11 DINGE, DIE MAN VOR DEM ERSTEN NEW-YORK-TRIP WISSEN SOLLTE
Gerade wer sich als Reiseziel eine Metropole ausgesucht hat, in der er vorher noch nie war, läuft Gefahr, vor Ort schnell überfordert zu sein. Und damit sind nicht nur die oft unzähligen Attraktionen gemeint, sondern auch die Gepflogenheiten im Alltag, die Höhe des Trinkgelds, technische Standards, Preise vor Ort usw. TRAVELBOOK verrät nützliches Wissen für New-York-Anfänger.
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Bunt, laut, trubelig: der Times Square in New York. Wer zum ersten Mal in der US-Ostküsten-Metropole unterwegs ist, sollte einige Dinge wissen. Welche, verraten wir unten.
1. Gehen Sie bei Rot über die Ampel! Für Fußgänger gilt in New York beim Überqueren der Straßen eigentlich nur diese Regel: Wenn kein Auto kommt, dann gehen Sie schnell rüber. Ob die Ampel dabei auf Rot oder Grün steht, ist zweitrangig. Lassen Sie sich auch nicht davon beeindrucken, wenn Polizisten in der Nähe sind, die interessiert es gar nicht, ob jemand bei Rot über die Straße geht. Zumal es praktisch jeder New Yorker tut. Wahrscheinlich werden Sie selbst miterleben, wie ein NYPD-Beamter die rote Ampel ignoriert. Vorsicht ist natürlich trotzdem geboten, nicht nur auf den etwas schmaleren Nebenstraßen, sondern vor allem auf den breiten Avenues. Dort ist aber meist ohnehin derart viel Verkehr, dass man an der Ampel doch lieber auf das Grün wartet.
Bei Rot stehen bleiben? Nicht in New York – es sei denn, es kommt wirklich ein Auto
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2. Schleichen Sie nicht und stehen Sie nicht im Weg! New Yorker wollen keine Zeit verlieren, das zeigt sich nicht nur darin, dass sie rote Ampeln ignorieren, sondern auch an ihrem flotten Schritt. Selbst im Freizeit-Modus wird eine Schrittgeschwindigkeit an den Tag gelegt, die in Berlin als Sprint durchgehen würde. Entsprechend ungeduldig sind New Yorker auch, wenn jemand an Supermarkt-Kassen, Subway-Ticketautomaten oder beim Bestellen eines Sandwiches nicht in die Pötte kommt. Für Touristen gilt dementsprechend: Achten Sie darauf, dass Sie die New Yorker nicht aufhalten – und halten Sie etwa in der Subway das Ticket schon parat, wenn Sie sich in Richtung des Drehkreuzes begeben.
3. Vor 10 Uhr geht fast gar nichts Eigentlich, so würde man vermuten, schläft eine Stadt wie New York nicht, entsprechend früh müsste es also allerorts auch losgehen. Doch die meisten Geschäfte – und auch viele Büros – starten erst um 10 Uhr in den Tag. Das liegt unter anderem auch daran, dass es abends oft sehr lange geht, Arbeitstage bis 21 Uhr oder länger sind nichts Ungewöhnliches. Wer den Big Apple also verhältnismäßig unhektisch entdecken will, nutzt die Zeit zwischen 7 und 9 für einen Spaziergang, etwa auf der High Line, einer ehemaligem Hochbahntrasse, die zum Park umfunktioniert wurde.
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4. New York ist eine Fahrrad-Stadt Wer noch niemals in New York war, vermutet wahrscheinlich gar nicht, dass man die Metropole prima mit dem Rad erkunden kann. In den vergangenen Jahren sind in der Stadt Hunderte Kilometer Radwege entstanden, und 2013 ging mit Citi Bike ein Fahrradverleihsystem an den Start, das Pendant zu Call a Bike in Deutschland. In Manhattan, dem Herzen New Yorks, ist das Fahrrad eine gute, preiswerte und zuweilen auch schnellere Alternative zu Subway, Auto oder Taxi. Vorteil, gerade für Urlauber: Man sieht viel mehr von der Stadt. Ein Tagespass für Citi Bike kostet 9,95 Dollar, der Wochenpass 25 Dollar. Rund 400 Stationen sind über das Stadtgebiet verteilt. Hier eine Übersicht, wo man Fahrräder leihen bzw. wieder abgeben kann.
