Dienstag, 6. November 2012
US-Wahl: Barack Obama gewinnt Präsidentschaftswahl 2012 - US-Wahlen.com
US-Wahl: Obama als Präsident wiedergewählt -
07. November 2012, 05:19 Uhr
US-Wahl
Obama als Präsident wiedergewählt
Washington - Es war ein knappes Rennen, eine dramatische Nacht. Präsident Barack Obama und Herausforderer Mitt Romney mussten lange bangen. Obama feierte schließlich einen Sieg im hart umkämpften Swing State Ohio. Um 5.15 Uhr erklärten die TV-Sender NBC, CBS, CNN und Fox den Demokraten zum Sieger des Staates - damit hat Obama so viele Wahlmänner auf sich vereint, dass Mitt Romney ihn nicht mehr einholen kann (alle Infos hier im Liveticker).
Die Anhänger des Präsidenten hatten bis zuletzt auf die 29 Stimmen aus dem Bundestaat Florida spekuliert. Dort verzögert sich die Auszählung immer noch, doch Obama kommt auch so bereits jetzt auf 290 Wahlmännerstimmen. Romney hat 201.
Romney erkennt die Wahlniederlage nach einem US-Fernsehbericht aber noch nicht an. Er habe den Staat Ohio noch nicht verloren gegeben, meldete der Sender NBC.
Praktisch zeitgleich mit den ersten Meldungen der US-Sender schickte Obama über seinen Twitter-Account die Nachricht "Vier weitere Jahre" - und dankte seinen Anhängern. Ein beigefügtes Foto zeigt Obama in einer innigen Umarmung mit seiner Frau Michelle. In der ersten halben Stunde nach dem Tweet wurde die Botschaft etwa 260.000 Mal "retweeted", also weitergeschickt. Das bedeutet einen neuen Rekord.
Nachdem die Fernsehsender den Sieg der Präsidenten ausgerufen hatten, brandeten Applaus und Jubelgeschrei am Times Square auf. Im Herzen Manhattans hatten sich Hunderte Menschen versammelt, um den Ausgang der Wahl zu verfolgen, mehrheitlich Anhänger von Obama.
Bilder von der Wahlparty des Präsidentenlagers in Chicago zeigen ein Meer aus US-Flaggen, Bannern und Plakaten. Auch vor dem Weißen Haus in Washington versammelten sich Anhänger des demokratischen Lagers zu einer spontanen Siegesfeier.
Nach der Zitterpartie kam der Wahlsieg in der Nacht zum Mittwoch letztlich schneller als erwartet. Experten hatten angesichts der Umfragen mit extrem knappen Ergebnissen und Verzögerungen durch Nachzählungen gerechnet.
Obama und Romney holten jeweils die Stimmen in den Hochburgen ihrer Parteien. Umso wichtiger wurden damit die Swing States, die in der Vergangenheit mal für den Bewerber der Republikaner, mal für den der Demokraten gestimmt hatten. Dort hat der Präsident die Nase vorn: Unter anderem in Michigan, Pennsylvania, New Hampshire und Wisconsin konnte Obama die Wähler von sich überzeugen.
jok
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US Wahl Scanner kommen aus Bayern. High-Tech-Scanner aus Niederbayern: Bayerische Firma soll US-Wahldesaster verhindern -
Stimmzählung wie am Fließband
Freitag, 2. November 2012
US-Arbeitslosigkeit steigt kurz vor der Wahl - Die Zahl der Beschäftigten stieg im Oktober um 171.000
Obama gegen Romney
US-Arbeitslosigkeit steigt kurz vor der Wahl
Die Zahl der Beschäftigten stieg im Oktober um 171.000 und damit deutlich stärker als erwartet. Zudem wurde die Zahl der im August und September entstandenen Jobs auf 84.000 hochkorrigiert. Dass die Quote dennoch ansteigt, liegt Experten zufolge auch daran, dass sich wegen aufgehellter Perspektiven wieder mehr Amerikaner aktiv auf Jobsuche begeben und arbeitslos melden.
