Ratgeber: Tipps und Tricks zum Hauskauf in den USA
Ratgeber: Tipps und Tricks zum Hauskauf in den USA
Kauf ohne Risiko: Damit beim Immobilienkauf in den USA nichts schiefgeht ! Makler, die entweder für den Käufer oder den Verkäufer tätig sind, Eigentumsübertragung ohne Notar - das Prozedere beim Hauskauf in den Vereinigten Staaten unterscheidet sich doch deutlich von dem hierzulande.
ZEHN GOLDENE REGELN ZUM HAUSKAUF IN DEN USA
1. Notar Das US-Rechtssystem kennt die Funktion eines zivilrechtlichen Notars nicht. Für eine rechtmäßige Übertragung genügt eine Übertragungsurkunde – deed genannt –, welche vom Verkäufer unterschrieben, von einem Notar beglaubigt und schließlich dem Käufer ausgehändigt wird. Die Beglaubigung ist lediglich eine Feststellung, dass sich der Verkäufer ausgewiesen hat und den deed in Anwesenheit des Notars unterschrieben hat. Es besteht keine Gewähr, dass der Verkäufer rechtlich imstande ist, das Grundstück zu verkaufen.
2. Grundbuch und Versicherungszusage In den USA gibt es die Einrichtung der title insurance. Dabei handelt es sich um eine Versicherung, dass die Prüfung der Grundbücher durchgeführt worden ist und dass es bis auf von dem Versicherer aufgelistete Ausnahmen keine Eintragungen gibt, welche das Eigentumsrecht belasten. Die Ausnahmen sind zu prüfen. Sie enthalten nicht nur mögliche Mängel, die das Eigentumsrecht belasten, sondern auch Wegerechte oder gegebenenfalls auch die Verpflichtung, Mitglied einer Eigentümergemeinschaft zu werden. Das Objekt kann auch zu einer Besitzgesellschaft ( Cooperative Association) gehören, welche den Verkauf an unerwünschte Personen blockieren kann.
3. Rechtsanwalt Er ist unerlässlich und sorgt dafür, dass Ihre rechtlichen Interessen wahrgenommen werden, etwa bei der Prüfung des Kaufvertags, der Gestaltung des Besitzes, der Prüfung der Ausnahmen oder der Durchführung des Rechtsgeschäfts ( closing).
4. ImmobilienmaklerIn den USA unterscheidet man zwischen den seller’s brokers, die für den jeweiligen Verkäufer arbeiten, und den buyer’s brokers, die vom Käufer mit der Immobiliensuche beauftragt werden.
5. EigentümerHäufig besteht die Möglichkeit, durch Einschaltung einer Zwischenperson, etwa einer Gesellschaft oder eines Trusts, die steuer- und nachlassrechtlichen Folgen des Grunderwerbs günstiger zu gestalten.
6. Haftung Der Käufer haftet auch für Schäden, die vor dem Kauf angerichtetwurden, zum Beispiel für umweltliche Altlasten und Baumängel. Also bautman meist entsprechende Bedingungen in den Kaufvertrag ein und lässtnach dessen Abschluss entsprechende Inspektionen durchführen.
7. Nutzvorschriften Die Nutzvorschriften sind jederzeit auf Anfrage bei der betreffendenBehörde erhältlich. Sie werden aber nicht durch die title insuranceversichert. Besonders wenn ein Neubau oder wesentliche Änderungenbeabsichtigt sind, sollte man die geltenden Nutzvorschriften einholen.
8. Fristen Viele Verträge enthalten eine time of the essence-Klausel. Gemäß dieserKlausel verwirkt man ein vertragliches Recht, falls man von ihm nichttermingerecht Gebrauch macht.
9. Inspektion am Tag des closing Inspizieren Sie das Objekt noch ein letztes Mal vor dem closing. Oft treten Mängel oder Schäden erst in der letzten Minute auf.
10. Vorbereitung Der Käufer ist nach der Aushändigung des deed der neue Eigentümer. Abdiesem Zeitpunkt trägt er aber auch das Verlust- und dasHaftungsrisiko. Alle notwendigen Versicherungen sollten also noch vordem closing mit Geltung ab Zeitpunkt des closing abgeschlossen worden sein.
Wenn man als Familie die Koffer packt und seine Zelte in Deutschland abbricht, steht man am Beginn eines großen Abenteuers. Im zweiten Teil unserer Serie erzählt Tina Busch von ihrem Familienleben in den Südstaaten der USA.