An Stationen wie diesen kann man sich eines der vielen Citi Bikes leihen
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5. Hier zahlt man (fast) alles mit Kreditkarte Ein Espresso für 3 Dollar? Eine Flasche Wasser für 1,49 Dollar? Ein Bier in der Kneipe für 7 Dollar? In New York gibt es – wie auch in anderen US-Metropolen – fast nichts, was man nicht mit der Kreditkarte zahlen kann. Was in Deutschland in Supermärkten fast noch die Ausnahme ist, ist im Big Apple die Regel. Je nach Art des Einkaufs und bei niedrigen Summen wird die Kreditkarte oft nur durchgezogen, die Eingabe einer PIN oder eine Unterschrift entfällt. Natürlich verliert man als Urlauber so schnell den Überblick. Aber manchmal ist es dann doch sehr praktisch, wenn man nur die Karte zücken und nicht Kleingeld abzählen muss. Auch Trinkgeld wird auf diese Weise gezahlt: Dafür einfach das Feld „Tip“ mit dem entsprechenden Betrag ausfüllen.
6. Gesundes Essen ist (sehr) teuer! Sicher mag der ein oder andere jetzt einwenden, gesundes Essen sei auch hierzulande teuer. Das stimmt! Aber in New York – ohnehin nicht die günstige Stadt – trifft das ganz besonders zu, zumal schon ungesundes Essen nicht gerade günstig ist. Ein frischer Saft kann da schon mal 10 Dollar und mehr kosten. Normale Supermärkte sucht man manchmal – von Minimärkten abgesehen – vergeblich, dafür ist die Wahrscheinlichkeit, einen Health-Food-Laden oder -Restaurant zu finden, recht hoch.
Viele New Yorker lieben es gesund. Entsprechend viele solcher Health-Food-Läden gibt es.
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Wer es weniger gesund mag, wird sich aber auch an einem Stück Pizza – überall gibt es günstige und sehr leckere Slices zu kaufen – oder einem gewöhnlichen Bagel mit Cream Cheese erfreuen können, zum Beispiel hier: Bagels on the Square, 7 Carmine St, West Village. Probieren Sie dort auch die anderen Bagel-Variationen!
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7. Privatwohnung oder -zimmer statt Hotel Was für das Essen gilt, trifft auch auf Unterkünfte zu. Schon ein mittelmäßiges Hotel kann das Reisebudget allzu sehr strapazieren, deshalb: Buchen Sie sich auf den einschlägig bekannten Seiten eine Ferienwohnung. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man meist viel günstiger wegkommt, sondern der Vermieter Ihnen bei der Übergabe nebst Schlüssel noch viele gute Tipps für die Umgebung mitgibt – in einer riesigen Stadt wie New York ist das durchaus Gold wert.
8. Die nettesten Viertel Manhattans Auch wenn Brooklyn für viele reizvoll klingt – was es natürlich auch ist –, sollte man sich beim ersten New-York-Besuch bei der Wahl des Viertels auf Manhattan beschränken. Von hier aus kommt man tagsüber wesentlich schneller, teilweise zu Fuß, zu den berühmten Sehenswürdigkeiten. Empfehlenswerte Viertel sind unter anderem die Lower East Side, East oder West Village, Greenwich Village, Chelsea oder SoHo. In der Lower East Side findet man unter anderem Tapas-Bars wie das Vandal:
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9. In New York gibt's kostenloses WLAN an jeder Ecke Sparen Sie sich etwaige Gebühren für Daten-Roaming. Was in Deutschland leider noch immer die Seltenheit ist bzw. manchmal sehr umständlich, ist in den USA die Regel: sich spontan und relativ einfach kostenlos irgendwo in ein WLAN einloggen. In New York ist das buchstäblich an jeder Ecke möglich. Manchmal handelt es sich um ohnehin öffentliche WLAN-Netzwerke oder aber um solche, die von Cafés wie Starbucks, Restaurants, Shops oder Ähnlichem angeboten werden. Das Verbinden erfordert im einfachsten Fall meist nur ein Akzeptieren der Nutzungsbedingungen oder zuweilen die Eingabe einer Email-Adresse. Am besten, man legt sich vor der Reise eigens einen Email-Account zu. So verhindert man, dass die Haupt-Adresse womöglich für Werbezwecke verwendet wird.
10. Überlegen Sie sich genau, ob und wie Sie die Subway nutzen Wer mit der Subway an sein Ziel möchte, sollte genau planen, ob oder wie oft er umsteigen muss. Ist man mit einem Einzelticket unterwegs (2,75 Dollar), kann schnell ein weiteres fällig werden. Erst recht, wenn man versehentlich in einen Expresszug gestiegen ist und die Subway in der eigentlichen Station, wo man raus wollte, gar nicht hält.
