Ozean und Naturwunder im Silicon Valley? Fehlanzeige! Im Mekka der IT-Branche unternimmt man Fahrradtouren durchs Google-Reich, bestaunt den Pong-Prototypen und erkundet die Stanford Universität im Laufschritt. Nur vorm "Circle of Death" sollte man sich in Acht nehmen.Von Bettina Hensel
"Warum wollen Sie denn ins Silicon Valley?" - "Ich will dort Urlaub machen." Den US-Grenzbeamten befriedigt diese Antwort nicht. "Niemand will ins Silicon Valley, sind Sie dort beruflich tätig? Nein? Warum wollen sie dann dort hin?" - "Ja eben, weil niemand dort hin will."
KALIFORNIEN: SCHÖN IST ES IM SILICON VALLEY!
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Wenn man das kalifornische Hightech-Tal, das etwa eine Autostunde von San Francisco entfernt liegt, bei der Einreise als Urlaubsziel angibt, sollte man sich schon vorher auf ein unangenehmes Verhör am Flughafen einstellen. Verbessern würde es die Lage wahrscheinlich auch nicht gerade, wenn man dem Beamten fröhlich von seinem Vorhaben erzählte, man wolle auf dem Google-Gelände eine kleine Fahrrad-Spritztour unternehmen oder auf einem Weingut über Cupertino mit Blick auf das Apple-Firmengebäude picknicken.
Einst dominierten blühende Pfirsich- und Aprikosenplantagen und Orchideen das Land zwischen den kalifornischen Bergketten Santa Cruz Mountains im Süden und Diablo Range im Nordosten. Inzwischen überwuchert die IT-Industrie das fruchtbare Santa-Clara-Tal - Betonwüsten aus Bürogebäuden, gesichtslose Einkaufszentren und eine Vielzahl Highwaybrücken sorgen bei der Anfahrt für einen kleinen Schock - bei der Reise durch den monotonen Vorstadt-Brei wünscht man sich, die Transportertechnik aus "Star Trek" sei schon erfunden, und man könne sich augenblicklich ins durchschnittlich 15 Grad kältere San Francisco mit seinen Nebelbänken über der Golden Gate Bridge beamen. Wen einzig die Hightech-Welt des Silicon Valleys fasziniert, der wird sich hingegen freuen über die Vielzahl an Aufschriften auf den vorbeiziehenden Hochhäusern. Dort das Intel-Hochhaus mit Museum, fast nebenan der braun-schwarz geringelte McAffee-Turm, das weiße Yahoo-Gebäude, sie alle stehen beinahe Tür an Tür in Santa Clara.
Santa Clara ist nur eine der mehr als 15 Städte im Valley, die auf etwa 40 Kilometer Länge und 16 Kilometer Breite fast nahtlos ineinander übergehen. Dabei ist das Silicon Valley keine geographisch begrenzte Region auf der Landkarte, sondern eher ein symbolischer Begriff, den der Technik-Journalist Don C. Hoefler für die Halbleiter-geprägte Industrie 1971 einführte, und der heute Teile der Verwaltungsbezirke Santa Clara County und San Mateo County umschließt. Bis heute gibt es aber immer wieder Streitigkeiten darüber, welche Stadt nun zum elitären Zirkel gehört, schließlich beschert der "Valley-Stempel" noch mehr Wohlstand, lockt Start-ups und Investoren an. Die Zugehörigkeit von Städten wie Redwood City oder Menlo Park ist umstritten, die von San José, der mit mehr als einer Million Einwohnern selbsternannten Hauptstadt im Valley, oder Palo Alto, Standort der elitären Stanford-Universität, sind es nicht.
Hollywood war zuletzt nur noch ein dreckiges Pflaster von Los Angeles. Auch die liebste Unterkunft der Filmstars, das Roosevelt, hatte schon bessere Tage erlebt. Heute feiert der Stadtteil und mit ihm die Edelherberge eine Renaissance - die Traumfabrik ist wieder gern zu Gast.