Die durchschnittlichen Stundenlöhne stagnierten im Oktober unerwartet, im Vormonat waren sie noch um 0,3 Prozent gestiegen. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit blieb im Oktober ebenfalls unverändert bei 34,4 Stunden.
Die Arbeitslosenzahl könnte entscheidenden Einfluss auf die US-Präsidentenwahl am kommenden Dienstag haben. Amtsinhaber Barack Obama hatte die Bevölkerung aufgerufen, ihn an seinen Erfolgen am Arbeitsmarkt zu messen. Zwar ist die Arbeitslosigkeit in den vergangenen Jahren zurückgegangen, sie liegt aber für amerikanische Verhältnisse immer noch sehr hoch. Seit den dreißiger Jahren wurde noch kein Präsident wiedergewählt, wenn die Arbeitslosenquote über 7,2 Prozent lag.
Obama hatte von seinem Amtsvorgänger George W. Bush einen schwer angeschlagenen Arbeitsmarkt übernommen: Allein von Anfang 2008 bis Ende 2009 gingen rund zehn Millionen Arbeitsplätze verloren, die Arbeitslosenquote schnellte auf mehr als zehn Prozent hoch. Beim jetzigen Tempo des Jobaufbaus wird es Jahre dauern, bis das Vorkrisenniveau erreicht wird.
Erstmals in der jüngeren Geschichte der USA hat sich zudem eine Art Sockelarbeitslosigkeit gebildet - ein Anteil von Erwerbslosen, der selbst in einem kräftigen Aufschwung bestehen bleibt. Rund 40 Prozent aller Betroffenen sind ein halbes Jahr oder länger ohne Arbeit. Für den sonst als so flexibel gepriesenen US-Jobmarkt ist das äußerst ungewöhnlich.
Laut einer Untersuchung des National Employment Law Projects lässt die Qualität der neuen Jobs zudem stark zu wünschen übrig: Die deutliche Mehrheit aller neuen Arbeitsplätze seit der Finanzkrise sind demnach Billigjobs mit Stundenlöhnen von maximal 13 Dollar brutto. Infolge der Krise hat zudem die Ungleichheit in der Gesellschaft stark zugenommen. Mehr als 40 Millionen Menschen sind derzeit abhängig von Lebensmittelmarken.
Die Börsen reagierten positiv auf die Zahlen. Dax und EuroStoxx 50 notierten jeweils ein halbes Prozent fester bei 7372 beziehungsweise 2547 Punkten. Auch der Dollar legte zu: Der Dollar-Index, der den Wechselkurs zum Euro und anderen wichtigen Währungen widerspiegelt, stieg auf ein Zwei-Monats-Hoch von 80,51 Punkten. Zugleich zogen sich Investoren aus dem "sicheren Hafen" Gold zurück. Der Goldpreis fiel auf ein Acht-Wochen-Tief, eine Feinunze kostete 1695,20 Dollar.
"Das waren gute Zahlen", sagte die Zinsstrategin Kathy Jones vom Brokerhaus Charles Schwab. Die Anhebung der Vormonatswerte sei ein weiteres positives Zeichen. Allerdings sei der Stellenaufbau noch nicht stark genug, um die Arbeitslosenquote nachhaltig zu drücken. Dazu müssten monatlich doppelt so viele Jobs geschaffen werden.
Im vergangenen Monat hatte Obama einen Erfolg verbuchen können, als die Arbeitslosenrate von 8,2 auf 7,8 Prozent sank - den niedrigsten Wert seit Januar 2009.
dab/yes/dpa-AFX/Reuters
Donnerstag, 1. November 2012
New Yorks Bürgermeister Bloomberg empfiehlt Obama: US-Präsident überzeugt als Krisenmanager – „Sandy“ erhöht Siegchancen für Obama - US-Wahl US-Wahlen.com
US-Präsident überzeugt als Krisenmanager – „Sandy" erhöht Siegchancen für Obama
Aktualisiert am Donnerstag, 01.11.2012, 23:57„Sandy" war in der Nacht zum Dienstag über die US-Ostküste hinweggezogen und hatte schwere Verwüstungen verursacht. Mehr als 80 Menschen kamen ums Leben. Seit Montag hatte Obama das Krisenmanagement vom Weißen Haus aus beaufsichtigt.