Eingang zur Bleecker St Station
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11. Planen Sie genug Zeit für die Rückfahrt zum Airport ein Zwar wird dies jedem Reisenden empfohlen, doch in New York sollte man diesen immer wieder vorgebrachten Hinweis wirklich beherzigen, vor allem, wenn man vom Flughafen JFK zurückfliegt und mit Mietauto oder Taxi unterwegs ist. Je nach Verkehrslage kann die Fahrtdauer schon mal 2 Stunden betragen. Auf die Zeitangaben von Google Maps, Apple Karten und andere Dienste ist oft kein Verlass, da Unfälle plötzlich den ohnehin zäh fließenden Verkehr zusätzlich behindern können. Hinzu kommt, dass die Strecke von Manhattan in Richtung JFK auch die Route ist, um nach Long Island zu kommen, was an manchen Tagen für noch mehr Stau sorgt. Darum: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, nimmt Subway und Zug. Am Airport selbst sollte man bestenfalls zwei Stunden vorher sein, da der Security-Check sehr genau vonstatten geht und bisweilen etwas länger dauern kann, als man es hierzulande gewohnt ist.
In New York öffnet der teuerste Bahnhof der Welt STAR-ARCHITEKT VERBAUT FAST 4 MILLIARDEN DOLLAR
Nahe dem Ort der Anschläge vom 11. September 2001 ist in New York der teuerste Bahnhof der Welt eröffnet worden.
Das Gebäude steht neben den einstigen Zwillingstürmen des World Trade Centers und wurde von dem spanischen Star-Architekten Santiago Calatrava erbaut. Die Baukosten summierten sich am Ende auf 3,85 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 3,5 Milliarden Euro) – knapp zwei Milliarden Dollar mehr als ursprünglich geplant.
Calatrava verteidigte bei der Eröffnung sein umstrittenes Werk: „Das ist ein Geschenk für alle New Yorker”, sagte er. „Ich hoffe, sie werden es so begeistert annehmen, wie wir es tun, und die Botschaft der Liebe an sie verstehen”.
Der unterirdische Bahnhof mit seiner elliptischen Halle, die sich nach außen wie Vogelflügel öffnet, hatte eine große Kontroverse in den USA ausgelöst.
Nicht nur der spektakuläre und gewagte Entwurf, sondern auch die hohen Kosten und der um sieben Jahre verzögerte Zeitplan sorgten für Polemik.
Zudem wurde nur ein Teil des Gebäudes eröffnet; das geplante riesige Einkaufszentrum folgt voraussichtlich erst im August. Der Bahnhof soll täglich mehr als 200 000 Pendler aufnehmen und damit der drittgrößte Verkehrsknotenpunkt von New York werden.
Angesichts der Kontroversen um den Bahnhof namens „Oculus“ wollte die Transportbehörde Port Authority als Projektleiterin die Teileröffnung so unauffällig wie möglich gestalten. Doch sie hatte nicht mit Calatravas’ Enthusiasmus gerechnet.
Mit großen Schritten durchmaß der 64-jährige Star-Architekt die 111 Meter lange und 49 Meter hohe Halle aus Glas und weißen Stahlgerippen, schüttelte Besuchern die Hände und ließ sich immer wieder für Selfies mit ihnen ablichten.
Er hoffe, dass sein „Oculus“ eines Tages in der „Tradition der großen öffentlichen Gebäude” seinen Platz finden werde, wie bereits die beiden Bahnhöfe „Grand Central“ und „Penn Station“, sagte Calatrava und fügte hinzu, das Gebäude solle zum „Werkzeug der Erneuerung” von Manhattans unterer Spitze werden.
Mit seinem Charme und seiner guten Laune gelang es Calatrava, der als Nebensache behandelten Teileröffnung einen festlichen Anstrich zu geben.
„Beeindruckt” von der lichtdurchfluteten Halle zeigte sich unter anderem die Besucherin Rozana, die jeden Tag zwischen New Jersey und New York pendelt. Nach jahrelangem Streit über die Bauverzögerungen findet sie nun, dass „Geduld eine Tugend” und das in Beton gegossene Ergebnis „großartig” ist.
Auch die Bauarbeiter zeigen sich mit dem Ergebnis ihrer Arbeit zufrieden.
Einer von ihnen sagte, er und seine Kollegen fühlten sich wie nach einer „erfolgreichen Mission”. Er habe schon vor den Anschlägen vom 11. September für die Port Authority gearbeitet und sei 2007 auf die Baustelle für „Oculus“ gekommen, berichtet der Mittvierziger. Umso mehr freue es ihn, das Projekt vollendet zu sehen.