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Tina Busch mit ihrem Mann und den zwei Kindern beim Ballspielen
Family Facts
Tina Buschs Sohn ist ein waschechter Amerikaner: Er wurde vor zwei Jahren in ihrer neuen Heimat geboren. Ihre heute fünfjährige Tochter hat auch nur die ersten 18 Monate ihres Lebens in Deutschland verbracht, Sprachprobleme haben die Kinder also nicht - im Gegenteil: "Meine Tochter wechselt mittlerweile ohne Probleme zwischen beiden Sprachen hin und her und korrigiert gerne auch meine Aussprache", erzählt Tina Busch. Ihr Mann wurde von seiner deutschen Firma ins Ausland entsandt und momentan geht die Familie davon aus, noch ein Jahr in den USA zu bleiben. Tina Busch arbeitet freiberuflich als Übersetzerin
Was unterscheidet Elternsein in den USA vom Familienleben in Deutschland?
Jeder arbeitet so, wie er will
Der größte Unterschied zwischen dem Elternsein besteht meiner Meinung nach darin, dass Eltern in den USA viel freier sind und weniger bewertet und kritisiert werden. Jeder muss sein eigenes Leben meistern und dafür stehen ihm hier auch viele Wege offen. Aus dem Kindergarten habe ich ganz unterschiedliche Lebens- und Arbeitskonzepte mitbekommen: Du gibst dein acht Wochen altes Baby in die Krippe, weil du wieder an deinen Arbeitsplatz zurückkehren willst (bzw. musst) - kein Problem. Du entscheidest dich dafür, mit deinen vier Kindern zu Hause zu bleiben, bis auch die Jüngste mit der Schule fertig ist? - Es ist schön, dass ihr euch das leisten könnt. Die Mama arbeitet, der Papa bleibt zu Hause? Na klar! Auch guckt mich niemand komisch an, wenn ich meine Kinder mal später aus dem Kindergarten abhole, zur Halloween-Party gekaufte Cupcakes mitbringe oder zum dritten Mal in diesem Jahr in den Urlaub fahre. Als Rabenmutter muss sich hier niemand fühlen. Weder das Konzept noch der Begriff existieren nämlich im Englischen.
Restaurantbesuche sind ein Kinderspiel
Mit Kindern essen zu gehen, ist hier überhaupt kein Problem. Es gibt immer genügend Hochstühle, dazu ein Kinder-Menü und Malzeug, um die Wartezeit zu überbrücken. Und dass man in der Regel nicht ewig auf sein Essen warten muss, macht den Restaurantbesuch natürlich noch einfacher. Überhaupt gehen die Amerikaner - zumindest hier in Tennessee - mit Kindern viel freundlicher und respektvoller um als viele Deutsche.
Angst vor Hebammentricks
Ich werde nie die erstaunten Augen der Kinderärztin vergessen, als ich ihr erzählt habe, dass man Babys verstopfte Nase doch auch mit Muttermilch behandeln kann. So was hatte sie noch nie gehört. Also habe ich alle weiteren Empfehlungen meiner deutschen Hebamme in Zukunft lieber verschwiegen. Auch Stillen ohne Stilltuch oder Wickeln in der Öffentlichkeit sorgt hier für hochgezogene Augenbrauen.
Was die Amerikaner an mir seltsam finden
Dass meine Kinder oft viel dicker angezogen sind als die amerikanischen Kinder. Aber doch lieber draußen ein bisschen schwitzen als sich im klimatisierten Kindergarten eine Lungenentzündung holen, oder? Ach ja, kritische Blicke gibt es bestimmt auch dafür, dass wir so gut wie nie unsere Hände bzw. den Einkaufswagen, Sportgeräte beim Fitness, Picknicktische etc. desinfizieren.
In Deutschland könnte es in Zukunft kritische Blicke für den Komplett-Disney-Princess-Look meiner Tochter geben - egal ob Rucksack, Trinkflasche, Handtuch, T-Shirt, Schuhe, Snack-Verpackungen, Badeanzug - an Cinderella, Arielle, Anna und Elsa führt kein Weg vorbei. Meine Kinder können außerdem schon relativ gut mit Smartphones und Tablets umgehen. Oder ist das in Deutschland auch schon der Normalfall?
Vom Kreißsaal direkt zum Schreibtisch
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf scheint mir hier selbstverständlicher und weniger problembelastet zu sein. Betreuungsplätze gibt es fast immer, für jeden Geldbeutel, für egal wie viele Stunden oder welches Alter. Und damit ist für die Frau auch der Wiedereinstieg in den Job einfacher. Obwohl "Wiedereinstieg" eigentlich nicht der passende Begriff ist, da viele Frauen schon kurz nach der Geburt wieder anfangen zu arbeiten bzw. oft auch erst damit aufhören, wenn sie schon fast in den Wehen liegen. Karriere machen ist also möglich, wenn man sich dafür entscheidet. Doch leider bedeutet diese Freiheit gleichzeitig auch, dass die Mütter, die auf einen Job angewiesen sind, unter enormem Druck stehen. Leidet die Arbeit, weil die Kinder zum Beispiel ständig krank sind und man keine Betreuung hat, ist man seinen Job buchstäblich über Nacht wieder los. Hingegen darf man in Deutschland wirklich Mutter sein und kann sich mit Unterstützung des Elterngelds zumindest im ersten Lebensjahr voll und ganz auf den Nachwuchs konzentrieren, ohne sich nach einer Nacht im Stillsessel vollkommen übermüdet ins Büro setzen oder sich Sorgen um Geld, Krankenversicherung oder Job machen zu müssen.
