds-Manager konnte sein Vermögen sogar verdoppeln. Seine Anlagen legten um 38 Prozent zu, während der Index S&P 500 um 39 Prozent sank.
Der jüngste Milliardär auf der berühmten Liste ist jetzt ein Deutscher: Der 25-jährige Albert von Thurn und Taxis wird auf 2,1 Milliarden Dollar geschätzt. Der Sohn von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis steht seit seinem achten Lebensjahr auf der jährlich erscheinenden "Forbes"-Liste. Aber erst mit seinem 18. Geburtstag 2001 erbte der Rennfahrer das Familienvermögen.
Beide Aldi-Brüder schafften es in die Top Ten: Karl Albrecht, 89, wird auf 21,5 Milliarden Dollar Vermögen geschätzt (Platz 6), sein zwei Jahre jüngerer Bruder Theo Albrecht auf 18,8 Milliarden Dollar (Platz 9).
source: spiegel
Mittwoch, 14. Januar 2009
Devisen: Euro weiter schwach - Dollar wieder als 'sicherer Hafen' gefragt
Devisen: Euro weiter schwach - Dollar wieder als 'sicherer Hafen' gefragt
Händlern zufolge war der Greenback wieder als vermeintlich sicherer Hafen gefragt, nachdem enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA erneut die Ernsthaftigkeit der Rezession in den Vereinigten Staaten vor Augen geführt und die Anleger aus den Aktienmärkten in Geldanlagen getrieben hätten. In den USA waren die Einzelhandelsumsätze im Dezember deutlich stärker als erwartet gefallen. "Die schwachen Konjunkturdaten verleihen dem Dollar zwar nicht gerade großen Auftrieb, wirken sich aber auf andere Währungen negativer aus", sagte David Watt, Währungsstratege bei RBC Capital Markets. Der Experte verwies als Belastung für den Euro auch auf eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit Griechenlands durch die Ratingagentur Standard & Poor's.
"Die schwachen Konjunkturdaten machen eine weitere Zinssenkung der Europäischen Zentralbank an diesem Donnerstag immer wahrscheinlicher", ergänzte Stephan Rieke, Devisenexperte von der BHF-Bank. Am Markt wird derzeit ein Rücknahme des Leitzinses von 2,5 Prozent auf 2,0 Prozent erwartet. Allerdings sei die Spannbreite der Schätzungen sehr hoch, sagte ein Börsianer.
Sonntag, 21. Dezember 2008
Weihnachts-Shopping in New York: Geld verprassen, das traut sich keiner mehr
Weihnachts-Shopping in New York:
Geld verprassen, das traut sich keiner mehr
Die New York Yankees sind die berühmteste und reichste und lauteste Baseball-Mannschaft der Welt. Bescheidenheit ist ein Fremdwort für sie, Erfolg inzwischen leider auch. Die Yankees sind der Rekordmeister der amerikanischen Major League Baseball, ihren letzten großen Titel aber gewannen sie 2000. In dieser Saison fanden die Play-Offs der Liga ohne sie statt, erstmals seit 1993, was auch daran lag, dass Alex Rodriguez, ihr Homerun-König, nur abseits des Spielfeldes auffiel: als angeblicher Liebhaber von Madonna, der Pop-Königin. Champions sind die Yankees nur noch im Geld ausgeben. Das aber kommt in Zeiten von Rezession und Rekordarbeitslosigkeit nicht besonders gut an.
Im Frühling ziehen die Yankees in ein neues Stadion, dessen Bau 1,3 Milliarden Dollar gekostet hat, vorher verpflichteten sie noch schnell Carsten Charles Sabathia, genannt C.C., von den Milwaukee Brewers. C.C. Sabathia ist der beste Werfer der Liga - und nun auch der bestbezahlte: Die Yankees garantieren ihm in den nächsten sieben Jahren 161 Millionen Dollar - eine Rekordsumme. Am Donnerstag wurde Sabathia in New York City präsentiert, natürlich mit mächtig viel Getöse, derweil das "New York Magazine" leicht angeekelt fragte, wie man ausgerechnet "während einer Finanzkrise" darauf kommen könne, jemanden "zum teuersten Werfer in der Geschichte des Baseballs zu machen"?