Am 11. September 2001 hatten Anhänger des Terrornetzwerks al-Qaida Passagierflugzeuge entführt und in das World Trade Center in New York gesteuert. Dabei kamen dort rund 3000 Menschen ums Leben. Um die Gedenkstätte für die zerstörten Zwillingstürme entstand das neue World Trade Center. Der imposanteste Büroturm des Komplexes, das „One World Trade Center“ – ursprünglich „Freedom Tower” (Freiheitsturm) – ist mit 541 Metern das höchste Gebäude der USA.
THOMAS GOTTSCHALK EXKLUSIV ÜBER DONALD TRUMP: Wetten, dass …
Der
berühmte Super Tuesday wurde für viele, die an Amerika glauben, mich
eingeschlossen, zum Super-Doomsday. Trump siegte in Alabama, Arkansas,
Georgia, Massachusetts, Tennessee, Virginia und Vermont.
Die
amerikanische Politik wurde Opfer ihrer Unfähigkeit, die US-Bürger noch
irgendwie zu erreichen. Dafür erhielt das politische Establishment
jetzt vom
Wahlvolk die Höchststrafe: Donald Trump. Dem
verwirrten Immobilien-Tycoon ist die Kandidatur für die amerikanische
Präsidentschaft kaum noch zu nehmen. Das Einzige, was ich ihm nachsehe,
ist seine Frisur. Denn ich weiß, welches Desaster man mit einem Fön
anrichten kann.
Alles
andere an diesem Mann ist unverzeihlich: Sein Maulheldentum,
sein
unseriöser Aufstieg zum Protz-Milliardär (viele bezweifeln allerdings
den finanziellen Status, den er sich selbst gibt). Und vor allem seine
politischen Visionen. Sein Mantra ist es, Amerika wieder
„great“ zu machen. Als hätte man die Weltherrschaft leichtfertig
verspielt und es bräuchte nur einen Hau-drauf wie ihn, um sie
zurückzuerobern.
„The Land Of The Free And The Home Of
The Brave“
(Land der Freien und Heimat der Tapferen) – dieser Anspruch
aus der amerikanischen Nationalhymne scheint ihm in akuter Gefahr.
Trump
verspricht, das angekratzte Selbstbewusstsein der Nation
aufzupolieren.
Wie ihm das gelingen soll, bleibt weitgehend sein Geheimnis. Im
Moment reicht es wohl, die chinesischen Investoren, die mexikanischen
Einwanderer und die islamistische Bedrohung zu einem Giftcocktail zu
verrühren, um den schlichten politischen Gemütern gehörig Angst
einzujagen. Leider gibt es in den USA davon mehr, als für das Land
gesund ist.
Der abwägende und zögerliche Intellektuelle
Obama hat beim Großteil
der Amerikaner nie richtig punkten können. Seine
überfällige
Gesundheitsreform wird von vielen als sozialistischer
Eingriff in die
Privatsphäre wahrgenommen. Klar, dass Trump sie wieder plattmachen will.
So
langsam scheint aber zumindest ein Teil der Amerikaner zu begreifen,
dass die Marke „Trump“ weniger für Erfolg und Seriosität steht, als für
windige Geschäftemacherei und nicht gehaltene Versprechen. Donalds
Urahn stammt aus der Pfalz und hieß bei seiner Einwanderung noch
„Drumpf“. Ob das als Abschreckung reicht, bleibt allerdings zu
bezweifeln. Da fällt es den Amerikanern wahrscheinlich und hoffentlich
leichter, sich damit abzufinden, dass die Alternative zu Trump, wenn
schon nicht aus dem Washingtoner Klüngel, so doch wenigstens aus
amerikanischem Politadel kommt.
Hillary Clinton würde als
„First Man“ den immer noch beliebten und geläuterten Bill Clinton mit
ins Weiße Haus bringen. Trump hat mit Melania ein US-Model slowenischer
Herkunft im Schlepptau, die das Oval Office nach dem Vorbild ihrer
privaten Residenz erst mal vergolden wird, um es dann mit Versace-Möbeln
vollzustellen. God bless America! *Gottschalk lebt seit 25Jahren mit seiner Familie in Malibu (Kalifornien) from zeitungspiraten.net
Die USA haben Anfang dieses Jahres ihre Einreisebestimmungen verschärft. Eine visumfreie Einreise ist seitdem für Geschäftsreisende auch aus Deutschland in bestimmten Fällen nicht mehr möglich. Die neue Regelung hat unter niedersächsischen Unternehmen bereits für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Bei der IHK Hannover häufen sich derzeit die Anfragen zur Planung von USA-Reisen.