Was ich vermisse
Am meisten fehlt mir der persönliche Kontakt zu Familie und Freunden. Ich finde es schade, dass die Großeltern, Tanten und Onkel und auch unsere Freunde so wenig von unseren Kindern und unserem Leben als Familie mitbekommen. Was vermisse ich noch? Homöopathische Beratung! Um dem Antibiotika-Wahn zu entgehen, habe ich mir vor ein paar Jahren eine Globuli-Hausapotheke zusammenstellen lassen und kann mittlerweile das ein oder andere Zipperlein zum Glück selber behandeln.
Das Deutsche an meinen Kindern
Ich versuche meinen Kindern den German Way of Life trotz der Entfernung nahe zu bringen: Wir sind viel draußen, fahren Laufrad und Fahrrad, springen mit Matschhose und Gummistiefeln bei Regen in den Pfützen herum. Und natürlich lesen wir deutsche Bücher, hören Hörspiele und Musik und gucken "Die Sendung mit der Maus" oder "Prinzessin Lillifee". Gerne würden wir auch mal wieder Bundesliga-Fußball gucken oder mit dem Fahrrad zum Supermarkt oder Kindergarten fahren, aber darauf müssen wir wohl noch etwas warten.
In Deutschland ganz normal, in den USA ein Skandal?
Dass kleine Kinder auch mal nackt im Garten oder am Strand rumlaufen oder dass ältere Kinder draußen alleine spielen können, ohne ständige Aufsicht, ist für Amerikaner unbegreiflich.
In den USA ganz normal, in Deutschland ein Skandal?
Auf Kindergeburtstagen, zu denen in der Regel die ganze Klasse eingeladen wird, gibt es professionell dekorierte Torten mit sehr viel Glasur. Und dann essen die Kinder tatsächlich noch nicht mal den Kuchen, sondern nur die Glasur! Überhaupt ist das Thema gesunde Ernährung und Zuckerkonsum aus deutscher Perspektive ein großes Skandalthema.
In jedem Haus gibt es mehrere Fernseher, die von morgens bis abends laufen und als eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung für Kinder jeden Alters gelten. Außerdem ist es normal, dass auch schon Säuglinge in die Krippe gegeben werden, dass Babys generell viel Zeit im Autositz verbringen und dass Waffen zur Standard-Hauseinrichtung gehören, zumindest hier im Süden.
Schwule und Lesben in den USA haben einen historischen Sieg errungen. Der Oberste Gerichtshof des Landes hat die Homo-Ehe landesweit für rechtens erklärt. Die amerikanische Verfassung garantiere ein Recht auf gleichgeschlechtliche Eheschließungen, urteilten die Richter, einzelne Bundesstaaten dürften es nicht verbieten.
"Der heutige Tag ist ein großer Schritt auf dem Weg zur Gleichberechtigung", kommentierte US-Präsident Barack Obama auf Twitter.
Vor dem Supreme Court wurde die Klage von Jim Obergefell aus Ohio verhandelt. Dieser hatte seinen schwerkranken Partner John Arthur 2013 geheiratet - allerdings in Maryland, weil ihr Heimatstaat die gleichgeschlechtliche Ehe nicht anerkannte. Arthur starb wenige Monate nach der Hochzeit. Kurz zuvor hatte das Paar auf Anerkennung der Ehe in Ohio geklagt, damit Obergefell die Todesurkunde und alle anderen Rechte eines heterosexuellen Witwers bekomme.
Der Fall ging von Instanz zu Instanz - bis er am obersten US-Gerichtshof landete. Dort fiel nun die Entscheidung mit 5:4 Stimmen. Der Supreme Court hatte Obergefells Klage mit drei Klagen aus anderen Staaten gebündelt: Kentucky, Michigan und Tennessee.
Mehr als 30 US-Bundesstaaten hatten die Homo-Ehe bereits in den vergangenen Jahren zugelassen, in mehreren Staaten herrschte jedoch noch ein Verbot.
Vor dem Gerichtsgebäude in Washington versammelten sich Befürworter der gleichgeschlechtlichen Ehe. Nach der Bekanntgabe des Richterspruchs fielen sie sich jubelnd in die Arme und feierten die bahnbrechende Entscheidung.
Im Auto, im Hubschrauber, vor Elvis oder mit Horrormaske: Es gibt viele Wege, in Las Vegas zu heiraten. Die Fotografen Stefan Finger und Insa Hagemann haben die Welt der bunten Eheschließungen festgehalten. Hier sind ihre Bilder.
Kaum irgendwo ist es leichter zu heiraten als in Las Vegas. Weder Papierkram noch Wartezeiten muss man hier einplanen. Einfach im Vorbeigehen "I do" sagen. Ich will.