Manhattan in der Vorweihnachtszeit, das ist eigentlich traumhaft schön. Vor dem Rockefeller-Center leuchtet der legendäre XXXL-Weihnachtsbaum, auf den Straßen funkeln Weihnachtssterne, die Bäume tragen Lichterketten und der Sound der Stadt wird von Weihnachtslieder bestimmt: Überall hört man "White Christmas" oder "Have Yourself A Merry Little Christmas". Im Dezember 2007 reisten allein eine Million Europäer zum Christmas-Shopping nach New York und erfreuten sich am günstigen Dollar-Kurs. Auf weiten Teilen des Broadways bekam man Platzangst, nicht anders war es auf der Fifth Avenue in Midtown: Gefühlt waren dort täglich zehn Millionen Menschen unterwegs, Einheimische wie Fremde, die mit ihren Einkaufstüten die Gehwege verstopften.
Schräg gegenüber bei Tiffany gibt es jetzt rote Schildchen in den Schmuck-Vitrinen, die darauf hinweisen, wo "Schmuck unter 150 Dollar" und "Schmuck unter 200 Dollar" zu finden ist. "Die Leute geben ihr Geld nicht mehr so leicht aus", sagt einer der Angestellten "Wir alle spüren die Krise", sagt er noch, dann holt er einen silbernen Ring mit einem Mini-Diamanten hervor, kein Schnäppchen, und fragt: "Wollen Sie den mal probieren?"
Die so denken wie Maggie Buckley, Redakteurin bei der Modezeitschrift "Allure": "Es ist in diesen Zeiten ein bisschen peinlich, einkaufen zu gehen", sagt Miss Buckley, "das hat fast etwas vulgäres." Sie geht jetzt lieber zu privaten Kaufveranstaltungen, von denen es in der Stadt neuerdings eine Menge gibt: Tupperwarepartys im High End-Bereich. Sie finden in Luxus-Hotels statt oder in Luxus-Apartments, Designer oder Juweliere bieten ihre Luxusgüter im ausgewählten Kreis an. Man ist unter seinesgleichen - und niemand muss sich schämen, der eine Brosche mit Diamanten und Saphiren kauft, die etwa so viel kostet wie ein Privatflugzeug.
source stern
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Bank of America kündigt Abbau von 35.000 Jobs an
NACH MERRILL- LYNCH- ÜBERNAHME
Bank of America kündigt Abbau von 35.000 Jobs an
Radikalkur beim größten Kreditinstitut der USA: Die Bank of America hat einschneidende Sparpläne angekündigt. Im Zuge der Übernahme der Investmentbank Merrill Lynch sollen 35.000 Jobs wegfallen - das ist mehr als ein Zehntel der gesamten Belegschaft. mehr...
source spiegel
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Finanzkrise Update: Harvard-Uni verliert acht Milliarden Dollar
Krisenticker
Harvard-Uni verliert acht Milliarden Dollar
Die amerikanische Harvard-Universität hat am Anlagemarkt binnen vier Monaten etwa acht Milliarden Dollar verloren. Die neuseeländische Zentralbank hat den Leitzins um 1,5 Prozentpunkte gesenkt. Der Ölpreis fällt auf den tiefsten Stand seit fast vier Jahren. Verfolgen Sie den Krisenticker auf manager-magazin.de.
21.50 Uhr: Die neuseeländische Zentralbank hat den Leitzins um 1,5 Prozentpunkte auf 5 Prozent gesenkt. Dieser größte Zinsschritt der Bank seit Beginn der Finanzmarktturbulenzen war von Volkswirten des Landes erwartet worden. Seit Juli hat die Bank den Zins von 8,25 Prozent um 3,25 Prozentpunkte gesenkt.
20.31 Uhr: Die wirtschaftliche Aktivität in den USA hat sich laut dem Konjunkturbericht der US-Notenbank ("Beige Book") seit Oktober weiter abgeschwächt. Die zwölf Notenbank-Distrikte hätten über nachlassende Einzelhandelsumsätze berichtet, schreibt die Federal Reserve in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. Die Fahrzeugverkäufe seien in den meisten Distrikten stark zurückgegangen. Im Verarbeitenden Gewerbe sei die wirtschaftliche Aktivität überwiegend geschrumpft und die Auftragseingänge schwach ausgefallen.
20.20 Uhr: Die Finanzkrise macht auch vor den Eliteuniversitäten der USA nicht halt. Die reichste Hochschule des Landes, die Harvard-Universität in Massachusetts, verlor nach eigenen Angaben vom Mittwoch binnen vier Monaten etwa acht Milliarden Dollar. Der uni-eigene Investmentfonds Harvard Management Company, aus dem die Hochschule mehr als ein Drittel ihrer operativen Kosten finanziert, habe zwischen Juli und November 22 Prozent an Wert verloren, teilte Harvard-Präsidentin Drew Faust mit. Der bislang höchste Wertverlust war den Angaben zufolge im Jahr 1974 mit einem Minus von 12 Prozent verzeichnet worden. Trotz ihres großen Vermögens berechnet die prestigeträchtige Universität ihren Studenten inzwischen 45.000 Dollar Studiengebühren pro Jahr.