Bloomberg spricht Wahlempfehlung für Obama aus
Mit seinem entschlossenen Auftreten punktete der Präsident auch bei republikanischen Politikern. Chris Christie, Gouverneur des von „Sandy" besonders heimgesuchten Staates New Jersey, hatte ungewöhnlich warme Worte für Obama gefunden. „Ich kann dem Präsidenten nicht genug danken für seine persönliche Sorge und sein Mitgefühl für unseren Staat", hatte der Republikaner am Mittwoch (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz kundgetan.Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg, der früher der republikanischen Partei von Herausforderer Mitt Romney angehört hatte, sprach am Donnerstag sogar eine Wahlempfehlung für Obama aus. Bloomberg begründete seine Unterstützung vor allem mit Obamas Einsatz gegen den Klimawandel.
Lob und Tadel für den Präsidenten
Die Zerstörungen des Wirbelsturms „Sandy" in New York und im Nordosten der USA hätten die Bedeutung der anstehenden Wahl verdeutlicht, sagte Bloomberg. „Wir brauchen Führungsstärke im Weißen Haus – und in den vergangenen vier Jahren hat Präsident Barack Obama wichtige Schritte unternommen, um unseren CO2-Verbrauch zu senken", ergänzte er. Die Herausforderung durch den Klimawandel spielte im diesjährigen Wahlkampf in den USA bisher praktisch keine Rolle.Obama dankte Bloomberg für die Unterstützung und lobte den Bürgermeister für dessen „außergewöhnliche Arbeit" angesichts der Sturmkatastrophe. Allerdings kritisierte Bloomberg den Präsidenten dafür, die politische Spaltung des Landes nicht überwunden und Öl ins Feuer gegossen zu haben. Der Präsident habe „parteipolitische Attacken" gefahren und mit seiner Forderung nach höheren Steuern für Reiche eine „spaltende populistische Agenda" vertreten.
Auch sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney war am Donnerstag auf Wahlkampftour: im Bundesstaat Virginia. Romney machte sich über einen Vorschlag Obamas lustig, ein neues Ministerium für Wirtschaft zu schaffen. „Wir brauchen keinen Minister, der Wirtschaft versteht. Wir brauchen einen Präsidenten, der Wirtschaft versteht, so wie mich", sagte der Republikaner. Nach dem Wüten von „Sandy" war es die erste direkte Attacke gegen Obama.
Wahlkampfmanager tritt zurück
Für Schlagzeilen sorgt derweil ein Wahlkampfmanager des New Yorker republikanischen Kongress-Kandidaten Chris Wight. Er musste seinen Posten aufgeben, nachdem er während des Sturms Falschmeldungen über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitet hatte. Unter dem Namen „ComfortablySmug" (auf Deutsch etwa: „Zufrieden damit, ein Außenseiter zu sein") verbreitete Shashank Tripathi in der Sturmnacht unter anderem das Gerücht, der Boden der New Yorker Börse sei überflutet. Ein Sprecher der Börse dementierte das kurz darauf – einige Medien hatten das Gerücht da aber schon aufgegriffen.Schließlich entschuldigte sich Tripathi per Twitter und gab seinen Rücktritt bekannt. „Während einer Naturkatastrophe, die die ganze Stadt bedrohte, habe ich eine Reihe unverantwortlicher und falscher Meldungen per Twitter verschickt." Er übernehme die volle Verantwortung und trete von seinem Posten mit sofortiger Wirkung zurück. Ob sich die Justiz des Falls Tripathi annehmen wird, war zunächst nicht klar.