An jeder zweiten Straßenecke blinken Neonschilder, um Willige in die Kapellen zu locken: Wedding Chapel, Chapel L'Amour, Little White Wedding Chapel. Das Hochzeitsbusiness läuft bestens, die Kunden sind willig, und sie sparen selten am schönsten Tag ihres Lebens.
80.738 Paare ließen sich im vergangenen Jahr in Las Vegas (1,9 Millionen Einwohner) trauen. Zum Vergleich: In Hamburg (1,8 Millionen Einwohner) wurden 6740 Eheschließungen im Jahr 2013 standesamtlich registriert.
Zigtausende Touristen reisen mit dem Vorsatz in die Spielerstadt, dort ihr Eheversprechen zu geben. Dazu kommen all jene Vegas-Touristen, die spontan dem Druck des Hochzeitsbusiness nachgeben - dazu braucht es nur einen geliebten Partner an der Seite und etwas Kleingeld.
Voraussetzung für die Hochzeit ist die 60 Dollar teure Marriage License, eine amtliche Bestätigung, die man schon gegen Vorlage eines Ausweises und die mündliche Zusicherung, dass man unverheiratet ist, erhält. Dann kann es losgehen: 75 Dollar, um direkt im Standesamt den Eheschwur zu leisten.
Stefan Finger/ Insa Hagemann/ laif
Drive-through-Hochzeit: Alles scheint möglich in Las Vegas
Wählt man einen sogenannten Friedensrichter in einer der Hunderten Kapellen, wird man auf jeden Fall tiefer in die Tasche greifen: Die Hochzeitsfotos, das Video der Zeremonie, Blumen, Champagner, Ringe, das Strumpfband - alles wird natürlich separat berechnet.
Die deutschen Fotografen Stefan Finger und Insa Hagemann haben die bunte Welt der Vegas-Hochzeiten festgehalten. Ihre Bilder zeigen die Vielfalt von der Gothic-Hochzeit bis zur Eheschließung mit Elvis-Double.
Es gibt keinen Traum, der nicht erfüllt werden könnte: Im langen Weißen, in Bermudas, in Stöckelschuhen oder Badelatschen. Eine Unterwasser-Trauung, ein Jawort im Helikopter über dem Grand Canyon, in einer Venedig-Gondel, unter Baldachin am Hotelpool. Mit Countryband oder Hardrock-Klängen. Im rosafarbenen Strechlimousinen-Cabrio oder in der eigenen Rostlaube.
Fährt man unter den mit Engeln geschmückten Baldachin des "Tunnel of Love", kann man das Drive-through-Paket buchen, dann muss man nicht mal aussteigen. Erlaubt ist, was gefällt. Und was bezahlt wird.
Washington – Die umstrittene Gesundheitsreform von US-Präsident Barack Obama hat eine weitere Prüfung durch den Obersten Gerichtshof überstanden. Der Supreme Court entschied am Donnerstag, dass die staatlichen Beihilfen für Versicherte durch den Gesetzestext gedeckt seien. Vor drei Jahren hatten die Obersten Richter bereits die der Reform zu Grunde liegende Versicherungspflicht für alle Bürger für verfassungskonform erklärt.
New York – Im New Yorker Central Park sollen künftig deutlich weniger Autos fahren. Die Grünanlage mitten in Manhattan werde ab Ende Juni weitgehend für den Verkehr gesperrt, teilte Bürgermeister Bill de Blasio in der Nacht zum Freitag mit. Bislang durften Autos an Wochentagen zur Hauptverkehrszeit zahlreiche Straßen des Parks nutzen. Nun soll das nur noch für einige wenige Verbindungen im Süden der Grünanlage gelten. Auch im Prospect Park in Brooklyn soll der Autoverkehr ab Anfang Juli deutlich eingeschränkt werden. Spaziergänger und Fahrradfahrer, die die Wege der Parks ausgiebig nutzen, hatten seit Jahrzehnten für diese Regelungen gekämpft.
Florida, Kalifornien, New York – das sind die typischen Ziele, wenn es um USA-Reisen geht, doch deutsche Urlauber entdecken zunehmend auch die Vielfalt des Landes. Was besonders angesagt ist und wie der Dollar-Kurs die Preise für USA-Reisen beeinflussen wird.
Am Oberen See in Michigan findet sich dieses beliebte Fotomotiv: Miners Castle
New York, Florida, die Nationalparks im Südwesten: Das sind die beliebtesten Reiseziele der Deutschen in den USA. Und das dürften sie bleiben. Allerdings entdecken deutsche Urlauber mittlerweile auch verstärkt Regionen, die früher vor allem etwas für Amerika-Insider waren.
Von dieser Entwicklung berichteten deutsche Veranstalter kürzlich auf der Reisemesse IPW in Orlando. „Der Nordwesten ist absolut im Aufwind“, sagte zum Beispiel Per Illian, der bei Dertour und ADAC Reisen für die Region Nordamerika verantwortlich ist. Die Bundesstaaten Oregon und Washington seien beliebt, Seattle und Portland als Metropolen richtig populär.