Sie lässt sich noch nicht am Pool des Roosevelt-Hotels blicken, Lindsay Lohan. Vielleicht ist es um elf Uhr vormittags noch zu früh für gestrauchelte Töchter Hollywoods, dabei liegt sie hier doch so gern mit ihrer neuen Freundin, so tuscheln zumindest die US-Kolumnisten. Dafür malträtiert in Blickrichtung zwölf Uhr ein kreideblasser IT-Nerd mit Baseballcap die Tasten seines Laptops, auf fünfzehn Uhr wetteifern drei gut gebräunte Spanier in Shorts auf den mit weißem Frottee überzogenen Teakholz-Liegen um die dekorativste Sonnenbadeposition. Und direkt vor dem Pool stehen zwei Barkeeper der hippen "Tropicana Bar" und kicken mit sich selbst anspornendem Zurufen ein paar bunte Schaumrollen und Tiere ins Wasser. "Tor!" Ein leichter Wind lässt das Spielzeug über die filigranen blauen Kringel, die der berühmte Pop-Art-Künstler David Hockney Ende der 1980er auf den Boden des Beckens gemalt hat, dahin treiben.
KALIFORNIEN: IM LIEBLINGSHOTEL DER STARS
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Der Palmen umsäumte Pool des Roosevelt-Hotels gilt auch heute noch neben dem Nachtclub "Teddy's" als Zentralgestirn von Hollywoods Star- und Society-Universum: In den 1950er-Jahren posierte Marilyn Monroe hier für eine Sonnencreme-Werbung in einem zweiteiligen weißen Badeanzug auf dem Sprungbrett, es war ihr erster großer Werbeauftrag. Monroe lebte sogar zwei Jahre in den Cabanas des Hotels, Strandhäusern nachempfundenen Unterkünften, die sich rund um den Pool gruppieren. Strahlkraft hat ihr Wohnort noch heute, nicht nur Stars buchen die mittlerweile aufwändig restaurierte Luxus-Suite 1200 gerne für exklusive Privatpartys und Rock-'n'-Roll-Gelage, auch Geisterjäger suchen hier nach Glamour-Spuren aus dem Jenseits.
Die platinblonde Hollywood-Legende war nicht die einzige Prominente, die durch die prächtigen Schwingtüren des ehemaligen Haupteingangs am Hollywood Boulevard, gleich gegenüber des berühmten Filmtheaters "Grauman's Chinese Theatre", ein und aus ging. In der großen Ära der amerikanischen Filmindustrie war das im spanischen Stil erbaute Roosevelt Hotel nicht nur die erste Oscar-Verleihungsstätte im Jahr 1929, sondern auch privates Wohnzimmer der Traumfabrik-Größen. Clark Gable und Carole Lombard schliefen für fünf Dollar in der heute nach ihnen benannten dreigeschossigen Penthouse-Suite im 12. Stock des Hotelturms.
Kinderstar Shirley Temple übte auf den spanischen Treppen bei der Lobby Tanzschritte für ihren Film "The Little Colonel" von 1935. Und Schauspieler Montgomery Clift verließ, so heißt es, im Jahr 1952 drei Monate sein Zimmer 928 nicht, um manisch die Texte für den Kriegsfilm "Verdammt in alle Ewigkeit" auswendig zu lernen. Auch Schriftsteller und Künstler gesellten sich gerne zum Starreigen: Es heißt, F. Scott Fitzgerald, Ernest Hemingway und Salvador Dalí fachsimpelten und tranken im ehemaligen Restaurant "Cinegrill" gerne Martinis. Die Liste prominenter Gäste und Besucher war in den Blütezeiten des Hotels, bis in die 1950er Jahre, lang. Die Zeiten waren gut.
Bis der Mythos des Stadtteils Hollywood langsam verfiel und mit ihm auch der Glanz des Roosevelt Hotels. Prächtige Filmtheater wurden zu Striplokalen, die Art-Déco-Fassaden bröckelten, und die Stars wanderten nach Beverly Hills oder Malibu Beach ab. Das einst so glamouröse Viertel verkam zu einem abgehalfterten Pflaster mit Obdachlosen, Gangs und Prostituierten. Einzig glamoursehnsüchtige Touristen pilgerten in den 1990er Jahren noch zu den Fuß- und Fingerabdrücken der Stars im ewigen Zement des "Walk of Fame" und kauften billig-funkelnde Oscar-Statuetten. Erst mit dem Engagement von Lokalpolitikern und Grundstückseignern, die eifrig an dem Comeback Hollywoods arbeiteten, gingen die dunklen Tage am Hollywood Boulevard vorüber. 2001 kehrten die Oscars heim ins Kodak Theatre, direkt neben dem Grauman's Chinese Theatre. Die urbane Bohème in Los Angeles entdeckte im verwahrlosten Viertel das Authentische als neuen Schick wieder - und auch das Roosevelt-Hotel erlebte mit Trommelwirbel und Applaus das hollywoodübliche Happy End.
