Ocala/Florida – Sie stehen sich drohend in zwei Reihen gegenüber. Plötzlich fliegt die erste Faust, der Start einer Massenschlägerei. Die Hauptdarsteller: Mädchen. Sie prügeln wild aufeinander los, zerren an den Haaren und reißen sich die Klamotten vom Leib. Doch wer sind die Girls?
Video:
Tatort Tankstelle, es ist etwa 2.20 Uhr früh am Morgen des 30. Dezember 2010. Etwa ein Dutzend Mädchen laufen wild gestikulierend herum, fluchen und beschimpfen die jeweils anderen. Es scheint sich um zwei verfeindete Gangs zu handeln. Im Polizeibericht ist später von „acht Haupt-Involvierten“ im Alter von 20 bis 30 Jahren die Rede. Wie aus dem Nichts dann die erste Rechte – ein Volltreffer. Ring frei für die Schlägerinnen in High Heels.
Die Kamera wackelt, schwenkt von rechts nach links. Der Video-Filmer weiß gar nicht, welche Szene er zuerst aufnehmen soll. Die Fäuste fliegen. Die Schlägerei ist in vollem Gange.
Erste Männer erscheinen, versuchen zaghaft, die tobenden Girls auseinanderzubringen. Andere stehen herum und schauen dem Treiben amüsiert zu. Kleidungsstücke fliegen umher, genauso wie Haarteile und Perücken. Ein Eins-gegen-Eins-Kampf zwischen einem fülligen Mädchen im String-Tanga und ihrer Kontrahentin mit der offenen Bluse geht wohl unentschieden aus.
In dem Polizeibericht wird beschrieben, wie die Mädchen sich „mit offenen und geschlossenen Fäusten“ schlagen. „Einige der Involvierten verloren Teile der Kleidung und ihre Brüste, Gesäße und Genitalien kamen zum Vorschein.“
Dann schwenkt die Kamera zu einem weiteren Schauplatz. Mehrere Mädchen schlagen auf eine beinahe komplett Entkleidete ein. Sie wird an den Haaren nach unten gedrückt und kassiert heftige Prügel. Zum Glück kommt schnell jemand zur Hilfe, vertreibt die Angreiferinnen. Etliche Zuschauer haben sich mittlerweile eingefunden – doch niemand ruft die Polizei.
Langsam, aber sicher endet die Schlägerei, immer mehr Schlichter greifen ein. Eine der Gangs scheint sich zurückzuziehen. Ganz zur Freude ihrer Gegnerinnen. Die beginnen spontan, auf dem Parkplatz der Tankstelle zu tanzen. Auch auf einem Auto. Die Party beginnt.
Die Polizei erfährt erst von der Prügelei, als der Clip im Internet auftaucht. Jetzt versucht sie, die Schlägerinnen anhand des Videos auszumachen.
Los Angeles (USA) – Es klang beinahe zu schön, um wahr zu sein: Ein Obdachloser, gebeutelt von jahrelanger Alkohol- und Drogensucht, wird von einem Radiosender entdeckt und steigt zum Medienstar auf. Doch jetzt droht der amerikanische Bilderbuch-Traum für den „Bettler mit der goldenen Stimme“ zu platzen!
In Englisch Videos:
In Deutsch Videos:
Obdachloser mit „Goldener Stimme“
Ted versöhnt sich
mit seiner Mutter
Wunder für Ted Williams
Vom Obdachlosen
zum Radio-Star
Für Ted Williams (53) kam es gleich zweimal ganz dicke: Erst hat ihn die Polizei festgenommen – dann musste er zugeben, dass er erneut dem Alkohol verfallen ist.
WAS IST PASSIERT?
Alles fing am 11. Januar an: Im „Renaissance-Hotel“ in Hollywood geriet Ted Williams in einen heftigen Streit mit seiner Tochter Janey (29) . Wie das amerikanische Klatschmagazin „TMZ“ berichtet, soll es dabei um Geld gegangen sein. Ted und seine Tochter schrien sich derart laut an, dass ein Hotelangestellter die Polizei rief!
Beide wurden von den Beamten in Gewahrsam genommen. Weil aber weder Ted noch Janey Anzeige erstatten wollten, kamen beide wieder auf freien Fuß. Kurz darauf das nächste Desaster: In der TV-Show „Dr. Phil“ mit einem TV-Psychologen gestand Ted Williams, dass er wieder trinkt – und zwar schwer.