Der rund 4400 Meter hohe Vulkan Mount Rainier im US-Bundesstaat Washington
FOTO: GETTY IMAGES
„Auch San Diego liegt absolut im Trend.“ Der Mittlere Westen, die Südstaaten, dort etwa New Orleans, Texasmit seinen Ranches, die Großen Seen an der Grenze zu Kanada und Neuengland: Diese Trendregionen abseits der klassischen Routen nennt Steffen Boehnke, der sich bei Tui um das Fernreisegeschäft kümmert.
Turnip Rock (Rübenfelsen) heißt diese einzigartige mit hohen Bäumen bewachsene Felseninsel Küste des Huronsees in Michigan. Sie wurde über Jahrtausende geformt
FOTO: GETTY IMAGES
DEUTSCHE URLAUBER SIND AUFGESCHLOSSEN FÜR NEUE ZIELE
Es sind Ziele in der zweiten Reihe, die zunehmend ins Interesse rücken: Beim Nordamerika-Spezialisten Canusa verzeichnen diese Destinationen das größte Wachstum, wie Geschäftsführer Tilo Krause-Dünow erklärte. Die Begründung für den Boom ist simpel: „Urlauber, die schon ein- oder zweimal in den USA waren, wollen neue Dinge sehen“, sagte Krause-Dünow. „Wir versuchen, die Kunden über die Klassiker auch an andere Ziele heranzuführen“, sagte Fabio Negro, Group Director für Nordamerika bei FTI.
Auf der Boone Hall Plantation in South Carolina wurde früher Baumwolle angepflanzt
FOTO: ANDREA WARNECKE
Zum Interesse an Orten abseits des Mainstream tragen auch hierzulande erfolgreiche US-Serien wie „Breaking Bad“ bei, die in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico gedreht wurde. Einen regelrechten Boom verzeichnet die Stadt, die außer den Drehorten in der Umgebung vor allem viel Natur zu bieten hat: Wüste und Berge. Touristen aus aller Welt, auch viele Deutsche, machen hier etwa während eines USA-Roadtrips Halt.
Bei Brand USA, eine öffentlich-private Organisation, die 2010 gegründet wurde und international für USA-Reisen werben soll, gelten deutsche Reisende ohnehin als sehr aufgeschlossen für Neues. „Deutsche Urlauber sind gebildet und schätzen Erfahrungen, die über die klassischen Ziele hinausgehen – ebenso wie die einzigartige Natur des Landes“, erklärt Tom Garzilli, Senior Vice President Global Partner Marketing bei Brand USA, im Gespräch mit TRAVELBOOK. Deutsche ziehe es im Sommer zum Beispiel gern auch mal in die Wüste, weil sie einmal diese extreme Erfahrungen machen wollten.
Besuch bei den echten Cowboys und deren Stiefeln: Texas bedient immer noch einige Klischees – und ist bei deutschen Urlaubern sehr beliebt
FOTO: SAN ANGELO CONVENTION & VISITORS BUREAU/WES ALDRIDGE
Brand USA wolle zeigen, wie vielfältig das Land sei und darum jene ansprechen, die offen dafür sind, was bei den Deutschen der Fall sei, so Garzilli. „Sie wissen oft mehr mehr über die USA als Urlauber aus anderen Ländern.“ Darum sei der deutsche Markt aus US-Sicht auch so wichtig.
BESONDERS GEFRAGT: URLAUB IM WOHNMOBIL
Beim Blick auf die Reiseform zeichnet sich neben der klassischen Rundreise im Bus oder eigenen Mietwagen ein weiterer Trend ab: Urlaub mit dem Wohn- oder Campingmobil. „Die Nachfrage ist sensationell“, schwärmte Per Illian von Dertour. Canusa-Chef Krause-Dünow sprach von einer „Renaissance der Wohnmobil-Reisen“. Das sei womöglich auch durch die derzeit niedrigen Spritpreise in den USA getrieben. „Da kompensieren sich die Mehrkosten durch den gestiegenen Dollar.“ Die im Verhältnis zum Euro starke US-Währung ist ein Faktor, der den Optimismus der Branche dämpft.
Im Trend: einmal mit dem Wohnmobil durch die USA reisen
FOTO: CHRISTIAN HEEB
Die Veranstalter haben für diesen Sommer und zum Teil auch für den Winter durch Termingeschäfte günstig eingekauft. Sie können dadurch Pakete anbieten, die für Urlauber günstiger sind als eine individuelle organisierte Reise, denn dabei zahlt der Kunde Hotel und Mietwagen mit dem bereits starken Dollar. Doch bei der Vorstellung ihrer Winterprogramme dürften dann auch die Veranstalter Preiserhöhungen ankündigen. Die große Frage lautet: Werden viele Urlauber in Zukunft lieber woanders hinreisen, wenn der Dollar so stark bleibt?