Selbst für einen Python war es eine ungewöhnliche Mahlzeit: In Florida hat eine Riesenschlange einen 35 Kilogramm schweren Hirsch verdrückt. Wildhüter erlegten das Reptil, in der Gegend breiten sich die Kriechtiere gefährlich aus - immer wieder kommt es zu Zwischenfällen.
Ein Python in Florida hat einen angeblich ausgewachsenen weiblichen Hirsch verschlungen, die Beute war 35 Kilogramm schwer. Wildhüter des Everglades-Nationalpark haben die Schlange erlegt, sie präsentierten Fotos. Der Tigerpython sei mit knapp fünf Metern Länge eines der größten Exemplare, die jemals im Süden Floridas gefunden wurden, erklärte Scott Hardin, ein Experte für Reptilien von der Wildlife Commission in Florida.
Normalerweise verzehren die Riesenschlangen Kleintiere und Vögel. Mitunter stürzen sich die Kriechtiere auf ihren nächtlichen Beutezügen aber auch auf größere Tiere: Der Python wickelt sich rasant um den Hals des Opfers, bis es erstickt. Dann schnappt die Schlange mit ihren äußerst dehnbaren Kiefern zu.
Hin und wieder verschlingen Pythons Tiere, die deutlich größer sind als sie selbst - das verschluckte Opfer dehnt den Schlangenkörper, die Umrisse des erlegten Tieres zeichnen sich deutlich ab. Nach etwa einer Woche ist die Mahlzeit verdaut.
Geplatzte Riesenschlange
Der Tigerpython gilt als eine der längsten Schlangen. Er lebt meist in den Dschungeln Südostasiens. Die Tiere gelten aber als anpassungsfähig, sie besiedeln auch landwirtschaftliche Gebiete.
Manche Riesenschlangen überschätzen jedoch ihr Fassungsvermögen: In Florida wurde vor sechs Jahren ein geplatzter Python entdeckt, der einen Alligator verschluckt hatte. Ein Forscher hatte den aufgeplatzten Python entdeckt, in dessen Bauch der Alligator zu sehen war. Kopf, Schultern und Vorderbeine der Beute steckten noch im Körper der Riesenschlange. Andere Pythons verwechselten Gegenstände mit Beutetieren - die kuriosesten Bilder zeigt die Fotostrecke.
Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version dieses Artikels wurde die Riesenschlange fälschlicherweise als Netzpython bezeichnet. Es handelt sich jedoch um einen Tigerpython. Wir bitten den Fehler zu verzeihen.
46 Meter hoch, 125 Jahre alt: Die Freiheitsstatue in New York ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, Sie steht auf der Liberty Island vor Manhattan
Foto: AP
Einst verkörperte die Dame aus Kupfer für Millionen von Einwanderern die Hoffnung auf ein besseres Leben in Amerika. Heute ist die Freiheitsstatue nicht nur eines der Wahrzeichen von New York, sondern auch ein weltweites Symbol für Freiheit und Demokratie. Am 28. Oktober feiert sie ihren 125. Geburtstag – und wird anschließend für ein Jahr geschlossen. Das Innere der „Lady Liberty“ wird renoviert.
Auch, wenn die 46 Meter große Lady mit der Fackel inzwischen eine Amerikanerin ist: Geboren wurde sie in Frankreich. Die berühmte Statue war ein Geschenk Frankreichs an die USA. Geschaffen wurde die Freiheitsstatue vom französischen Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi, bei der Konstruktion stand ihm der Ingenieur Gustave Eiffel zur Seite, der auch den Eiffelturm baute.
Im Jahr 1884 wurde das Denkmal in Frankreich fertig gestellt, in Einzelteilen in die USA verschifft und dort wieder aufgebaut. Die Baukosten finanzierte Frankreich aus öffentlichen Abgaben und Benefizveranstaltungen. Die Amerikaner mussten nur den Sockel der Statue beisteuern – die Spendenbereitschaft der US-Bürger war jedoch längst nicht so groß wie die der Franzosen. Der New Yorker Medienmogul Joseph Pulitzer setzte sich schließlich dafür ein, dass die benötigte Summe doch noch zustande kam. Am 28. Oktober 1886 wurde die Freiheitsstatue dann offiziell eingeweiht – durch den damaligen US-Präsidenten Grover Cleveland und mit einer Konfetti-Parade, die bald zu einer New Yorker Tradition werden sollte.
Zwischen 1892 und 1924 begrüßte „Lady Liberty“ mehr als zwölf Millionen europäische Einwanderer, die in ihrem Schatten auf der benachbarten Insel Ellis Island auf ihre Einreise in die USA warteten. Seit 1984 gehört sie zum Weltkulturerbe der Unesco.