RUHM ZU VIEL FÜR DEN OBDACHLOSEN MIT DER GOLDENEN STIMME
Seine Tochter Janey bestätigte laut dem People-Magazin „Entertainment Today“, dass ihr Vater im Hotel eine Flasche Wodka geleert habe – neben weiteren alkoholischen Getränken. „Er trinkt schwer“, sagte die 29-Jährige. Noch in der TV-Sendung, die am Donnerstag ausgestrahlt wurde, hat Ted Williams zugestimmt, eine Therapie zu machen und in die Entzugsklinik zu gehen.
ALLE AUFTRITTE ABGESAGT
Seine Fans werden vorerst auf die goldene Stimme von Ted Williams verzichten müssen. Sein Manager Al Battler bestätigte gegenüber dem Magazin „TooFab“, dass Williams alle Auftritte abgesagt hat. Stattdessen werde er sich professionelle Hilfe suchen. „Alles ist zu viel und zu schnell für ihn und er ist außer Kontrolle geraten. Es ist wichtig, dass er die Hilfe bekommt, die er braucht“, sagte der Manager.
Ted Williams, der 14 Jahre lang auf der Straße gelebt hat, war Anfang Januar durch ein Youtube-Video berühmt geworden – sein trostloses Leben änderte sich von einem Tag auf den anderen. Ein Radiosender war auf seine phantastische Stimme aufmerksam geworden – und gab dem bis dahin zerzausten Bettler einen Job als Moderator. Auch das erfolgreiche Basketball-Team „Cleveland Cavaliers“ wollte ihn als Sprecher.
Tausende Menschen lauschten täglich im Radio seiner Stimme. Damit ist es jetzt erst mal vorbei. Vom „Tellerwäscher zum Millionär“ – ob Ted Williams es wirklich noch so weit bringen wird, hängt vom Erfolg seiner Therapie ab. Der Obdachlose mit der goldenen Stimme hat sich jedenfalls fest vorgenommen, sein Leben in den Griff zu bekommen.
source: BIld
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APIn Zukunft werden Gäste auf Tablet-PCs im Restaurant bestellen
In den USA zeichnet sich ein Trend ab, der demnächst auch nach Europa schwappen könnte: die Menübestellung auf dem iPad ersetzt die gute alte Speisekarte.
Im Steakhouse Chicago Cut herrscht Hochbetrieb und Keith und Peg Bragg sind Stammgäste hier. Mit einem Blick prüfen sie die Weinkarte auf dem iPad, den ihnen der Kellner gebracht hat. Sofort haben sie die Weine für unter 40 Dollar die Flasche im Blick und gehen sie mit einer Fingerbewegung durch. „Man sieht sehr schnell den Preis, kann sich die Geschmacksbeschreibungen durchlesen und wie lange er gelagert hat“, erzählt Keith.
Das gehobene Restaurant am Nordufer des Chicago River hat 40 iPads für die
In New York hat US-Netzbetreiber Verizon gerade ein für sein CDMA-Netz angepasstes iPhone 4 vorgestellt. Das neue CDMA-iPhone kann von Verizon-Bestandskunden ab dem 3. Februar bestellt werden, ab 10. Februar bekommen es dann alle in den Verizon- und Apple-Shops sowie online. Die 16-Gigabyte-Variante kostet 199 US-Dollar mit 24-Monats-Vertrag, für das 32er-Modell zahlt man 299 Dollar. Damit endet die dreijährige iPhone-Exklusivvermarktung von Verizon-Konkurrent AT&T. Mit den USA ist eine der letzten Exklusiv-Bastionen des iPhone gefallen.
Die Antenne, wegen ihrer Empfangsprobleme gerade von CNN zum größten Technik-Reinfall 2010 gewählt, wurde modifiziert. "Wir mussten Änderungen machen, damit es (das iPhone 4) im CDMA-Netz funktioniert - es klappt hervorragend", erklärt Apple-Vorstand Tim Cook, ohne weitere Details zu nennen. Auf den Produktfotos ist aber erkennbar, dass der Metallrahmen, der beim iPhone 4 auch als Antenne fungiert, von einer weiteren Fuge unterbrochen wird. Sie ist auf der linken Seite über dem Stummschalter platziert.