Wahlkampf wird schmutzig
Für Aufsehen in der Hauptstadt Washington sorgte außerdem eine SMS-Aktion einiger Romney-Unterstützer. Handy-Nutzer in der demokratisch dominierten Region erhielten gegen Obama gerichtete Textnachrichten von einem anonymen Absender. Neben Angriffen auf die Gesundheitsreform hieß es darin beispielsweise: „Obama log über Libyen" oder „Wenn Obama wiedergewählt wird, wird er Steuergelder zur Finanzierung von Abtreibung nutzen". Wie der Radiosender npr berichtete, konnten die Botschaften auf eine republikanische Beraterfirma in Virginia zurückgeführt werden.US-Präsident überzeugt als Krisenmanager – „Sandy" erhöht Siegchancen für Obama - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/ausland/us-wahl/new-yorks-buergermeister-bloomberg-empfiehlt-obama-us-praesident-ueberzeugt-als-krisenmanager-sandy-erhoeht-siegchancen-fuer-obama_aid_851549.html
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Schriller Prunk und bunte Pracht: Stars im Halloween-Fieber
45Schriller Prunk und bunte PrachtStars im Halloween-Fieber
Düsseldorf (RPO). Ob als verführerische Meerjungfrau, als stolze Kleopatra oder als düsteres Skeleton: Wenn in den USA der 1. November näher rückt, gerät so mancher Star in kreative Aufregung. Was den Deutschen der Karneval ist, ist den Amerikanern ihr Halloween: zumindest wenn es um das Verkleiden geht.
Von verführerisch-sexy über schaurig-schön bis hin zu ekelig – viele amerikanische Prominente nutzen Halloween, um sich so richtig in Schale zu werfen und der Kreativität dabei einmal freien Lauf zu lassen.
Einige von ihnen zeigen sich schon vorab auf den diversen Partys, in prunkvollen Kostümen. Da wird geglitzert und gestrahlt, was das Zeug hält. Die ungekrönte Königin des alljährlichen Kostüm-Schaulaufens: Topmodel-Mama Heidi Klum.
Die gebürtige Bergisch-Gladbacherin lässt sich in jedem Jahr etwas ganz Neues für ihre Verkleidungen einfallen. Ihre Auftritte zu Zeiten ihrer Ehe mit Schmusesänger Seal waren nahezu berüchtigt. Denn das Paar erschien fast immer im Partner-Look - mal als schwarze Krähen von Kopf bis Fuß in Federn gehüllt, mal im Ganzkörper-Affen-Anzug.
Um so enttäuschter dürften ihre Fans darüber sein, dass Heidi Klum die diesjährigeHalloween-Party in New York wegen des Supersturms abgesagt hat. Dabei hatte sie schon ein Bild von ihrem geplanten Kostüm getwittert: als stolze Kleopatra mit pompöser Goldrobe. Ob sie dass nun verspätet zu einer anderen Party tragen wird, ist ungewiss.
Folgen des Wirbelsturms - Obama sagt nach "Sandy" Halloween-Fest für Kinder ab -
FOLGEN DES WIRBELSTURMS
Obama sagt nach "Sandy" Halloween-Fest für Kinder ab
Der US-Präsident gibt nach "Sandy" den entschlossenen Macher. Gegner Romney sind eine Woche vor der Wahl die Hände gebunden.
Washington. US-Präsident Barack Obama (51) hat nach dem verheerenden Sturm "Sandy" das traditionelle Halloween-Fest für Kinder im Weißen Haus abgesagt. Im vergangenen Jahr hatte Obama mit seiner Frau Michelle (48) noch etwa 2000 Schulkinder aus der Umgebung Washingtons zu Gast und verteilte – wie Millionen andere - Süßigkeiten. Am Mittwoch jedoch musste die First Family andere Prioritäten setzen: Der Präsident änderte seinen Terminplan, um nach Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey reisen zu können. Der Bundesstaat New Jersey ist von "Sandy" besonders schwer getroffen worden und kämpft mit Überschwemmungen und Verwüstung.
Dr erbitterte Wahlkampf ist eine Woche vor dem Abstimmungstermin durch den verheerenden Sturm weitgehend zum Erliegen gekommen. So scheint es zumindest. Denn das beherzte Krisenmanagement versetzt Amtsinhaber Obama in die angenehme Lage, für seine Wiederwahl werben zu können, ohne tatsächlich über Politik sprechen zu müssen.