Zum 125-jährigen Geburtstag soll die Einweihungsfeier von 1886 so weit wie möglich nachgestellt werden. Geplant sind eine Schiffsparade und Salutschüsse, sowie eine Einbürgerungszeremonie, in der neue US-Staatsbürger ihren Eid auf die Verfassung leisten.
Zu ihrem Ehrentag wird die Statue of Liberty außerdem fit gemacht für das 21. Jahrhundert: In der Fackel wurden fünf Webcams angebracht, die es künftig Menschen aus aller Welt ermöglichen, vom Computer auf den New Yorker Hafen zu blicken. Im Anschluss kann sich „Lady Liberty“ erst mal von der rauschenden Feier erholen: Im Inneren der Statue soll ein neuer Fahrstuhl eingebaut und das Treppenhaus vergrößert werden. Die Freiheitsstaue bleibt wegen der Renovierungen für rund 20 Millionen Euro ein Jahr lang geschlossen. Wer der Dame mit der Fackel dennoch nahe sein will: Liberty Island bleibt weiter geöffnet. (source Bild)
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Tageslicht tief unter Manhattan: In New York planen drei Unternehmer einen grünen Park in einem verfallenen unteridischen Straßenbahnterminal. Mit Hightech-Kabeln und Spiegeln wollen sie Sonnenlicht in die Dunkelheit bringen.
Wolkenkratzer, riesige Straßen, grauer Beton - in der Enge der Riesenmetropole New York ist kaum noch Platz für neue Grünflächen. Ein US-Architekt will deshalb in der Lower East Side einen Park unter der Erde bauen.
Mit Hilfe optischer Kabel und Spiegel will James Ramsey, Chef des Architekturbüros RAAD, Sonnenlicht in ein ausgedientes Straßenbahnterminal unter der Delancey Street leiten, wie New Yorker Medien berichten. "Wir kanalisieren das Sonnenlicht, so wie es schon die alten Ägypter bei ihren Grabanlagen taten, nur auf eine supermoderne Art", sagte Ramsey dem "New York Magazine".
Mit oberirdischen Solarpanelen soll das Sonnenlicht eingefangen werden, im "Delancey Underground" soll dann sogar eine Photosynthese möglich sein, damit hier Bäume und Blumen wachsen können. Seit 60 Jahren verfällt die unterirdische Anlage, die mit einer Fläche von 8000 Quadratmetern über reichlich Platz für Bäume und Wege verfügt.
Das Projekt betreibt Ramsey zusammen mit zwei Partnern, die sich um Technologie und Finanzierung kümmern sollen. Die Lower East Side sei einer der Bereiche New Yorks mit den wenigsten Grünflächen, betonte das Team. Bevor sie jedoch mit dem Bau beginnen können, muss noch die Stadtverwaltung zustimmen. source: spiegel
Früher genügte Touristen ein Foto vom Hollywood-Zeichen aus der Ferne. Dank Navi fahren aber immer mehr Leute direkt vor. Die Anwohner sind genervt und wollen die Hobbyfotografen vergraulen: mit falschen Wegweisern - und Gratis-Limonade auf einer Nebenstrecke.
Los Angeles - Das Schild hat Kultcharakter wie kaum ein zweites auf der Welt. Doch für die Anwohner entwickelt sich der riesige Hollywood-Schriftzug in der Hügellandschaft über Los Angeles zunehmend zum Ärgernis. Zwar pilgern Touristen schon lange nach Hollywood, um sich mit den gigantischen Buchstaben ablichten zu lassen. Seit der Verbreitung von GPS und Google Earth sind es mehr denn je.
Einheimische klagen, die Fremden hinterließen Müll und Zigarettenkippen, was auf den ausgedörrten Hügeln zur tödlichen Gefahr werden kann. Hinzu komme das Verkehrschaos, das sie auf den engen Straßen voller Schlaglöcher verursachten.
Das unverkennbare Hollywood-Zeichen wurde ursprünglich als Werbetafel für Immobilien in "Hollywoodland" aufgestellt, bevor es seine letzten vier Buchstaben verlor und zum Wahrzeichen der US-Filmindustrie wurde. Wer über den Hollywood-Boulevard fährt, sieht die weltbekannten Lettern nur aus ein oder zwei Meilen Entfernung. Doch seit sich immer mehr Touristen von Navigationssystemen leiten lassen, finden auch Ortsunkundige jederzeit den Weg in die Hügel.