So sieht das neue Verizon-iPhone aus. Einziger sichtbarer Unterschied ist eine weitere Fuge über dem Stummschalter / Foto: Apple
Weitere Unterschiede zum bereits im Handel erhältlichen iPhone 4 gibt es nicht. Bei dieser Vorstellung war aber auch gar nicht das Produkt, sondern die Infrastruktur entscheidend. Im Gegensatz zum chronisch überlasteten A&T-Netz gilt das Netz von Verizon als leistungsfähiger und besser ausgebaut. Der neue iPhone-Anbieter erlaubt seinen Kunden daher auch das Wlan-Tethering mit dem Apple-Handy. Bis zu fünf Endgeräte können drahtlos über die CDMA-Verbindung im Internet unterwegs sein. Update:Intomobile hat erste Hands-on-Fotos veröffentlicht. Darauf kann man erkennen, dass nicht nur eine Antennen-Fuge dazu gekommen ist, sondern dass der Rahmen in neue Segmente unterteilt wurde. Die Änderungen an der Antenne sind also umfassender als gedacht. Auf eine weitere wichtige Veränderung macht die Website ebenfalls aufmerksam: Dem Verizon-iPhone fehlt ein SIM-Slot. Das ist eigentlich keine Überraschung, weil CDMA-Geräte ohne SIM-Karte funken - aber es hätte genauso gut sein können, dass Apple und Verizon ein "World Phone" vorstellen, das im CDMA- und UMTS-Netz funkt. Mit der jetzt gezeigten Konfiguration ist das neue iPhone zu den deutschen und europäischen Netzen nicht kompatibel.
Die neue Hotspot-Funktion. Gut erkennbar ist auch die neue Anordnung der Fugen, die die Antenne segmentieren. / Foto: Intomobile
2. Update:Engadget zeigt eine weitere Änderung. Aufgrund der neuen Fuge sind Stummschalter und Lautstärkewippe etwas nach unten gewandert. Somit werden die bereits im Handel erhältlichen Schutzhüllen nicht passen. Die Hersteller von Zubehör müssen neue Cases anbieten.
Die Bedienelemente sind aufgrund der neuen Fuge nach unten gewandert. / Foto: Engadget
3. Update: Ein paar letzte Neuerungen in kurzen Stichpunkten:
Verizon wird das iPhone auch ohne Vertrag anbieten, der Preis ist aber noch unbekannt
auf der Website des Netzbetreibers wird auch ein weißes iPhone gezeigt. Daneben steht "Farbe: Schwarz oder weiß" - also wird es endlich auch eine weiße Version des iPhone 4 geben!
die iOS-Firmware auf dem Verizon-iPhone trägt Versionsnummer 4.2.5. Kündigt sich hier das nächste iOS-Update mit Wlan-Tethering an?
iPhone 4 bei Verizon: Endlich auch in weiß / Screenshot: iLounge.com
Börsengang geplant Zuckerberg lüftet Finanz-Geheimnis von Facebook
Millionen-Gewinn +++ So profitabel wie Google+++ Neue Milliarden-Investition-Spritze
Facebook ist eine Goldgrube! Und Gründer Mark Zuckerberg (26) gibt nach Jahren der Geheimniskrämerei endlich Einblick in die Milliarden-Gewinne!
Die Fakten: 355 Millionen Dollar verdiente das weltgrößte Online-Netzwerk allein in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres. Der Umsatz soll bei 1,2 Milliarden gelegen haben.
Damit ist Facebook ähnlich profitabel wie der Internet-Gigant Google. 50 Milliarden Dollar ist das gerade mal sechs Jahre alte Unternehmen mittlerweile wert! Das Vermögen von Gründer Mark Zuckerberg dürfte etwa 15 Milliarden Euro betragen.
Dass Facebook viel Geld scheffelt, war gemeinhin bekannt – doch die Ausmaße übertreffen alle Vermutungen. Der „Mann des Jahres“ (Time Magazin) hat sich offensichtlich einen wahren Goldesel herangezüchtet. Kein Wunder also, dass Zuckerberg jetzt mit seinem Baby an die Börse will! Enthüllt haben das Unterlagen der Investmentbank Goldman Sachs.