Betroffen von der US-amerikanischen Gesetzesänderung sind Unternehmensvertreter und Privatpersonen, die in den letzten fünf Jahren (ab 1. März 2011) den Iran, Irak, Syrien oder den Sudan bereist haben. Eine visumfreie Einreise in die USA im Rahmen des Visa Waiver Programms (VWP) ist für diesen Personenkreis nicht mehr möglich. Seit Jahresbeginn müssen die Betroffenen ein B-Visum bei der Einreise in die USA vorlegen. Bei Verschweigen oder falschen Aussagen über Reisen in die vier Länder bei der US-Customs and Border Protection droht strafrechtliche Verfolgung.
„Aufgrund der wachsenden Geschäftskontakte der niedersächsischen Wirtschaft insbesondere in den Iran sind bereits viele Unternehmen von der neuen Rechtslage in den USA direkt betroffen“, sagt Tilman Brunner, Leiter International bei der IHK Hannover.
Betroffene USA-Reisende sollten ihre Reisen unbedingt langfristiger vorbereiten. Geschäftsreisende können das „B-Visa/Business Conference“ online unter https://ceac.state.gov/genniv beim US-Konsulat in Frankfurt, München oder Berlin beantragen. Die Antragsgebühr beträgt 160 US-Dollar. Die Antragsteller müssen danach einen Termin beim US-Konsulat vereinbaren, hier sind Wartezeiten einzukalkulieren. Für den Termin beim Konsulat sollte ein Schreiben des Arbeitgebers mitgebracht werden, mit dem dokumentiert wird, dass die Einreise in die USA geschäftlichen Zwecken dient.
Unternehmen können sich bei Fragen zu den neuen Einreiseregelungen auch an die IHK Hannover, Beate Rausch, Tel.: 0511-3107-431 wenden.
Nur mit der Green Card können Sie problemlos einreisen: USRegierung.de
Die Geissens treffen Jorge González, der ihnen seine Heimat zeigen will.
Zusammen geht es dorthin, wo DAS Exportgut Nummer 1 hergestellt wird:
die Zigarre!
Strengere Regeln auch für Deutsche: USA verschärfen Visumpflicht
Politik USA
Für das "Visa Waiver"-Programm gibt es nun neue Vorschriften.(Foto: picture-alliance/ dpa)
Freitag, 22. Januar 2016
Strengere Regeln auch für DeutscheUSA verschärfen Visumpflicht
Die US-Regierung setzt das geplante "Visa-Waiver"-Programm um. Das heißt: Wer sich im Iran oder Syrien aufgehalten hat, braucht künftig ein Visum für die USA. Für bestimmte Berufsgruppen gelten Ausnahmen. Dennoch gibt es Kritik von den Republikanern.
In den USA gelten fortan die nach den Pariser Anschlägen verschärften Regeln für die visumfreie Einreise. Ab sofort können Reisende aus Deutschland und einer Reihe anderer Staaten nicht mehr ohne Visum in die USA gelangen, wenn sie sich seit 2011 in Syrien, dem Irak, Iran oder dem Sudan aufgehalten haben oder die doppelte Staatsbürgerschaft dieser Länder besitzen.
Das Heimatschutzministerium in Washington setzte die neuen Vorschriften zum "Visa Waiver"-Programm um, die vergangenen Monat vom US-Kongress verabschiedet worden waren. Eigentlich ermöglicht das Programm Bürgern aus 38 Partnerländern einen 90-tägigen visumfreien US-Aufenthalt. Zu den Teilnehmern gehören 23 EU-Staaten sowie Länder mit engen Beziehungen zu den USA.
Nach den islamistischen Anschlägen von Paris mit 130 Toten im November waren in den Vereinigten Staaten allerdings Forderungen nach schärferen Einreisekontrollenlaut geworden. Mehrere Attentäter hatten sich bei der IS-Miliz in Syrien und im Irak aufgehalten. Da sie die französische oder belgische Staatsbürgerschaft besaßen, hätten sie ohne Visum in die USA fliegen dürfen.
20 Millionen Menschen nutzen "Visa Waiver"
Nun können die von den schärferen Regeln betroffenen Reisenden aus den "Visa Waiver"-Staaten nicht mehr mit einer elektronischen Einreiseerlaubnis (Esta) in die USA gelangen. Vertreter aus der Europäischen Union hatten die strengeren Vorschrift als unverhältnismäßig und unfair kritisiert. Jedes Jahr kommen fast 20 Millionen Menschen über das "Visa Waiver"-Programm in die USA, darunter 13 Millionen Europäer.