BREMST DER DOLLAR-KURS DIE REISE-LAUNE DER DEUTSCHEN?
Hans Gesk, Präsident des deutschen Visit-USA-Committees, gibt sich naturgemäß optimistisch: „Sie müssen sich das Produkt anschauen – dafür sind die Leute auch bereit, ein bisschen mehr zu zahlen“, sagte er auf dem IPW. Die Katalogpreise seien in den vergangenen 20 Jahren noch nie gefallen. Das soll heißen: Steigende Preise haben Urlauber noch nie von einer Amerikareise abgehalten. „Der Urlauber lässt sich seine USA-Reise nicht nehmen, aber er plant vor Ort vielleicht anders.“ Er spart sich zum Beispiel den einen oder anderen Restaurantbesuch. Allerdings räumte auch Gesk ein, dass es bei den Gästezahlen aus Deutschland zu einer „Delle“ kommen könnte.
Florida ist immer noch eines der beliebtesten Reiseziele der USA
FOTO: ANDREA WARNECKE
Bei Tui haben die USA im vergangenen Jahr um 50 Prozent zugelegt. Und in diesem Jahr wird diese Zahl nach Einschätzung von Steffen Boehnke noch getoppt. Es läuft also ausgesprochen gut, noch gibt es wenig Grund zur Sorge. Bei Canusa geht man davon aus, dass 2015 bei der Zahl aller deutschen USA-Besucher die Zwei-Millionen-Marke geknackt wird. Die Buchungsanfragen zeigten, dass die touristische Nachfrage auch für 2016 ungebrochen sei, so Krause-Dünow. „Ob das durchhält, werden wir in einigen Monaten sehen.“
Der Verlauf des Dollars innerhalb der letzten 12 Monate:
Ein gestählter Muskelberg in der Brandung: Super sexy und halb nackt schwimmt Clint-Eastwood-Sohn Scott(29) im neuen Werbevideo von „Davidoff Cool Water“ durch den Ozean.
Höhepunkt: Seine blauen Augen in Farbe von Meer und Parfümflakon fixieren den Horizont, bevor er den mutigen Sprung von den Klippen wagt.
Mit DEM würden wir auch gern mal abtauchen!
Lässt den Ozean verdampfen: Scott Eastwood ist im neuen Video super heißFoto: Davidoff
Der Sohn von Clint Eastwood (85) tritt übrigens als „Davidoff“-Model in die Fußstapfen von Schauspieler Paul Walker (†40), der im Dezember 2013 bei einem Autounfall ums Leben kam.
HANDGEPÄCK SOLL SCHRUMPFEN Airlines wollen nur noch kleinere Koffer erlauben
Flugzeugpassagiere müssen sich beim Handgepäck voraussichtlich bald einschränken.
Der Weltluftfahrtverband IATA hat seine Empfehlung zu den Abmessungen der in der Kabine erlaubten Gepäckstücke deutlich reduziert. Nach den nicht verbindlichen Vorgaben würde das maximale Volumen der Kabinenkoffer um rund 38 Prozent sinken.
Im Klartext heiß das, die Kabinenkoffer dürfen künftig außen nur noch 55x35x20 Zentimeter messen, statt bislang 55x45x25 Zentimeter.
Die neuen IATA-Empfehlungen stellte der Verband jetzt in Miami vor. Bislang hätten rund 50 Fluggesellschaften Interesse gezeigt, sagte der IATA-Vertreter Tom Windmuller.
Etwa ein Dutzend der großen Gesellschaften inklusive Lufthansa, Emirates und Qatar hätten schon signalisiert, das mit der Reform verbundene neue IATA-Level für die Koffer zu akzeptieren.
Damit ist aber noch offen, ob die Passagiere nicht auch künftig größere Handgepäckstücke mitnehmen dürfen. Die großen deutschen Airlines Lufthansa und Germanwings haben nach eigenen Angaben vom Donnerstag noch nicht entschieden, ob sie die IATA-Empfehlungen umsetzen werden.
„Ob wir das einführen, ist noch nicht entschieden”, sagte ein Konzernsprecher am Donnerstag. Das Unternehmen begrüße grundsätzlich die Idee, weltweit einheitliche Vorschriften für die Größe des Handgepäcks zu erlassen.
Hinter dem Vorstoß der IATA stehen vor allem nordamerikanische Fluglinien, bei denen häufig noch größeres Handgepäck gestattet ist als in Europa.
Probleme mit dem Platz im Flieger
Das Platzproblem in den Kabinen dürfte sich in den kommenden Jahren noch verschärfen, weil immer mehr Gesellschaften dazu übergehen, für aufzugebende Gepäckstücke extra zu kassieren. Air Berlin verkauft seit Mai Tickets ohne Freigepäck. Die Lufthansa will ihren entsprechenden Light-Tarif in diesem Oktober einführen.