Der US-Präsident profiliert sich als Macher, der die Hilfsmaßnahmen koordiniert und als Staatsmann, der das kleinliche Parteiengezänk angesichts der nationalen Krise hinter sich lässt. Mit großem Pathos richtete sich Obama am Dienstag beim Besuch der Zentrale des Roten Kreuzes in Washington an die Betroffenen: "Amerika steht euch bei."
In der gegenwärtigen Situation ist der Amtsinhaber klar im Vorteil. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney kann Konservendosen in Hilfstransporte laden, wie am Dienstag im US-Staat Ohio. Obama dirigiert aus dem Lagezentrum des Weißen Hauses heraus die Bundesbehörden und steuert die Hilfsmaßnahmen im gesamten Nordosten der USA.
Als hemdärmeliger Commander in Chief rief er am Dienstag die Opfer des Sturms auf, sich von den Behörden nicht vertrösten zu lassen. Wer Hilfe benötige, werde sie erhalten. Er habe den Gouverneuren der betroffenen US-Staaten seine uneingeschränkte Unterstützung zugesagt. "Sie können mich persönlich im Weißen Haus anrufen", sagte Obama.
Die Ausnahmesituation schafft ungewöhnliche Koalitionen: Der republikanische Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, lobte die Zusammenarbeit zwischen den örtlichen und bundesstaatlichen Behörden als "ausgezeichnet" und hob dabei vor allem das Engagement Obamas hervor. Er habe bereits drei Mal mit dem Präsidenten telefoniert, nachdem dieser von der schwierigen Lage in New Jersey erfahren habe, sagte Christie am Dienstag dem Nachrichtensender CBS News.
Lob vom republikanischen Gouverneur Christie
Daraufhin habe Obama im Schnellverfahren die Ausrufung des Notstands für den Staat angeordnet – ohne die üblichen bürokratischen Hürden. "Ich kann ihm nicht genug dafür danken", sagte Christie weiter. Auf die Frage, ob er mit Hilfe von Romney rechne, reagierte er hingegen unwirsch: " "Ich habe keine Ahnung. Das ist nicht im mindesten mein Problem, noch interessiert mich das." Im republikanischen Vorwahlkampf war Christie noch als möglicher Vizepräsidentschaftskandidat von Romney gehandelt worden. Zuletzt hatte Christie seinen Parteifreund im Wahlkampf unterstützt.
Wann Obama vom Krisenmanager wieder zum Wahlkämpfer wird, werde im Weißen Haus entschieden, nicht in der Wahlkampfzentrale der Demokraten, heißt es. Allerdings dürfte im Lager des Präsidenten unter Wahlkampfgesichtspunkten niemand unglücklich über die derzeitige Lage sein.
"Der Präsident konzentriert sich auf genau das, wozu ihn die Amerikaner gewählt haben: Er führt das Land durch die Krise", sagte seine Wahlkampfsprecherin Jen Psaki. Angesichts solch staatstragenden Gehabes sind dem sonst so bissigen Romney die Hände gebunden. In Krisenzeiten honorieren US-Wähler keine politischen Seitenhiebe, die die nationale Einheit gefährden könnten.
Also bleibt Romney nur der demütige Dienst am Nächsten. In einer Sporthalle in Ohio half er am Dienstag, Hilfslieferungen in Lastwagen zu laden. "Wir brauchen für die Familien in Not jede Hilfe, die wir bekommen können", sagte er. Allerdings konnte er es sich dann doch nicht verkneifen, einen Wahlwerbespot zu zeigen, in dem er verspricht, die USA wieder stark zu machen.
Die Reaktion der demokratischen Strategen ließ nicht lange auf sich warten. "Wir werden schon früh genug zum wichtigsten Wahlkampf unseres Lebens zurückkehren", schrieb Obamas Wahlkampfleiter Jim Messina in einer E-Mail. Anstatt aber wie üblich um Wahlkampfspenden zu werben, bat Messina in dem Schreiben an Unterstützer um Hilfe für das Rote Kreuz.