Die Bank verteilte die geheimen Unterlagen in New York (per Hand!) an interessierte Kunden, die in Facebook investieren wollen.
Die Geschäftsdaten waren sogar so geheim, dass die Kunden vorher eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben mussten. Doch: Die Geschäftszahlen sollen nicht geprüft worden sein und wenig Details darüber bieten, WIE Facebook seinen gigantischen Umsatz erwirtschaftet. Trotzdem werden der US-Großbank die Facebook-Anteile förmlich aus den Händen gerissen!
Goldman Sachs hatte dem Netzwerk eine Investition von 450 Millionen Dollar zugesagt; über einen bis zu 1,5 Milliarden Dollar schweren Fonds sollen zudem die Bank-Kunden ihr Geld anlegen können.
Die Kunden der Investmentbank müssen bis Freitag entscheiden, ob sie investieren wollen. Bis Dienstag müssen sie das Geld überweisen. WARUM WURDE DAS FINANZ-GEHEIMNIS JETZT GELÜFTET? Facebook stand unter Druck!
Laut US-Gesetz müssen auch nicht börsennotierte Firmen ihre Daten veröffentlichen, wenn sie mehr als 500 Investoren haben.
Diese Grenze dürfte Facebook durch den Goldman-Fonds bald überschreiten. Und sobald das Netzwerk an der Börse ist, muss es seine Daten sowieso preisgeben.
Ted Williams (53) war ganz unten, jetzt macht er eine Traumkarriere Obdachloser mit goldener Stimme wird Radio-Moderator
Video:
Columbus (USA) – Seine Haare sind struppig, seine ist Haut zerfurcht, sein ganzes Aussehen ungepflegt. Seine Stimme jedoch klingt unglaublich tief und warm. Es ist die Stimme von Ted Williams (53), einem Obdachlosen aus Ohio, der zum Medienstar wurde. Vom „Tellerwäscher zum Millionär“: Der ewige Mythos der USA – für Ted Williams wurde er wahr!
14 Jahre lang lebte er auf der Straße. Alkohol und Drogen hätten ihn fast umgebracht. Er stahl und bettelte, hatte immer wieder Ärger mit der Polizei, so der US-Online-Dienst „The smoking gun“.
DOCH ANFANG DER WOCHE GESCHIEHT EIN WUNDER! Das Onlineportal der Zeitung „Columbus Dispatch” stellt ein Video ins Netz, in dem Ted Williams seine phantastische Stimme ertönen lässt.
Frierend steht er am Straßenrand und hält ein Schild in die Kamera, auf dem steht: „Ich bin ein ehemaliger Radiomoderator, der eine Durststrecke durchmacht.” Das Video wird der Renner im Web, wird angeblich vier Millionen Mal abgerufen.
Das trostlose Leben von Ted Williams ändert sich von einem Tag auf den anderen. Er bekommt einen Job beim Radiosender „WNCI" und wird Sprecher des Basketball-Teams „Cleveland Cavaliers“.
„Davon hätte ich nicht zu träumen gewagt“, sagt Williams in einer der ersten Sendungen. Die „Cavaliers“ schenken ihm sogar ein Haus, so der US-Sender „MSNBC“.
Heute Nacht flog er nach New York, soll in der „Today Show“ von „NBC“ auftreten.
Riesenproblem beim Abflug: Williams hatte keinen Ausweis, durfte aber dann doch fliegen. In New York trifft er auch seine 92-jährige Mutter, die er jahrzehntelang nicht gesehen hat.
Tausende Menschen lauschen nun täglich der goldenen Stimme von Ted Williams. Alkohol- und Drogenprobleme habe er schon seit zwei Jahren nicht mehr, sagte er der „New York Post“. Fotos zeigen ihn als schicken Moderator. Seine Haare sind gestylt, nichts erinnert mehr an sein Penner-Dasein, dass erst vor wenigen Tagen endete.