19.29 Uhr: Die Europäische Kommission hat ein Rettungspaket für die Fortis Bank und die Fortis Bank Luxemburg genehmigt. "Der Zusammenbruch von Fortis hätte bedenkliche Folgen für die Wirtschaftssysteme mehrerer Mitgliedstaaten mit sich gebracht", sagte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes am Mittwoch. Die Beihilfemaßnahmen würden auf die spezifischen Probleme der Bank eingehen und ihre Sanierung ermöglichen. Da sie auch die Größe der Fortis Bank um 40 Prozent verringerten, bestehe keine Gefahr von übermäßigen Wettbewerbsverzerrungen.
18.53 Uhr: Der designierte US-Präsident Barack Obama sieht in den jüngsten Sanierungsplänen der führenden amerikanischen Autobauer einen Fortschritt. Obama sagte am Mittwoch in Chicago, die am Dienstag vorlegten Programme erschienen "vollständiger". Der Kongress habe richtig gehandelt, als er die Autobauer abgewiesen und in die Pflicht genommen habe. Vor einer konkreten Bewertung will er aber erst die für Donnerstag und Freitag angesetzten Kongressanhörungen zu diesem Thema abwarten. "Wir sollten eine lebensfähige Autoindustrie aufrechterhalten, aber wir sollten auch sicherstellen, dass jegliche staatliche Hilfe auf einer realistischen Einschätzung dessen basiert, wie diese Industrie aussehen wird", sagte Obama.
17.47 Uhr: Der Ölpreis ist am Mittwoch auf den tiefsten Stand seit fast vier Jahren gefallen. In London kostete ein Fass (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zeitweise 44,87 US-Dollar und damit so wenig wie seit Februar 2005 nicht mehr. Auch in New York erreichte der Preis für die Referenzsorte Light Sweet Crude den tiefsten Stand seit Anfang 2005 und lag bei 46,42 Dollar. Im Vergleich zu seinem Höchststand im Juli von über 147 Dollar ging der Ölpreis damit teilweise um mehr als 100 Dollar zurück, ein Minus von 70 Prozent. Grund für den weiteren Preisrückgang beim Öl ist nach Einschätzung von Händlern die Entscheidung des Erölkartells OPEC vom Wochenende, die Fördermengen nicht weiter zu kürzen.
17.42 Uhr: Das Weiße Haus wird sich bei der Überprüfung der von den großen US-Automobilherstellern beantragten Staatshilfen in Höhe von insgesamt 34 Milliarden Dollar Zeit lassen. Die Regierung werde voraussichtlich nicht mehr in dieser Woche ihre Entscheidung fällen, sagte Tony Fratto, Sprecher des Weißen Hauses, in Washington. Die Regierung wolle zuerst noch die Äußerungen der Vorstandsvorsitzenden von Chrysler, General Motors und Ford vor dem US-Kongress abwarten. Rick Wagoner, Alan Mullaly und Bob Nardelli werden am Donnerstag und Freitag persönlich vor dem Kongress Rede und Antwort über ihre Pläne stehen.
17 Uhr: Trotz erneut schlechter Konjunkturnachrichten haben vermeintliche Schnäppchenjäger an den US-Börsen wieder zugegriffen und die wichtigsten Indizes in die Gewinnzone getrieben. Auch der Dax drehte kurz vor Handelsschluss ins Plus, nachdem er zeitweise 3 Prozent schwächer notiert hatte. Die Nachrichten von der Konjunkturseite sind unterdessen nicht berauschend: So war die Beschäftigung im November dem Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing zufolge weiter deutlich gesunken und der Einkaufsmanagerindex ISM für den Dienstleistungssektor rutschte auf ein Rekordtief.
15.48 Uhr: An der Wall Street startet der Dow-Jones-Index im Minus. Das Börsenbarometer gibt in der ersten Viertelstunde um 1,5 Prozent auf 8295 Punkte nach.
15.41 Uhr: Die Luftfahrtindustrie steht einer neuen Studie zufolge vor weiteren Fusionen. Drei Viertel der Spitzenmanager aus der Branche sehen in der Zusammenlegung von Fluggesellschaften die Lösung im Kampf gegen rückläufige Nachfrage und steigende Kosten, heißt es in der am Mittwoch in Frankfurt vorgelegten Studie der Unternehmensberatung Droege & Comp. und des Luftfahrtverbandes Barig, der praktisch alle in Deutschland tätigen Airlines vertritt. "Es reicht nicht, die Preise zu erhöhen, es muss zu Konsolidierungen kommen", sagte Barig-Generalsekretär Martin Gaebges.