Jeder Tag, an dem Obama weiter den Krisenmanager geben kann, ist ein gewonnener Tag für seine Kampagne. Und so macht der Präsident fleißig Wahlkampf, ohne auch nur ein Wort über die Abstimmung in der kommenden Woche zu verlieren.
Freitag, 26. Oktober 2012
US Wirtschaft - Amis wieder bester Stimmung!
Amis wieder bester Stimmung! |
Die Stimmung der US-Konsumenten ist so gut wie seit fünf Jahren nicht mehr. Der Index für das Verbrauchervertrauen im Oktober stieg nach endgültigen Berechnungen auf 82,6 von 78,3 Punkten, teilten Thomson Reuters und die Universität Michigan mit. Dies ist der höchste Stand in der Reihe endgültiger Monatsberechnungen seit September 2007. In der vorläufigen Schätzung waren allerdings 83,1 Zähler ermittelt worden. Der von Anlegern stark beachtete Index gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund 70 Prozent der Wirtschaftsleistung der USA aus. |
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Google Street View aus dem Grand Canyon - USA
DER WELTRUNDGANG GEHT WEITERGoogle Street View
aus dem Grand Canyon



SO VERMISST DER INTERNET-KONZERN DAS WELTWUNDER
Google erweitert seinen Kartendienst Maps um atemberaubende Bilder vom Grand Canyon – im Steet-View-Style!
Der Internet-Konzern macht weiter mit seiner ureigenen „Vermessung der Welt". Und dabei hat das Street-View-Team die einfachen Straßen unlängst verlassen. Nach beeindruckenden Rundgängen durch dieSehenswürdigkeiten der Welt, dem Unterwasserleben der Ozeane und sogar durch die eigenen Rechenzentren, hat sich der Suchmaschinen-Gigant nun eines der Weltwunder vorgenommen: den Grand Canyon in den USA.
Street-View-Cam: Vom Autodach auf den Rucksack
Für kleine Gassen, Feldwege und Teile des Amazonas hat Google seine Street-View-Kamera auf einem Fahrrad montiert, für das Great Barrier Reef wurde sie zu einer Unterwasser-Kamera. Um Bilder aus dem Herzen des Grand Canyon aufzunehmen, wandert das Team derzeit zu Fuß durch die Schluchten in Colorado. Dafür wurde ein Spezialkonstruktion der Kamera rucksackartig auf den Rücken der Google-Mitarbeiter montiert.
Wann genau die 360-Gradansichten in Google Maps integriert werden, hat das Unternehmen noch nicht gesagt.
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Usa Nyc : Rekordsumme: Privatmann spendet 100 Millionen für Central Park
Rekordsumme
Privatmann spendet 100 Millionen für Central Park
"Ich bin zu allen Jahreszeiten durch den Park gelaufen und habe mir immer wieder gedacht, dass der Central Park die bedürftigste aller kulturellen Institutionen in New York ist. Und ich wollte, dass das Geld einen Unterschied ausmacht", begründete der 56-jährige Hedgefonds-Manager seine Spende, wie die "New York Times" berichtet. Bei einem öffentlichen Auftritt ging er auf die große Bedeutung ein, die die Grünanlage für ihn habe. "Meine Großeltern hatten dort ihr erstes Date, als Kind bin ich dort mit Rollschuhen gefahren."
Kein Park auf der Welt habe je eine so hohe Spende bekommen, sagte New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg. "Die Stadt wird davon auf Jahre hinaus profitieren."
Der rund 350 Hektar große weltbekannte Stadtpark wurde 1873 fertiggestellt und gilt seitdem als einer der Lieblingsorte von New Yorkern und Touristen. Nach jahrzehntelangem Verfall in den siebziger und achtziger Jahren ist er inzwischen wieder umfangreich restauriert worden. Die bisherige Rekordspende für den Park hatte im Jahr 1993 immerhin 17 Millionen US-Dollar betragen.