Auch der Verband nennt als Grund für die kleineren Koffer zunehmende Schwierigkeiten, sämtliches Handgepäck aller Passagiere in der Kabine unterzubringen. Mit den neuen Vorgaben könne das Boarding schneller werden.
So sehen die Handgepäck-Regeln jetzt aus
Die Bestimmungen sind unterschiedlich. „Das Problem ist, dass es keine einheitliche Praxis gibt”, sagt Carola Scheffler vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL).
Sie rät, sich auf der Webseite vorab zu informieren. Dort stehen in der Regel Angaben zu Umfang und Gewicht. Wichtig sei, sich bei Anschlussflügen mit einer anderen Airline auch bei ihr noch einmal zu informieren. Denn mitunter gelten dabei andere Regeln.
Bislang lag die Empfehlung bei 55x45x25 Zentimeter. Viele Airlines weichen aktuell aber davon ab. Bei Lufthansa und Air Berlin etwa liegt die Vorgabe bei 55x40x23, bei Ryanair bei 55x40x20 und bei Easyjet bei 56x45x25 Zentimeter. Zusätzlich zu einem Kabinenkoffer akzeptieren Lufthansa und Germanwings in der einfachsten Klasse pro Passagier eine Hand- oder Laptoptasche.
Was passiert, wenn mein Handgepäck zu groß ist?
Stellen die Mitarbeiter der Airline fest, dass das Handgepäck die Begrenzungen überschreitet, muss der Passagier das Gepäckstück normalerweise aufgeben. Bei Easyjet werden dafür am Gepäckschalter rund 40 Euro fällig – oder sogar rund 60 Euro, wenn der Passagier direkt mit dem Gepäck zum Boarding Gate geht.
Ryanair berechnet für das Verstauen von übergroßem Gepäck im Frachtraum 50 Euro. Bei Lufthansa kostet das Aufgeben nicht grundsätzlich extra, erklärt ein Sprecher. Hat der Passagier noch kein Gepäck aufgegeben, kann das nun aufzugebene Handgepäck als Freigepäck zählen.
Miami: Mit dem Fahrrad durch South Beach | Reiseratte
Miami: Mit dem Leih Fahrrad durch Miami Beach
Auf dem berühmten Ocean Drive
Fahrradfahren in Miami – geht das denn? Aber klar! Mit dem Fahrrad lässt sich das Szeneviertel South Beach besonders gut erkunden. Wie ein Gitter durchziehen die Fahrwege die Stadt: Fein säuberlich übereinander gelegte Querstraßen, in denen das Leben pulsiert. Überall sind Menschen – trotz der Hitze, trotz der Schwüle, trotz der hohen Luftfeuchtigkeit. Auf den Gehwegen schieben sich die Fußgänger oft dicht aneinander vorbei, auf der Hauptstraße kommen die Autos nur langsam voran. Doch keiner verzieht eine Miene. Ganz im Gegenteil! Wahrscheinlich ist es dem strahlend blauen Himmel zu verdanken, dass gute Laune sich der Stadt bemächtigt hat. Sie artikuliert sich im Lachen und den gestenreichen Unterhaltungen der Passanten genauso wie in der laut aufgedrehten Musik einiger tiefergelegter Wagen, die mit schepperndem Bass gemächlich vorwärts rollen.
Der Strand von South Beach
In South Beach spielt sich das Leben draußen ab, so viel steht fest. Miamis In-Viertel gelangte in den 1980er-Jahren zu Ruhm und Ehre, als die populäre Fernsehserie "Miami Vice" es zum Aushängeschild der Metropole an der Südspitze Floridas machte. Vor ihrer Ausstrahlung war die Gegend als Umschlagplatz für Kokain aus Lateinamerika bekannt, sie hatte mit einer erhöhten Kriminalitätsrate zu kämpfen und viele Häuser standen leer. Inzwischen ist "SoBe" – wie seine Bewohner den Stadtteil liebevoll nennen – ein Touristenmagnet. Lange, weiße Sandstrände und ein Art déco-Distrikt mit rund 800 gut erhaltenen Gebäuden aus den 1930er- und 1940er-Jahren locken jährlich mehr als sieben Millionen Besucher aus aller Welt heran.
DecoBike / CityBike
DecoBikes an der Station
Mit dem Fahrrad lässt sich das Szeneviertel besonders gut erkunden. Seit 2011 stehen an rund 60 Stationen etwa 500 "DecoBikes" zum Ausleihen bereit. Für ein paar Dollar von der Kreditkarte kann es sofort losgehen. Der Fahrtwind kühlt die schweißfeuchte Haut und wenn man sich zwischen den vielen Autos und dem vollen Gehweg hindurch- schlängelt, kommt man schnell voran. So schnell es eben sein muss, denn auf der Collins Avenue verleiten rosa-, lila-, pfirsich- und türkisfarbene Art déco-Gebäude immer wieder zu kurzen Fotopausen. Ihre klangvollen Namen verheißen Fernweh – "Tropics", "Geneva" und "Parisian Hotel" – prangen als große Buchstaben an der Front. Und auch die schrill-bunt bekleideten Bewohner South Beachs sind häufig ein Blickfang. Ganz nach dem Motto "weniger ist mehr" zeigen sich die Herren in kurzen Hosen und Muskelshirt, während Röckchen und Bikinioberteil für Damen die normale Straßenkleidung sind. Sehen und gesehen werden.