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Eine 2000-Seelen-Gemeinde inmitten der USA sorgt derzeit bei YouTube mit lasziven Dirndl-Tänzerinnen für Furore. Nicht der erste PR-Coup des pseudo-bajuvarischen Örtchens. Schon seit einem halben Jahrhundert verkaufen die Leavenworther mit wirtschaftlichem Kalkül eine alpenländische Illusion.
source: focus
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Mark Zuckerberg„Time“ wählt Facebook-Chef zur Person des Jahres
Der Gründer des sozialen Netzwerkes Facebook, Mark Zuckerberg, ist vom US-Magazin „Time“ zur Person des Jahres 2010 gewählt worden. Als Person des Jahres werden Menschen ausgewählt, die die Ereignisse in einem bestimmten Jahr am meisten beeinflussten.
dpaArnold Schwarzenegger tritt von der politischen Bühne ab – mit schlechten Noten für seine Arbeit.
Nach sieben Jahren als Gouverneur von Kalifornien verabschiedet sich Arnold Schwarzenegger in den Ruhestand. Das Zepter trägt nun der Demokrat Brown. Um das Erbe ist er nur bedingt zu beneiden.
Arnold Schwarzenegger verlässt die politische Bühne von Sacramento. Nach Ende seiner Amtszeit als Regierungschef im US-Staat Kalifornien übergibt der 63-Jährige heute dem Demokraten Jerry Brown das Zepter. Wohin es den Ex-Bodybuilder und Schauspieler nun zieht, darüber laufen Spekulationen. „Ich habe keinen Plan“, sagte Schwarzenegger bei einer privaten Abschiedsparty vor Anhängern und Mitarbeitern im November.
nycgo.comDie Skyline von Manhattan fasziniert jeden
New York besteht längst nicht nur aus der 5th Avenue und Times Square. In den Stadtteilen Brooklyn, Queens, Staten Island und Bronx erleben Besucher oft noch ein authentischeres Leben als in Manhattan.
New York ist keine Stadt, sondern ein Universum mit fünf Planeten. Im Zentrum strahlt, der Sonne gleich, Manhattan. Das allerdings gilt inzwischen als überlaufen und zu kommerziell. Doch daneben existieren vier große Stadtteile, die mindestens genauso faszinierende Welten darstellen. Queens, Staten Island, Brooklyn und die Bronx werden von Touristen oft übersehen, dabei machen sie nicht nur auf der Karte den Großteil der Metropole aus: In ihnen spielt sich das wahre New Yorker Leben ab.
th/dapd
Queens: Ethnische Vielfalt und Kultur
Dass man Queens inzwischen auch in Deutschland kennt, ist hauptsächlich der Fernsehserie „King of Queens“ zu verdanken. Oft als etwas langweilig belächelt, bietet Queens viel mehr als nur günstigen Wohnraum in einer absurd teuren Stadt. Fast die Hälfte der Einwohner hat einen Migrationshintergrund und jede ethnische Gruppe hat diesem Stadtteil ihren Stempel aufgedrückt. Wer hier wohnt, identifiziert sich vor allem mit seiner direkten Nachbarschaft: Griechen mit Astoria, Iren mit Woodside, Italiener mit Ozone Park, Juden mit Rego Park. Nirgendwo sonst in New York leben mehr Asiaten und insgesamt werden 138 Sprachen gesprochen.
Im Flushing Meadows Park finden nicht nur die US Open statt, sondern auch erstklassige Baseballspiele der New York Mets. Das P.S. 1 Contemporary Art Center gilt als wegweisend für die moderne Kunst, krönt aber lediglich ein beeindruckendes Sammelsurium an Kunsteinrichtungen in Queens, vom Noguchi Museum für japanische Skulpturen bis zum Jamaica Performing Arts Center. Im Süden, direkt neben den John F. Kennedy Flughafen, teilt sich Queens mit Brooklyn das Jamaica Bay Wildlife Refuge, ein Naturschutz- und Erholungsgebiet so groß wie der Berliner Bezirk Mitte.
th/dapd
Bronx: Vom Armenhaus zum Trendviertel
Kein Stadtteil New Yorks ist so widersprüchlich wie die Bronx. Mitten in der Süd-Bronx, dem Armenhaus der Stadt, hat der reichste Sportclub der Welt sein Zuhause: die New York Yankees. Von ihrem legendären Baseballstadion aus, das inzwischen durch einen Neubau ersetzt wurde, sah man einst in der Nachbarschaft ganze Wohnblocks brennen; Gangs kontrollierten die Straßen. Doch in diesem Chaos entstand auch große Kultur. Hip-Hop hat hier seinen Ursprung; viele Graffitis an Hauswänden und Metrozügen genießen längst Kultstatus. In der Gegend rund um die Straßenkreuzung „The Hub“ gibt es unzählige kleine und große Geschäfte, in den Plattenläden entdeckt man heute Künstler, die der Rest der Welt erst Jahre später kennenlernen wird.
Die Bronx ist grün, besteht zu gut einem Viertel aus Parkanlagen. Allein der Pelham Bay Park ist dreimal größer als der berühmte Central Park. Wer von hier über die Brücke nach City Island fährt, erlebt einen echten Kulturschock: Zwischen unzähligen Fischrestaurants lebt es sich wie in einem Küstendorf in Neuengland. Vom Leben der großen jüdischen, deutschen und polnischen Gemeinden der Bronx findet man nur noch wenige Spuren. Die Arthur Avenue aber ist mit ihren vielen Pizza- und Pasta-Restaurants bis heute eine Bastion italo-amerikanischer Gastlichkeit. Viele New Yorker halten diese Gegend für authentischer als „Little Italy“ in Manhattan.
th/dapd
Brooklyn: Die Stadt in der Stadt
Mit 2,5 Millionen Einwohnern ist Brooklyn der bevölkerungsreichste Stadtteil New Yorks. Wie im benachbarten Queens kommt hier buchstäblich die ganze Welt zusammen. Die Nachbarschaft von Brighton Beach zum Beispiel ist bekannt als „Little Odessa“, dank der vielen russischen und ukrainischen Einwanderer. „Little Poland“ findet man in Greenpoint, „Chinatown“ in Sunset Park. Der Film „Saturday Night Fever“, eine Hommage an Italo-Amerikaner in New York, entstand in Bay Ridge. Auch Regisseur Spike Lee drehte viele seiner Filme vor allem im afro-amerikanischen Bedford-Stuyvesant.
Neben festen Anlaufpunkten wie dem Botanischen Garten (besonders zur Kirschblüte), dem Brooklyn Children´s Museum (das erste Kindermuseum der Welt) oder dem Weeksville Heritage Center zur Anti-Sklaverei-Bewegung sollte man Brooklyn vor allem zu Fuß entdecken. Beim sogenannten „Walking Seminar“ kann man mit studierten Stadtführern in die Geschichte des historischen Brooklyn Heights eintauchen, in afro-amerikanische und karibische Kulturen oder in die multikulturelle Restaurantlandschaft. Im Süden Brooklyns findet man den Ursprung der modernen Freizeitindustrie: Coney Island. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es hier eine Vielzahl von Vergnügungsparks. Zuletzt wurde Anfang 2010 der legendäre Luna Park neu eröffnet. Der „Cyclone“, eine der ältesten Holzachterbahnen Amerikas, ist mit kurzer Pause seit 1927 in Betrieb.
th/dapd
Staten Island: New York wie anno dazumal
Die Einwohner von Staten Island im Südwesten New Yorks hätten sich 1993 nach einer Volksabstimmung fast vom Big Apple losgesagt − was für New York ein herber Verlust gewesen wäre. Schließlich ist der auf einer Insel gelegene bevölkerungsärmste Stadtteil der Metropole reich an Attraktionen, vor allem für Fans amerikanischer Geschichte. In Old Town finden sich Reste der ersten ständigen Kolonie der Niederländer. Wer erahnen möchte, wie das Leben zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert ausgesehen hat, sollte in Historic Richmond Town vorbeischauen, wo 30 Originalhäuser aus 300 Jahren erhalten sind. Laiendarsteller führen in authentischer Kleidung altes Handwerk vor und vermitteln einen Eindruck vom Leben in New York, bevor es Häuserschluchten und Coffee-to-go gab. Auf jeden Fall sollte man auf Staten Island eine Führung durch die alte Küstenfestung Fort Wadsworth machen, von wo aus von 1663 bis 1994 die Stadt bewacht wurden; erst mit Musketen, dann mit Kanonen, zuletzt mit Boden-Luft-Raketen. Die friedlichere Seite kann man im Kajak erleben, mit dem man auf einem der vielen Flüsse quer durch Staten Island paddeln kann.
Wer seinen New-York-Besuch doch nicht ganz ohne einen Abstecher nach Manhattan beenden möchte, sollte das mit der Staten Island Fähre tun. Die kostet nichts und in den 25 Minuten, die das Schiff nach Manhattan benötigt, hat man den wohl spektakulärsten Blick auf die New Yorker Skyline überhaupt.
(rf) Hunderttausende verfolgen ihn am Times Square – den Ball Drop in New York City als jährliches Spektakel der Superlative. Denn das neue Jahr beginnt nicht bevor die berühmte Silvester-Kugel an der Fahnenstange herabgesunken ist und damit den 1. Januar einläutet. Mit einer Größe von über dreieinhalb Metern und einem Gewicht von mehr als fünf Tonnen ist die Kugel am Times Square an sich schon eine Sehenswürdigkeit. Durch die integrierte Technik kann die Figur zusätzlich eine Palette von mehr als 16 Millionen dynamischen Farben kreieren, über 2.500 Waterford-Kristalle bringen den nötigen Glamour in die aufregendste Nacht des Jahres.
Neben der Hauptattraktion bietet New York City zahlreiche Events in den fünf Stadtbezirken. So lädt die New Year’s Eve Wishing Wall alle Besucher ein, ihre persönlichen Wünsche für das Jahr 2011 auf Papier festzuhalten. Direkt am Times Square Information Center füllt sich die Wand jedes Jahr rasant mit Hoffnungen aus aller Welt. Für alle, die nicht die Möglichkeit haben, die Wand zu besuchen, gibt es die Möglichkeit seine Wünsche online auf www.timessquarenyc.org zu äußern.
Der Emerald Nuts Midnight Run bietet Sportfans die Möglichkeit, das neue Jahr im Laufschritt zu begrüßen. Das Rennen mit einer Strecke von sechseinhalb Kilometern führt mitten durch den Central Park. Zuvor bringen Feuerwerk- und Lasershows sowie eine Kostümparade im Central Park Bandshell die nötige Feierlaune. Weitere Informationen unter www.nyrr.org.
Bereits um 20 Uhr erklingen in der Avery Fisher Hall am 31. Dezember die ersten Akkorde der New Yorker Philharmoniker. Alan Gilbert wird unter anderem Tschaikowskys Nussknacker dirigieren, bei der Polonaise von Eugene Onegin und in dem Piano Concerto No. 1 wird Starpianist Lang Lang Soli zum Besten geben. Tickets für das Konzert können auf www.nyphil.org erworben werden.
Und auch zu Wasser können Besucher News Yorks das neue Jahr begrüßen. Circle Line Sightseeing Cruises ist Gastgeber für eine Fahrt entlang der erleuchteten Skyline der Stadt. Der Ausflug dauert von 22 bis 1 Uhr und kostet umgerechnet etwa 103 Euro. Ein DJ, eine Bar und mitternächtlicher Champagner sorgen für die perfekte Silvesterstimmung. Informationen und Tickets unter www.circleline42.com.
Playboy-Gründer hat sich mit mit 24-jährigem Playmate verlobt Hugh Hefner (84): Ist die Bunny-Jagd jetzt zu Ende?
Crystal Harris soll Ehefrau Nummer 3 werden
Hugh Hefner
Hugh Hefner und Crystal Harris in Los Angeles
Über seine Twitter-Seite ließ Hefner am Sonntag verlauten, dass seine Freundin Crystal in Tränen ausgebrochen sei, als er ihr den Verlobungsring überreicht habe. „Dies ist das fröhlichste Weihnachtswochenende in meiner Erinnerung“, schrieb Hefner. Und weiter: „Der Ring, den ich Crystal geschenkt habe, ist ein Verlobungsring. Ich wollte kein Geheimnis daraus machen. Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten.“ Die Hochzeit mit der 24-Jährigen wird, wenn sie denn wirklich stattfindet, für Hefner die dritte sein. Erst im vergangenen Jahr ließ er sich von Kimberly Conrad (48,), einem berühmten 80er-Jahre-Playmate scheiden .Sie war von 1989 bis März 2010 mit Hefner verheiratet. Seine erste Ehe führte er mit Mildred Williams (von 1949–1959).