15.23 Uhr: Die Bundesregierung will wegen der Finanzkrise auch der deutschen Schiffsbranche helfen. Die staatliche KfW-Bank stelle aus einem Förderprogramm unter anderem Kredite für Schiffsneubauten bereit, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Dagmar Wöhrl (CSU) der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch in Berlin. Zudem plane sie einen Runden Tisch mit Bankenvertretern, um die Schiffsfinanzierung wieder zu erleichtern. "Immer mehr Banken ziehen sich aus der Schiffsfinanzierung zurück", sagte Wöhrl, die Koordinatorin der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft ist. Die staatliche KfW-Bank vergibt demnach deshalb über die Hausbanken Darlehen aus einem Topf mit insgesamt 15 Milliarden Euro.
15.10 Uhr: Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) warnt vor der Gefahr einer internationalen Deflation. "Das ist eine reales Risiko, dem wir ins Auge sehen müssen - angesichts der schnell fallenden Preise für Rohstoffe und des Umstandes, dass die Rezession die Nachfrage drückt", sagte der stellvertretende OECD-Generaldirektor Pier Carlo Padoan.
14.30 Uhr: Schweden erwägt, den Automobilherstellern Volvo und Saab unter die Arme zu greifen. Die Regierung spreche nach wie vor über Hilfen, sagte die schwedische Wirtschaftsministerin Maud Olofsson am Mittwoch. Schweden sei aber nicht daran interessiert, die Automobilhersteller zu übernehmen. Eine Möglichkeit der Unterstützung sei es, den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Automobilhersteller Finanzmittel zukommen zu lassen.
13.37 Uhr: Zwölf große Raffinerien in China, die für ein Drittel der gesamten Kapazität des Landes stehen, wollen im Dezember 5 Prozent weniger Benzin oder Heizöl herstellen als im November, wie eine Reuters-Umfrage ergab. Das wäre bereits der zweite Rückgang in Folge. Grund ist die geringere Nachfrage.
12.52 Uhr: Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hält den Untergang einer weiteren großen Bank für möglich. Zudem sei die Wirtschaftsstimmung derzeit so schlecht, dass vorhandene liquide Mittel trotz staatlicher Stützungsmaßnahmen möglicherweise nicht genutzt würden. "Das ist ein grundsätzliches Risiko", sagte OECD-Vizedirektor Pier Carlo Padoan.
12.35 Uhr: Der Versicherer Talanx muss einen Gewinneinbruch hinnehmen. Das drittgrößte deutsche Versicherungsunternehmen rechnet für 2008 nur noch mit einem Gewinn von 32 Millionen Euro. Durch Abschreibungen werde das Ergebnis aus Kapitalanlagen mit 1,1 Milliarden Euro belastet, sagte Talanx-Chef Herbert Haas Dienstagabend. Grund sind die sinkenden Wertpapierkurse.
12.20 Uhr: Volkswagen hat in den USA im November im Vergleich zum Vorjahresmonat 19,2 Prozent weniger Autos verkauft. In den ersten elf Monaten fiel der Absatz um 2,1 Prozent auf 206.000 Fahrzeuge. Damit steht Volkswagen aber noch wesentlich besser da als der Gesamtmarkt, der im November um 37 Prozent auf den niedrigsten Wert seit 26 Jahren eingebrochen war.
11.30 Uhr: Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist nach Berechnungen von Creditreform 2008 erstmals seit fünf Jahren gestiegen. Insgesamt würden im laufenden Jahr wohl 29.800 Unternehmen Insolvenz anmelden. Das seien 2,2 Prozent mehr als zuvor, prognostiziert die Wirtschaftsauskunftei.
11.15 Uhr: Die Bayerische Landesbank ist in den ersten neun Monaten des Jahres tief in die roten Zahlen gerutscht. Die zweitgrößte deutsche Landesbank erlitt von Januar bis September einen operativen Verlust von rund 1,67 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hatten die Münchener noch ein Ergebnis von 191 Millionen Euro eingefahren. Die Bank will bis zum Jahr 2013 etwa 5600 Stellen streichen.