Von der geschäftigen Collins Avenue ist es nur noch ein Katzensprung bis zum berühmten Ocean Drive. Die schnurgerade Straße verläuft parallel zum Atlantischen Ozean. Hier reihen sich die pastellfarbenen Hotels im Art déco-Stil aneinander, hier recken sich schlanke Palmen gen Himmel. Schwarze, Weiße und Latinos sitzen schwatzend in Cafés mit Blick zur Straße oder spazieren durch den Lummus Park, einen schmalen, palmenbestandenen Grünstreifen, der sich dicht an den Atlantik schmiegt.
Die Bewohner von "SoBe" sind oft leicht bekleidet
Vor der stadtbekannten "Palace Bar" scharen sich am frühen Abend die Menschen. Die Musik ist laut, jemand singt Karaoke: Donna Summers "On The Radio" schallt durch die Luft. Plötzlich öffnet sich eine Gasse zwischen den Zuschauern und die Sängerin – eine schokoladenbraune Dragqueen im hautengen, silbern glitzernden Bodysuit – überquert auf zentimeterhohen Riemchensandalen die Straße. Neckisch wirft sie das hochtoupierte Haar zurück. Nach einem lasziven Blick in die Runde steigt sie auf die hintere Stoßstange eines parkenden Autos, nur um nach ein paar Takten der Musik mit wogenden Hüften zurück zur Bar zu wallen und dort ihr Lied zu beenden – die Menge tobt. Auch das ist Miami: immer für eine Überraschung zu haben.
Fünfeinhalb Millionen Menschen leben in der gesamten Metropolregion, davon rund 40.000 in South Beach. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung sprechen Spanisch, denn nach der kubanischen Revolution 1959 emigrierten viele der Inselbewohner nach Florida. Sie machen etwa 34 Prozent der Bevölkerung aus. So verwundert es nicht, dass man bei einem abendlichen Spaziergang über die Lincoln Road, eine Fußgängerzone voll angesagter Restaurants, Läden und Kunstgalerien, immer wieder spanische Wortfetzen hört.
Das James Royal Palm
Zur fortgeschrittenen Stunde verwandelt sich die Promenade in eine quirlige Ausgehmeile. Unter weit ausladenden Sonnenschirmen rücken Tische und Menschen eng aneinander. Trotz der großen Auswahl an Bars und Restaurants ist es oft schwer, einen Sitzplatz zu ergattern: Nach Einbruch der Dunkelheit drängt ganz "SoBe" in die belebte Straße. Shisha rauchend und Mojitos schlürfend beäugt man die nächtlichen Spaziergänger, die Filmstars gleich in gewagten Outfits über den Boulevard flanieren. Wer es etwas eleganter mag, sollte die Bar eines der zahlreichen Art déco-Hotels besuchen. Häuser wie das "James Royal Palm" oder das renommierte "Raleigh Hotel" faszinieren nicht nur mit denkmalgeschützten Fassaden, sondern auch mit einem stilgetreuen Interieur. Dort kann man den Tag ganz in Ruhe auf sich einwirken und den Abend mit einem Glas Chardonnay in der Hand ausklingen lassen.
Ab sofort können sich Schüler und junge Berufstätige wieder für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages und des US-Congresses bewerben. Sie erhalten die Möglichkeit, mit einem Stipendium ein Austauschjahr in den USA zu verbringen. „Während des Austauschjahres leben die Stipendiaten in Gastfamilien und lernen den Alltag in einer fremden Kultur hautnah kennen.
Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, die zum Zeitpunkt der Ausreise (Stichtag: 31.7.2016) zwischen 15 und 17 Jahre alt sind und junge Berufstätige, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben und nicht älter als 24 Jahre sind. Die Bewerbung ist noch bis zum 11. September 2015 möglich. Das Stipendium umfasst die Reise- und Programmkosten sowie die notwendigen Versicherungskosten. Weitere Informationen sowie die Bewerbungskarte sind im
Erfahrene Austauschorganisationen führen das Auswahlverfahren durch und bereiten die Ausreise in die USA vor. Die Bundestagsabgeordneten nominieren die Stipendiaten und betreuen sie während des Aufenthalts als Paten.
Im aktuellen Programmjahr ist Tankred Schipanski (CDU) Pate für die Arnstädter Schüler-Stipendiatin Annunziata Kim Schönfeld, die ihr Austauschjahr in Michigan verbringt.