Ausgenommen von der Visumpflicht sind Soldaten ausländischer Streitkräfte, die gemeinsam mit der US-Armee im Irak im Einsatz waren. Das Heimatschutzministerium ermöglichte bei der Umsetzung des Gesetzes auch Ausnahmen für Geschäftsleute, Entwicklungshelfer, Regierungsmitarbeiter und Journalisten, die aber im Einzelfall geprüft werden müssen.
Der republikanische Abgeordnete Michael McCaul, der dem Heimatschutzausschuss im Repräsentantenhaus vorsitzt, warf der Regierung von Präsident Barack Obama vor, sich bei der Umsetzung nicht an den Gesetzestext zu halten. "Alle vom Weißen Haus angekündigten Ausnahmeregelungen sind vom Kongress während der Verhandlungen mit der Regierung ausdrücklich zurückgewiesen worden", erklärte McCaul.
Quelle: n-tv.de , kpi/AFP
Nur mit der US GREENCARD KÖNNEN SIE PROBLEMLOS EINREISEN:
Los Angeles – Ein wegen Mordes verurteilter Mann aus den USA hat zusammen mit einem weiteren Ex-Häftling erfolgreich gegen die Stadt Los Angeles geklagt. Jahrzehntelang saß Bruce Lisker (50) im Knast. Er kam raus – und bekommt nun Millionen.
Die Stadtverwaltung von Los Angeles hat ihm und dem Kash Register (55) insgesamt 24,3 Millionen US-Dollar (22 Mio. Euro) Entschädigung zugesprochen. Register darf sich über 15,2 Millionen Euro freuen, Lisker über 6,9 Millionen Euro.
Darum saßen die beiden Männer im Knast
In beiden Fällen steht die Polizei als Verlierer da: Ohne ihre schlampige Ermittlungsarbeit wäre den Männern Knast erspart geblieben.
★ Register war rund 34 Jahre im Gefängnis, weil er 1979 einen 78-Jährigen erschossen haben soll. 2013 wurde er entlassen: Die Polizei hatte die Schwestern der vermeintlichen Augenzeugin ignoriert, die damals schon sagten, sie lüge. Eine der Schwestern brachte den Fall erneut vor Gericht.
★ Lisker verbrachte 26 Jahre hinter Gittern, weil er mit 17 Jahren seine Mutter erstochen haben soll. Er kam 2010 frei, nachdem sich unter anderem herausstellte, dass ein belastender Schuhabdruck doch nicht von seinen Schuhen stammte.
Kann Geld verlorene Lebensjahre ersetzen?
Laut Bruce Lisker ist das unmöglich. Der Freigelassene zur „Los Angeles Times“: „Wie errechnet man den finanziellen Wert eines Lebens ohne Freiheit, voller zerstörter Sehnsüchte und einem kaputten Ruf? Der Mord an meiner Mutter ist seit 33 Jahren ungeklärt!“
Mit dem Geld will Lisker erstmal Schulden abzahlen
USA: Zehn Dinge, die wir von Kaliforniern lernen können
A
Unsere Autorin hat sich in zwei Jahren zehn Dinge vom kalifornischen "Way of Life" abgeschaut.
,San Francisco
Nicht nur das Jahr 2015 ist vorbei, auch meine Zeit in San Francisco. Nach knapp zwei Jahren in der Stadt am Golden Gate ziehe ich nach New Orleans, Louisiana. Das nächste Jahr werden kreolisches Essen, Bluesbands, Jazzclubs und "Big Easy" den kalifornischen "Way of Life" ablösen. Was diesen ausmacht und was wir uns von Kaliforniern abschauen können:
Bleib gelassen
Erdbeben gibt es in Kalifornien ständig. Allerdings sind die meisten so schwach, dass man sie oft gar nicht mitbekommt. Und wenn man etwas merkt, ist es nur ein schwaches Zittern, ganz kurz, dann ist es schon wieder vorbei. Trotzdem schwebt über der gesamten Westküste ständig das Damoklesschwert "Big One": ein gewaltiges Beben, das alles dem Erdboden gleichmachen wird. Dass es kommt, ist keine Frage. Nur wann, weiß keiner. Trotzdem ist dies kein Grund für Kalifornier, allzu nervös zu werden. Sie akzeptieren die drohende Naturkatastrophe und bleiben gelassen. Freilich schaffen sie sich ein Survival-Kit mit Essensvorräten an, hängen keine schweren Bilder übers Bett und stellen in den Regalen alles ganz nach hinten. Und die, die in Küstennähe wohnen, wissen, welche Tsunami-Evakuierungsroute sie im Notfall nehmen müssen. Und bis zum Ernstfall: Immer schön cool bleiben.