10.20 Uhr: MAN muss seine Lastwagenproduktion im kommenden Jahr deutlich zurückfahren. Grund: Ein Auftragseinbruch im dritten Quartal. "Es gibt keinen Grund, davon auszugehen, dass es besser wird", sagte MAN-Chef Hakan Samuelsson. Allein im ersten Halbjahr seien 40 bis 50 Schließtage geplant. Damit will MAN die Kosten im Gesamtjahr um rund 30 Prozent drücken.
10.00 Uhr: Der japanische Elektronikkonzern Toshiba stellt in der Chipbranchenkrise
09.34 Uhr: Der staatliche chinesische Vermögensfonds China Investment Corp (CIC) hat angekündigt, vorerst nicht mehr in westliche Finanzinstitute zu investieren. Wegen der "unsicheren" und unbeständigen Finanzpolitik ausländischer Regierungen habe sich sein Unternehmen gegen derartige Anlagen entschieden, sagte CIC-Chef Lou Jiwei nach Angaben des "Wall Street Journal". Derzeit gebe es für CIC-Investitionen im westlichen Ausland "wirklich keinen Schutz", sagte Lou der Zeitung zufolge.
09.25 Uhr: Die BayernLB hat im dritten Quartal ein negatives operatives Ergebnis von rund einer Milliarden Euro hinnehmen müssen. Für die ersten neun Monate summierte sich der Verlust operativ auf 1,674 Milliarden Euro, nachdem die Münchener Landesbank im Vorjahreszeitraum noch 191 Millionen Euro verdient hatte. Die Verwerfungen auf den internationalen Finanzmärkten hätten die zufriedenstellende Entwicklung im operativen Kundengeschäft überdeckt, kommentierte das Institut sein eigenes Ergebnis.
09.10 Uhr: Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch mit Verlusten in den Handel gestartet
09.00 Uhr: Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) wird bei der kommenden Sitzung im Dezember zur Stützung der Preise offenbar eine weitere Senkung der Rohölförderung beschließen. Die Opec werde die Fördermenge "definitiv" kürzen, sagte Katars Energieminister Abdulla Bin Hamad Al Attiyah am Mittwoch.
08.05 Uhr: Italiens größtes Telekommunikationsunternehmen Telecom Italia hat weitere Stellenkürzungen angekündigt. Der Konzern werde zusätzlich zu den bereits bekannten 5000 Kürzungen bis 2010 in Italien weitere 4000 Arbeitsplätze streichen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Zudem will das Unternehmen, das in Deutschland mit Hansenet um Kunden wirbt, Sparten abstoßen, die nicht zum Kerngeschäft gehören. Dafür sollen bis zu drei Milliarden Euro in die Unternehmenskasse fließen.
08.00 Uhr: Die angekündigte Umstrukturierung der schwer angeschlagenen BayernLB wird auch zu einer Neuausrichtung der Tochter SaarLB führen. So soll die SaarLB auf Dauer eine rechtlich eigenständige Landesbank bleiben, die sich primär auf die Funktionen als Hausbank für das Saarland und landeseigene Unternehmen, als deutsch-französische Mittelstandsbank und als Sparkassenzentralinstitut fokussiere, teilten die Anteilseigner der SaarLB am Dienstagabend gemeinsam mit.
07.55 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident und CDU-Vize Jürgen Rüttgers befürwortet ein weiteres Investitionsprogramm des Bundes. Auch Baden-Württembergs Regierungschef Günther Oettinger (CDU) hält einen Nachschlag zum Investitionspaket des Bundes für denkbar. Presseangaben zufolge setzen sich auch SPD-Chef Franz Müntefering und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) für weitere Konjunkturhilfen ein. Angeblich wird in der Koalition bereits an einem zweiten Konjunkturprogramm gearbeitet.
07. 45 Uhr: Die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines will ihre Kapazitäten wegen der Nachfrageschwäche infolge der Wirtschaftskrise weiter zurückfahren. Angesichts der zurückgehenden Nachfrage sollen die Kapazitäten 2009 um 6 bis 8 Prozent zurückgefahren werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. In den USA rechnet Delta mit einem Rückgang von 8 Prozent bis 10 Prozent, weltweit werden es 3 bis 5 Prozent sein.
07.30 Uhr: Die asiatischen Aktienmärkte haben nach positiven US-Vorgaben am Mittwoch überwiegend Gewinne verzeichnet. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-225-Index um 1,8 Prozent auf 8004 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix-Index schloss 1,5 Prozent höher bei 799 Zählern. Auch die Aktienmärkte in Singapur, Hongkong und Shanghai tendierten fester. Dagegen verloren die Börsen in Südkorea und Taiwan.
source manager magazin