Den Anwohnern wird der Rummel langsam zu viel. In jüngster Zeit tauchen Schilder auf, die Touristen des Viertels verweisen. "Warnung: Touristenfreie Zone. Alle Touristen müssen das Gebiet verlassen", heißt es auf einem offensichtlich selbstgebastelten Schild nicht weit von den 13 Meter hohen Buchstaben auf dem Mount Lee am nördlichen Rand von Los Angeles. Gefälschte Wegweiser und Touristen-Beleidigung
In den vergangenen Wochen sorgte der Besucherstrom sogar für Spannungen zwischen Nachbarn in dem Wege-Labyrinth rund um den Lake Hollywood und die Schluchten des Griffith Park. Ein Wegweiser versucht beispielsweise, die Touristen in andere Straßen umzuleiten, und bietet für alternative Routen kostenlose Limonade an.
Bei einer Anwohnerversammlung im September platzte das Rathaus von Hollywood aus allen Nähten. "Niemand in diesem Raum ist gegen Touristen", sagte Stadtrat Tom LaBonge, während die Emotionen über den wachsenden Besucherstrom hochkochten. "Aber manche Leute haben hässliche Schilder aufgestellt, die sehr beleidigend waren."
Die Vorschläge des Abends umfassten Warnschilder in verschiedenen Sprachen, einen Appell an die Hersteller von Navigationssystemen, die örtlichen Karten wegzulassen, Gebühren für Reisebusse oder sogar den Bau einer Straßenbahn.
Auch die Errichtung einer Aussichtsplattform wurde in Betracht gezogen - vielleicht könne man die Touristenströme auf diese Weise aus den Anwohnerstraßen heraushalten. Doch Skeptiker bezweifeln, dass sich Urlauber von einem Aussichtspunkt abhalten ließen, dem Schild so nahe zu kommen wie möglich. "Es hat unser Viertel sehr gespalten", sagt Jean Clyde Mason, ein älterer Anwohner. "Jeder will sein eigenes Ziel durchsetzen, will diese oder jene Straße und dieses oder jenes Haus schützen."
Für die Klagen der im allgemeinen wohlhabenden Einheimischen haben die Touristen kein Verständnis. "Es ist eine Touristenattraktion, deshalb kommen die Leute hierher. Da habe ich kein Mitleid", sagt der Australier Jason Gobus. Auch Jerry Stepien aus Polen sieht kein Problem: "Natürlich sollte es möglich sein, hierherzukommen und das Schild zu sehen", sagt er. "Meiner elfjährigen Tochter war es so wichtig, diese Buchstaben zu sehen. Sie war richtig glücklich darüber, dass wir hier waren."
Nicht weit von der Stelle, wo die Familie ihr Auto abgestellt hat, prangt in riesigen Kreidebuchstaben auf der Straße der Schriftzug "Tourists go away".
source: spiegel
Urlaub auf Pandora: Bald können Disneyland-Besucher in den USA in die Welt des Blockbuster-Filmes "Avatar" eintauchen. Die neuen Attraktionen sollen technisch ähnlich bahnbrechend sein wie der enorm erfolgreiche Hollywood-Film.
Glendale/USA - Der US-Medienkonzern Walt Disney will seine Themenparks um Attraktionen in Anlehnung an den Science-Fiction-Film "Avatar" erweitern. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, wurde dies in einem exklusiven Vertrag mit dem Regisseur James Cameron vereinbart.
Die Bauarbeiten im "Animal Kingdom Park" in Florida werden den Angaben zufolge 2013 beginnen und drei Jahre später beendet sein. Die Erweiterung soll 400 Millionen US-Dollar kosten. Weitere "Avatar"-Attraktionen sollen demnach in anderen Parks des Unternehmens folgen.
Cameron, der zur Zeit am zweiten und dritten Teil seines Films arbeitet, bezeichnete die Kooperation mit Disney als eine gute Möglichkeit, die imaginären Welten aus seinem Werk zum Leben zu erwecken. "Unser Ziel ist es, die derzeitigen Grenzen von technischer Innovation und experimenteller Erzählung zu sprengen", sagte er.
Der Film "Avatar" war an den Kinokassen der größte Erfolg aller Zeiten. Er gilt zudem als Wegbereiter für den Trend, dass immer häufiger 3D-Produktionen im Kino zu sehen sind.
source: spiegel
Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg
Washington – Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg schließt sich in den USA dem renommierten Forschungs- und Analysezentrum (Think Tank) „Center for Strategic and International Studies“ an.
Dem in Washington ansässigen CSIS auch angeschlossen sind internationale Politiker wie Henry Kissinger.
Nach BILD-Informationen wird Guttenberg als „Distinguished Statesman“ (herausragender Staatsmann) an die Spitze eines neuen transatlantischen Dialog-Forums berufen, das die europäisch-amerikanischen Beziehungen stärken und Antworten auf die weltweiten Machtverschiebungen finden soll. Begründet wird die Berufung u.a. mit Guttenbergs Leistungen bei der Bundeswehr-Reform und seinem langjährigen Einsatz für die transatlantischen Beziehungen
A380 in XXL für 1000 Passagiere!Airbus plant neuen Super-Flieger
RiesenfliegerDas ist der Airbus A380
Kurs: Flughafen Frankfurt am Main, dort wird das neue Lufthansa-Flagschiff auf den Namen der Mainmetropole getauft.
Mehr als 70 Meter lang, fast 80 Meter Flügelspannweite, Platz für 850 Passagiere. Der Airbus A380 ist der größte Passagier-Jet der Welt. Ein wahrer Riese – doch für die Airbus-Manager wohl immer noch nicht groß genug. Denn der Bedarf an Jets steigt und steigt.
Daher planen die Konzern-Lenker jetzt offenbar eine noch längere Version des A380 – für 1000 Fluggäste: ein A380 XXL!
Airbus-Verkaufsvorstand John Leahy:
„Ich wäre nicht überrascht, wenn gegen Ende des Jahrzehnts die ursprünglichen Pläne für ein verlängertes A380-Modell Wirklichkeit würden.“
Airbus hatte die Idee eines Riesen-Fliegers für 1000 Passagiere 2006 zunächst auf Eis gelegt. Grund waren Probleme bei der A380-Fertigung.
Dass sie jetzt wieder aktuell werden, liegt vor allem an den boomenden Jet-Märkten in China, Indien, Japan.
Airbus rechnet mit einem starken Wachstum im Luftverkehr in den nächsten 20 Jahren, 28 000 neue Maschinen im Gesamtwert von 3,5 Billionen Dollar würden gebraucht – mehr als ein Drittel davon in Asien.
Allein in China kommen Airbus-Zahlen zufolge jedes Jahr zehn neue Flughäfen hinzu. Das Unternehmen hat vor, davon kräftig zu profitieren: Der Konzern will sich in China mindestens die Hälfte aller Aufträge sichern!
In den nächsten 20 Jahren bestelle das asiatische Riesenreich voraussichtlich 4000 neue Verkehrsflugzeuge, sagt der Vize-Chef von Airbus China, Eric Chen. Bereits bis 2015 will Airbus seinen Marktanteil in China von derzeit 47 Prozent auf 50 Prozent ausbauen.
Aber auch in Europa und Nordamerika gebe es laut Airbus ein deutliches Wachstum, Firmenstrategen rechnen hier mit rund 20 Prozent.
Anders als Hauptkonkurrent Boeing, der derzeit noch auf seinen nagelneuen Jumbojets 747-8 sitzen bleibt, geht Airbus bei seinen Planungen nicht nur von mehr, sondern auch von immer mächtigeren Jets aus. Strategiechef Christian Scherer: „Die Flugzeuggröße wird kontinuierlich zunehmen“.
Kein Wunder also, dass die europäischen A380-Bauer den doppelstöckigen Super-Jet noch weiter aufrüsten wollen. source Bild
iPhone5Website / YouTube Sieht so das neue iPhone 5 aus?
Kurz vor dem Start kocht die Gerüchteküche: Wie wird das neue iPhone 5 aussehen und welche Hardware steckt darin?
Bei welchem anderen Produkt hat man schon dieses Ausmaß an Spekulation erlebt? Fans machen sich die Arbeit, mit Photoshop & Co. ihre kühnsten Fantasien umzusetzen, wie das künftige iPhone 5 aussehen könnte. Ein unbekannter Autor hat sogar eine eigene iPhone-5-Website gestaltet und „abgefilmt“. Aus dieser (gefälschten) Präsentation stammt auch das Bild des angeblichen iPhone 5, das diesen Artikel ziert.
Dass das neue iPhone Anfang Oktober auf den Markt kommen wird, darüber ist sich die Branche im Prinzip einig. Apple soll bereits 26 Millionen iPhone 5 für das dritte und das vierte Quartal 2011 bestellt haben. Die Telekom bietet sogar schon Reservierungen für das neue Modell an. Auch bei anderen Providern soll es erhältlich sein. Es ist allerdings Apple-typisch, dass Einzelheiten zum neuen Modell nur tröpfchenweise bekannt werden.
Apple-Chef Tim Cook wird das Handy offiziell präsentieren – Steve Jobs ist wohl wegen Krankheit dazu nicht in der Lage. Bis dahin ist man deshalb auf Spekulationen und Gerüchte angewiesen, die vor allem von den Zulieferern kommen. Denn das Apple-Smartphone wird ja nicht am Stammsitz in Cupertino aus einem Stück Aluminium gefräst, sondern in chinesischen Fabriken aus Einzelteilen von zahlreichen Zulieferern zusammengesetzt. Deshalb dringen bei aller Geheimhaltung doch immer wieder Details nach außen. FOCUS Online fasst das auf den folgenden Seiten zusammen.
Die Gestaltung
iPhone5Website / YouTube Das iPhone 5 könnte flacher werden
Hier sind es die Zubehör-Hersteller insbesondere von iPhone-Hüllen, die zu Spekulationen Anlass gaben. Demnach könnte sich das Design des iPhone 5 am aktuellen iPod touch orientieren – also deutlich flacher sein als das iPhone 4 und mit mehr Rundungen ausgestattet. Womöglich ist sogar die Glasscheibe vor dem Display selbst etwas gerundet.
Natürlich wird Apple alles daran setzen, eine Schmach wie das “Antenna-Gate” der letzten Generation zu vermeiden. Was das Material betrifft, spricht einiges für eine metallene Oberfläche auf der Rückseite. Zumindest bei einem flacheren Design ließe sich so die nötige Stabilität gewährleisten. Der Rand zwischen Bildschirm und Gehäuse dürfte noch etwas schrumpfen, so dass das iPhone 5 auch bei leicht vergrößertem Bildschirm kaum in die Breite geht. Der Home-Button hingegen soll sogar ein wenig wachsen, und zwar in die Breite. Das hat unter anderem „MacRumors“ aus einem in iPhoto aufgefundenen iPhone-Icon hochgerechnet.
Der Bildschirm
iPhone5Website / YouTube Dies ist keine offizielle Apple-Mitteilung, sondern ein Gerücht
Zwar ruft alle Welt nach einem größeren Display für das iPhone 5. Doch dadurch läge das Smartphone auch schlechter in der Hand. Wahrscheinlich wird Apple deshalb bei einem 3,5-Zoll- bis 3,7-Zoll-Bildschirm bleiben. Weniger glaubhafte Gerüchte sprechen von bis zu vier Zoll Diagonale. Die Display-Auflösung wird offenbar nicht verändert – das wäre schon an den öffentlichen Betas von iOS 5 festzustellen gewesen.
Manch Fan wünscht sich ein Display mit OLED-Technologie, das eine deutlich kontrastreichere Darstellung erlaubt – Apple hat mit dieser Technik jedoch bisher keine Erfahrungen gesammelt. Es sind auch von den möglichen Zulieferern keine ungewöhnlichen Auftragseingänge bekannt. Für ein künftiges iPhone würde ja eine große Anzahl solcher Displays benötigt.
Kamera und Prozessor
Apple Announces New iPhone At Developers Conference
AFP Verbesserte Kamera: das iPhone filmt jetzt in HD-Auflösung
Die Kamera
Die meisten Gerüchte gehen davon aus, dass Apple den 5-Megapixel-Sensor der iPhone-4-Kamera durch einen 8-Megapixel-Sensor ersetzen wird. Dafür spricht jedenfalls, dass der Zulieferer Omnivision erst kürzlich einen verbesserten 8-Megapixel-Sensor vorgestellt hat. Auf die Auflösung im Video-Bereich hat das keine Auswirkungen. Im Apple-System steht “HD” für den gröberen HD-Modus mit 720 Zeilen, das wird Apple auch im iPhone 5 nicht ändern.
Der Prozessor
Es wird allgemein davon ausgegangen, dass Apple beim iPhone 5 den schon im iPad 2 bewährten A5-Prozessor aus eigenem Entwurf einsetzt. Das scheint realistisch, Alternativen gibt es eigentlich nicht.
Die sonstige Hardware und die Software
Hersteller Samsung Galaxy S II und Apple iPhone 4 im Vergleich (Größenverhältnisse nicht dem Original entsprechend)
Vor ein paar Monaten sorgte eine Meldung für Aufregung in der Branche: Apple hat erstmals einen NFC-Chip in ein iPhone einsetzen wolle, wie ihn Samsung etwa schon im Galaxy S II verbaut. Mit diesem Nahbereichsfunk (früher mal als RFID bekannt und verrufen) ließe sich das iPhone 5 zum berührungslosen Bezahlen einsetzen.
Für Apple wäre das finanziell sehr attraktiv, weil man dann noch viel mehr Provisionen von Händlern kassieren könnte. Diese könnten auf diese Weise Zahlungen über die Apple-Infrastruktur entgegen nehmen. Jeder iPhone-Besitzer ist schließlich schon mit seinen Kontodaten bei Apple registriert.
Konkurrenz zu Netzbetreibern
Allerdings gerät die Firma damit in Konkurrenz zu den nicht ganz unwichtigen Netzbetreibern, die das iPhone 5 ja verkaufen sollen. Apple hat zwar vor diesen nicht allzu viel Respekt, wird sich aber zumindest Partnerschaften überlegen und auch mit Kredikartenfirmen etc. reden müssen. Von solchen Deals ist noch nichts bekannt, deshalb wird es wohl darauf hinauslaufen, dass Apple mit dem Einsatz von NFC bis zum iPhone 6 wartet.
Eine Neuerung könnte es beim Mobilfunk-Chip geben. Techcrunch berichtete, dass Apple womöglich die Standards GSM/UMTS (vorwiegend in Europa verbreitet) und das amerikanische CDMA in einem Gerät kombiniert. Das iPhone 5 wäre damit ein echtes Multifunk-Handy. Stellenanzeigen lassen darauf schließen, dass die Firma zumindest mit der Datenübertragung via LTE experimentiert. Ein iPhone-5-Modell mit diesem schnellen Datenfunk, der auch in Deutschland derzeit ausgerollt wird, könnte etwas später folgen.
Die Software
Klar ist, dass das iPhone 5 mit der neuen Version des Apple-Betriebssystems iOS 5 ausgeliefert wird. Das System ist bereits an die Entwickler weltweit verteilt und nähert sich rasant seiner Fertigstellung.
Der Preis
iPhone5Website / YouTube Das iPhone 5 in weiß: So stellen sich das jedenfalsl die Fans vor
Das iPhone 5 wird ganz sicher nicht billiger als sein Vorgänger – damit dürfte es ohne Vertrag kaum unter 630 Euro zu haben sein. Sogar ein Preis von 699 Euro für das günstigste Modell scheint realistisch. Welche Provider das Handy verkaufen, ist noch nicht klar. Wenn Apple bei seiner aktuellen Politik bleibt, wird es bei allen Anbietern zu haben sein. Bei der Telekom kann man es zumindest schon vorbestellen, andere Provider ziehen nach.
Das iPhone 4S
AFP Apples iPhone gehört wohl zu den Geräten mit dem größten Gerüchtepotenzial
Lange Zeit gab es Spekulationen über ein kleineres “iPhone mini” oder ein abgespecktes “iPhone 4S” mit weniger Speicher. Damit könnte Apple auch im Bereich der günstigeren Smartphones den Android-Geräten Konkurrenz machen – im Gespräch sind hier Preise um 350 Euro. Das iPhone 4S, wie es sich etwa das Blog „MicGadget.com“ vorstellt, hätte vielleicht weniger Speicher als das iPhone 4.
Ob sich die Firma allerdings wirklich mit einem “Billig-iPhone” schmücken will, bleibt fraglich. So ein Gerät müsste ja deutliche Abstriche in Sachen Technik hinnehmen und würde wohl auch iOS 5 weniger gut ausführen. Wahrscheinlicher ist insofern, dass man nach Erscheinen des iPhone 5 – wie bei den bisherigen Generationswechseln – das ältere Modell zu einem deutlich günstigeren Preis anbietet.
Die ??? iPhone-5-Website bei YouTube
iOS 5, iPad 3 – und was noch?
Kostenlose iMessages statt SMS, neue Tastenkürzel, verbesserte Foto-, Musik- und Videoapps: Die rund 200 neuen Features von iOS 5 und all das, was bereits zum iPad 3 bekannt ist, haben Matthias Matting und Christian Wolf in dem E-Book „iPhone 5, iPd 3, iOS 5 – Daten, Fakten, Gerüchte zu Apples mobiler Zukunft (Kindle Edition)“ zusammengefasst, das jetzt bei Amazon erhältlich ist. ( source: focus)
Leben & Arbeiten in den USA!
Die US Botschaft gibt das neue US Greencard Programm bekannt