Kleider machen keine Leute
Im Englischen gibt es das Sprichwort: "Don't judge a book by its cover", beurteile kein Buch nach seinem Umschlag. Außerhalb von Bibliotheken heißt das: Bewerte Menschen nicht nach ihrem Äußeren. Kleidung, das weiß man in Kalifornien nur zu gut, sagt nichts über die Größe des Geldbeutels aus. Nicht jeder Anzugträger ist reich. Er könnte auch ein mies bezahlter Google-Busfahrer sein. Und nicht jeder im grauen T-Shirt und Kapuzenpulli ist ein Obdachloser, Tagedieb oder arbeitsloser Hippie. Vielleicht ist es Mark Zuckerberg oder ein anderer Tech-CEO. In Kalifornien laufen Milliardäre gerne im "casual outfit" durch die Gegend. Und im Hoodie, da ist jeder gleich.
Glaube an dich und deine Träume
Kalifornien lebt den "amerikanischen Traum". Alle wissen: Nach oben kommt nur, wer sich anstrengt. Geschenkt wird einem nichts. Wer einen Traum hat im Leben, sollte alles ihm Mögliche tun, um ihn zu verwirklichen, so das Credo. Wer fest an sich glaubt, kann es zum Millionär bringen - auch wenn er von ganz unten kommt. Zuletzt eindrucksvoll bewiesen hat das Jan Koum, der Gründer von WhatsApp. Er ist im Alter von 16 Jahren aus der Ukraine nach Kalifornien gekommen. Laut Forbes-Liste 2015 beträgt sein Vermögen heute etwa 7,7 Milliarden US-Dollar. Bei den Frauen gilt unter anderem Sheryl Sandberg als Vorbild. Die Facebook-Managerin ist geschätzte 1,2 Milliarden Dollar reich und hat das Buch "Lean In" geschrieben, in dem sie Frauen auffordert, sich in ihre Karrieren reinzuhängen. Damit hat sie noch ein paar Extra-Dollar verdient.
Plaudere dich durchs Leben
Im Vergleich zu uns eher maulfaulen und oft distanzierten Deutschen sind Amerikaner Smalltalk-Götter. Stets begrüßen sie einen freundlich, fragen immer, wie es geht und zeigen Interesse an ihrem Gegenüber. Nur oberflächliches Getue? Kann sein, muss aber nicht. Hauptsache, man kommt leicht mit Leuten ins Gespräch und findet schnell Anschluss. Wer steht schon gerne auf einer Party allein mit seinem Getränk herum und starrt verlegen Löcher in die Luft? In Kalifornien wird man sofort in eine Konversation verwickelt. Das Schönste daran: Wenn man sich selbst einen Ruck gibt, so offen auf eine wildfremde Person zugeht und sie einfach anspricht, wird man garantiert nicht blöd angeschaut oder unfreundlich abgewiesen. Das lockere Plauschen gehört hier einfach dazu.
Zum Surfen ist es nie zu kalt
Viele Europäer haben eine völlig falsche Vorstellung von Kalifornien, was die Badequalitäten des Pazifik betrifft. Die Westküste hat zwar unzählige schöne Strände, doch das Beach-Life ist weit weg vom Copacabana-Feeling. Das Wasser des Pazifik ist kalt, in der Regel zwischen 15 und 18 Grad Celsius. Nur in Ausnahmefällen werden mal 20 Grad oder mehr erreicht. Doch was ein echter Kalifornier ist, lässt sich von solchen Nebensächlichkeiten nicht abhalten. Die Strände von San Diego über Los Angeles bis San Francisco sind voller Surfer. Am Ocean Beach in San Francisco ist etwa der Sänger Chris Isaak ("Wicked Game") einer von ihnen. Die Wellen sind fantastisch - und wozu gibt es dicke Neoprenanzüge? Die einzigen, die dieses Lebensgefühl nachvollziehen können, sind vermutlich die Surfer in München. Wer sich in den Eisbach traut, hält die Temperaturen im Pazifik locker aus.
Ein Problem? Wunderbar!
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Sing für deinen Landstrich
Als Kalifornier fällt es einem nicht schwer, stolz auf seinen Bundesstaat zu sein. Der Golden State ist gesegnet mit einer atemberaubenden Natur, freundlichen Menschen, großartiger Küche, liberalem Zeitgeist und relativem Wohlstand. Deshalb begegnen einem wohl ständig und überall Songs über Kalifornien (oder einem bestimmten Teil davon), die jeder Bewohner textsicher mitsingen kann - egal ob in der Bar, beim Straßenfest oder im Football-Stadion. Klar, "California Girls" von den Beach Boys und "Hotel California" von den Eagles kennt jeder, da gibt es aber durchaus Originelleres. Meine persönliche Top Ten der Kalifornien-Song, denen man hier einfach nicht entkommt:
Multikulti gehört in Kalifornien zum Lebensgefühl. Im Schmelztiegel an der Westküste leben nicht nur Amerikaner aus allen anderen 49 Bundesstaaten, sondern Millionen Asiaten, Latinos, Europäer und Menschen aus sonstigen Ecken unserer Erde. So ist eine einzigartige Feier-Kultur entstanden: Das chinesische Neujahr wird genauso zelebriert wie der mexikanische Dia del Muerte oder das christliche Weihnachten. "Diversity", die Vielfalt von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur, ist hier im Alltag und am Arbeitsplatz selbstverständlich. Die Mannigfaltigkeit wird nicht nur toleriert, sondern begeistert umarmt. Einziger Wermutstropfen: Bei der Chancengleichheit für Frauen hapert es in manchen Tech-Firmen noch.
Alles geht
Optimismus ist in Kalifornien das wichtigste Lebensgefühl. "Anything goes", alles geht, alles ist erlaubt. Wer aus dem leicht pessimistischen Deutschland kommt, wo gerne gejammert und alles erst einmal tausendmal durchdacht wird, staunt über so viel positive Lebensenergie und Experimentierfreude. Viele sind nicht nur freundlich und interessiert, sie packen zu und helfen, wo sie nur können. Hat man sich an die "Hands-on"-Mentalität der Kalifornier gewöhnt, will man sie nicht mehr missen. Ein Problem gibt es nur, um gelöst zu werden.
USA Voll echt
Beverly Hills, 90210 war so erfolgreich, weil sich Teenager endlich verstanden fühlten. Die Drehorte in Kalifornien haben dieses Lebensgefühl bewahrt.
Lebe gesund und sportlich
Wer gesünder leben will, sollte nach Kalifornien ziehen. Hier wimmelt es nur so vor Biokost-, veganen oder vegetarischen Restaurants und Spezialitätengeschäften mit "healthy food". Selbst die Foodtrucks verkaufen nicht nur Burger, sondern oft Veganes oder Rohkost. Neue Esstrends (man denke nur an den Boom der "Kale-Shakes") testen Kalifornier begeistert und ohne Vorurteile. Außerdem gehört Sport genauso zu Kalifornien wie der Pazifik. Die Outdoor-Aktivitäten wie Joggen, Hiken und Radfahren sind so beliebt wie Gewichte heben, Aerobic oder Yoga im Gym. An Sonntagen im Golden Gate Park in San Francisco sieht man etwa doppelt so viele Jogger wie Spaziergänger, alle rank und schlank. Wenn das mal keine Motivation ist.
MTB-Tour in Los Angeles Wildnis über Hollywood
Spare Wasser
Eigentlich sind Amerikaner im allgemeinen eher verschwenderisch im Umgang mit Ressourcen. Doch in Kalifornien hat man dazulernen müssen. Schon vier Jahre dauert die schlimme Trockenheit. Jeder Kalifornier - vom Pizzabäcker bis zum Filmstar - ist angehalten, so wenig Wasser wie möglich zu verbrauchen. Bis auf ein paar Hollywood-Schnösel, die einfach nicht auf ihre drei Outdoor-Pools und das Gießen der weitläufigen Ranch verzichten wollen, halten sich die meisten daran. Das Auto wird nicht mehr einmal die Woche gewaschen, die öffentlichen Parks werden nur noch in Ausnahmefällen bewässert. Und ich habe in Kalifornien gelernt, in nur drei Minuten zu duschen.
Kalifornien-Kolumne Neues aus San Francisco
In "USA, Land der Fettnäpfchen" hat Autorin Beate Wild über Stolpersteine beim Ankommen in den Vereinigten Staaten berichtet. In der Kolumne "Neues aus San Francisco" schreibt sie über das Leben in Kalifornien, das für Zugereiste mitunter gewöhnungsbedürftig ist: